ūüďö Books For Energists

Brilliant NEW Books For Modern Energists at:

 

Zauberwelt Auf Deutsch

Zauberwelt Auf Deutsch

Silvia Hartmann's Zauberwelt 2004 auf Deutsch. Original German language edition. 

 

Inhalt
01 Zauberwelt ‚Äď Einladung
02 Liebe & Logik
03 Fl√ľssige Emotionen
04 Nur Energie ...
05 Logisches Heilen
06 Schutzschilde
07 Die Photos der Psychotherapeutin
08 EMO Im Stau
09 Vergeben, Verzeihen
10 Sichtbare & Unsichtbare Wunden
11 Dame mit dem Seidenschal
12 Energiebewußtsein
13 Wiedervereinigung
14 Die Waisenkinder
15 Energienahrung
16 Schneckenhäuser
17 Menschenliebe
18 Gottesenergie
19 Farben trinken
20 Resonanz
21 Musiklernen
22 Essen, Nicht hassen!
23 Verbindungen
24 Die Blume im Topf
25 Das Sonnenherz
26 Ein Herzensgebet
27 Der Kaiser
28 Ein Bewußtsein, allein
29 Vervollständigung, bitte!
30 Faktor X ...
31 Das dritte Supersystem
32 Das Engelskind
33 Die Heldenreise
34 Die Gottgeschaffene Totalität
35 Ein einfaches Gebet
36 Das Fantastischste Geschenk
37 Fragen lernen
38 Disziplin
39 Aufmerksamkeit
40 Aufnehmen
41 Endlose Fragen ...
42 Poster, Poster an der Wand ...
43 Im Energieuniversum
44 Die Gedanken sind frei ...
45 Vergleiche
46 Lebensplan
47 √úber den Nullpunkt hinaus
48 Experimente
49 Ein Körper, Mein Körper
50 Gnadenregen
51 Energiedimensionen
52 Der Zauber der Dinge
53 Eingemachte Energien
54 Die Kunstlösung
55 Zauberworte
56 Die Symbol - Diebe
57 Die Energiesprache lernen
58 Metaphern, Metaphern ...
59 Geschenke
60 Ein Blatt Papier
61 Den Gordischen Knoten lösen ...
62 Lebensperspektive
63 Lebenserfahrungen
64 Vorurteile
65 Ebenenverwirrungen
66 Das Spiralengeheimnis
67 Ein neuer Anfang
Epilogue - Im Zukunftsreich
 


1: Zauberwelt ‚Äď Eine Pers√∂nliche Einladung ...

 

Herzlich willkommen in der Zauberwelt ‚Äď einer Welt, die interessanter Weise nicht aus Illusionen oder Phantasie besteht, sondern aus wirklicher Realit√§t.

 

Ich habe pers√∂nlich das Gl√ľck und die Gnade empfangen, seit 1993 in der Zauberwelt zu leben, als sich f√ľr mich eine T√ľr √∂ffnete, und ich anfing, mehr zu sehen, und endlich etwas √ľber die Natur des Menschen und des Universums, in dem wir zu leben versuchen, verstanden habe.

 

In den 12 Jahren, die seitdem vergangen sind, habe ich ein paar Dinge √ľber die Zauberwelt gelernt, die vielen Menschen und mir selbst wirklich sehr geholfen haben, und die ich gerne weitergeben m√∂chte.

 

Vielleicht sollte ich genauer sein, und sagen, da√ü ich die Ans√§tze weitergeben m√∂chte, die T√ľr zur wirklichen Zauberwelt ein wenig √∂ffnen m√∂chte, denn jeder Mensch mu√ü f√ľr sich selbst diese neue Welt erkunden, sie selbst erfahren, und sie selbst verstehen ‚Äď das ist so eine Sache mit wirklich realen Dingen.

 

Ich hoffe, da√ü dieses Buch ein Anreiz daf√ľr werden soll, ganz pers√∂nlich anzufangen und selbst in diese neue Welt einzutreten, anzufangen, darin ein bi√üchen zu spielen, und sie f√ľr sich selbst zu entdecken.

 

Das ist dann der wirkliche Zauber, die wirkliche Macht, die keiner mehr wegnehmen kann, die keiner mehr weg argumentieren kann, und worin unsere wirkliche Freiheit als Mensch in der Schöpfung besteht.

 

Meine Reise durch die Zauberwelt war einfach unglaublich. Unglaublich aufregend, unglaublich sch√∂n, und immer wieder so √ľberraschend und spannend, das ich kaum glauben kann, soviel Gutes verdient zu haben oder warum mir das halt alles so passiert ist.

 

Und trotzdem stehe ich, wie jeder andere auch, absolut noch am Anfang, denn die wirkliche Zauberwelt ist wirklich endlos, und da gibt es so viel Wunderbares, man bräuchte Tausende von Leben, um nur einen Bruchteil davon zu erforschen, zu verstehen.

 

Die Zauberwelt ist schön.

 

Sie ist logisch, elegant, rasant, leicht und ganz, ganz ANDERS als wir es uns so vorgestellt hatten.

 

Es ist schon eine phantastische Reise, so lasst uns einfach mal anfangen und losziehen, und zwar mit einem Thema, das die Menschen schon seit mindestens zehntausend Jahren sehr praktisch in den Wahnsinn getrieben hat ...


2: Liebe & Logik

Was sind Gef√ľhle, was sind Emotionen?

Alle wollen sie unter Kontrolle bringen, aufl√∂sen, wegmachen - aber keiner wei√ü, wo diese Gef√ľhle herkommen, oder was sie nun wirklich sind.

Das Weinen ist nur f√ľr die Weiber. Und die M√§nner, die schreien aggressiv und toben herum, und das sind auch Emotionen.

Haben Tiere Gef√ľhle?

Die einzigen, die das immer noch bestreiten, sind Wissenschaftler, die aus ihren Labors noch nie hervorgekommen sind. Jeder andere, der jemals auf ein Kaninchen aufgepasst hat, oder auf einen Hund, eine Katze, ein Pferd oder ein Schwein, wei√ü ganz genau, da√ü Tiere eifers√ľchtig sein k√∂nnen, traurig und √§rgerlich, deprimiert, seelengl√ľcklich und zufrieden.

Liebe & Logie

Und so kam der Tag, an dem ich mich gefragt habe, "Nun wenn der liebe Gott uns Menschen und die Tiere geschaffen hat, und es f√ľr notwendig gehalten hat, da√ü wir f√ľhlen sollten, was hat er sich dabei gedacht?"

Die Antwort war eigentlich ganz einfach, und wie so viele andere Dinge, die man wissenschaftlich einfach nicht erklären oder verstehen kann, hier geht es wieder um Energie.

 

Meine Freundin ruft mich an und ist am Weinen, weil ihr Freund sie angeschrien hat.

"Es tut so weh!" schluchzt sie. "Oh, es tut so weh!"

"Wo tut es denn weh?" frage ich, nur um was gesagt zu haben.

"Im Bauch, mein Bauch tut weh. Als ob er mir in den Bauch getreten hätte ..."

Das war der Moment meiner Erleuchtung.

Sie hat Schmerzen im Bauch. Diese Schmerzen sind so schlimm, das sie weinen muss, aber der Bauch scheint ganz unverletzt zu sein.

Spinnt die denn?

Bildet sie sich das alles nur ein?

Nein.

Da ist wirklich was kaputt, wirklich was verletzt, wirklich und tatsächlich etwas, das diese richtig wirklichen Schmerzen ausgelöst hat - aber es ist unsichtbar.

Unsichtbar, aber real. Unsichtbar, aber seit mindestens 10,000 Jahren in den B√ľchern aller Heiler von allen Zivilisationen beschrieben. Der Mann hat den Energiek√∂rper meiner Freundin verletzt, als er ihr die Beleidigung hinwarf, die im Bauch ankam und genau da weh tat.

Als ich das sah, und als ich das verstanden habe, da wurde die Welt auf einen Schlag logisch, und das Benehmen und Betragen von Menschen machte auf einmal Sinn.

Gef√ľhle und Emotionen sind Schmerzensschreie oder Gl√ľcksschreie des Energiek√∂rpers.

Nicht mehr, und nicht weniger.


3. Fl√ľssige Emotionen

Fl√ľssige Emotionen von Silvia Hartmann

 

Energien m√ľssen flie√üen.

Das ist ihre Natur, und wenn sie nicht fließen können, dann haben wir ein Problem.

Das ist genau so ein Problem, als ob wir auf einen Nagel getreten wären.

‚ÄěAu!" schreit der Energiek√∂rper, ‚ÄěAua! Das tut weh! Du mu√üt was tun, damit das nicht noch schlimmer wird!‚Äě

Und das ist dann halt eine ‚ÄěEmotion".

Aber aus irgendeinem unbekannten Grund machen nun die Menschen etwas ganz Verkehrtes.

Anstelle die Emotionen fliessen zu lassen, versuchen sie, gar nichts zu f√ľhlen.

Sie dr√ľcken die Gef√ľhle zur√ľck, mit Willenskraft.

Der Druck wird st√§rker und st√§rker, und dann f√§ngt es an, wirklich weh zu tun. Je mehr die Energie komprimiert wird, desto dickfl√ľssiger wird sie, und desto mehr tut es weh, weil die Kan√§le, durch die sie laufen sollte, f√ľr feine, fl√ľssige, leichte Energien gebaut sind.

Wenn man Gl√ľck hat, dann wird ein Ventil aufgemacht und dann weint man ein bi√üchen, und die Energie fliesst heraus. Aber wenn das absolut verboten ist, oder man vergessen hat, wie man weint, oder wenn man so total von seinem eigen K√∂rper abgeschnitten ist, da√ü man gar nichts mehr f√ľhlt, dann werden diese Energien h√§rter und h√§rter, und am Ende werden diese unsichtbaren Wunden zu richtigen, sichtbaren, physikalischen Krankheiten.

So einfach ist das.

So verkehrt haben wir das gemacht, so verkehrt haben wir dieses System behandelt, das immer daf√ľr gedacht war, uns zu helfen, uns wissen zu lassen, wenn es ein Problem gibt, damit wir es l√∂sen k√∂nnen.

Also, Mr Spock, hier ist die Wahrheit.

Emotionen sind absolut logisch, und, ganz genau wie die physischen Gef√ľhle des K√∂rpers, absolut notwendig zum √úberleben.

Aber das ist ja nur der Anfang.

Ohne Emotionen ist das Leben nicht lebenswert, und Emotionen sind genau das, was wir brauchen, um die gr√∂√üeren Wahrheiten des Universums ‚Äěam eigenen Leibe zu erfahren‚Äě!


4: Nur Energie ...

Meine Freundin weint immer noch am Telefon. Sie ist eine Reiki Meisterin.

So hab ich zu ihr gesagt, ‚ÄěDu, wo das da so weh tut im Bauch, leg da mal deine Hand drauf. Ich glaube, du hast eine Verletzung im Energiek√∂rper, und darum tut es da so weh. Ich werde mithelfen, denn f√ľr Energie gib es ja keinen Raum und keine Zeit. Nun lass uns doch mal probieren, ob das besser wird, ob wir das heilen k√∂nnen."

Ich habe meine Hand auch auf meinen eigenen Bauch gelegt, um ein besseres Gef√ľhl zu bekommen, was da so passierte; meine Hand war warm und angenehm und es f√ľhlte sich so an, als ob sich ein Knoten langsam aufzul√∂sen begann, als ob etwas anfing, aufzutauen.

‚ÄěWie f√ľhlst du dich?"

Die Freundin atmet tief ein und aus, und sie ist nicht mehr am Weinen. Das ist schon ein schöner Schritt in die richtige Richtung.

‚ÄěBesser," sagt sie. ‚ÄěDas ist viel besser. Der Druck in meinem Bauch scheint ein bi√üchen nachzulassen."

Das Wort ‚Äěder Druck" trifft mich sofort.

Druck muss abgelassen werden, da muss es doch ein Ventil geben, irgendwo, da muss was blockiert sein ‚Äď wie ein Staudamm in einem Fluss.

‚ÄěWo f√ľhlst du den Druck?" frage ich. ‚ÄěWo muss denn diese Energie hinfliessen, wo WILL diese Energie denn hin?‚Äě

‚ÄěDas ist so nach oben, das Gef√ľhl, aber da geht es nicht weiter. Da ist wie ein Block unter meinem Herzen."

Ein Block unter ihrem Herzen? Aber ‚Äď das ist doch NUR ENERGIE! Das ist nicht wirklich Holz, oder Granit, das ist ENERGIE, und Energie kann mit dem Willen bewegt werden. Das weiss ich genau und ich werde nerv√∂s, ich habe das Gef√ľhl, jetzt gleich wird was Tolles passieren, was Unglaubliches. Die Haare auf meinen Armen stehen hoch, und ich habe eine G√§nsehaut.

‚ÄěPass mal auf. Dieser Block, das ist NUR EINE ENERGIEFORM, die irgendwie steckengeblieben ist. Wir k√∂nnen diese Energie mit Willen bewegen. Lass uns doch mal versuchen, den Block aufzutauen, und die Energie wieder in Bewegung zu bringen."

Vielleicht 30 Sekunden sp√§ter ruft die Freundin auf einmal, ‚ÄěDu, ich f√ľhl‚Äô was! Ich f√ľhle eine Bewegung! Mein Gott, das ist ja ¬ī- unglaublich! Es geht hoch, es geht hoch, es geht in meine Brust, und in meinen Hals und ‚Äď du das will aus meinem Mund heraus!‚Äě

‚ÄěLass es fliessen, lass es fliessen, wo es hinwill!" rufe ich ins Telefon und dann h√∂re ich meine Freundin schreien, ‚ÄěRaus! Raus mit dir, alles raus!!!" und dann f√§ngt sie an zu lachen, aus vollem Hals und ich kann es kaum glauben, da√ü Therapie so einfach sein kann, aber es ist wahr, es ist passiert, und ich WEISS GANZ GENAU, da√ü ich jetzt wirklich weiss, was Emotionen sind, und wie man richtig mit ihnen umgeht.


5: Logisches Heilen

Nun ehrlich, ich weiss kaum, was ich am Tollsten daran finde.

Da√ü es so unglaublich einfach ist, solche starken, alten Emotionen verschwinden zu lassen. So nat√ľrlich.

Da√ü es sich so sch√∂n anf√ľhlt ‚Äď es war ja nicht nur, da√ü nun der Schmerz weg war! Das w√§re ja NUR Friede. Nein! Meine Freundin war absolut begeistert, am Lachen und am Tanzen vor Gl√ľck! Das war ja nun ganz was Neues, und etwas, das ich noch nie zuvor beim Energieheilen erlebt habe.

Aber da ist ja noch viel mehr. Meine Freundin war nicht irre. Sie war nicht ‚Äě√ľberemotional‚Äě, oder ‚Äězu nah am Wasser gebaut" oder ‚Äěwillensschwach" oder sonst noch was. Sie hatte eine Verletzung, die weh tat. Das war alles.

Und dann, das ging ruckzuck! Keine langen Diskussionen √ľber den Freund, √ľber all die anderen Freunde, die ihr weh getan haben, √ľber ihre Eltern oder da√ü sie mit f√ľnf Monaten aus der Wiege gefallen ist.

Kein Aufstand √ľber Vergebung, oder Gr√ľnde, oder warum sie vielleicht die Schmerzen besser behalten sollte, damit sie was lernt oder irgendwelcher anderer Unsinn.

Nur eine wunderschöne, TOTAL LOGISCHE Heilung des Problems, und dann war alles in Ordnung.

Schwer zu glauben, was?

Ich konnte es auch kaum glauben. Sobald ich sie soweit hatte, das sie nicht mehr lachen musste, habe ich sie dann gefragt, was der Freund denn gesagt hätte, um den originalen Schmerz im Bauch auszulösen.

Sie kichert leise und erkl√§rt, ‚ÄěEr hat gesagt da√ü er mich nicht mehr liebt."

‚ÄěUnd das findest du lustig?!‚Äě

‚ÄěNein, das nicht, aber sobald ich daran denke, f√ľhle ich das erst im Bauch, und dann schiesst es hoch durch die Brust und aus meinem Mund heraus ‚Äď und das kribbelt und dann muss ich lachen!‚Äě

Und was haben wir dann gemacht?

Wir haben f√ľr mindestens zwei Stunden am Telefon Beleidigungen ausgetauscht.

‚ÄěDu bist eine d√§mliche Ziege!" ‚Äď Wo tut das weh? Hier, im Hals, als ob es mir im Hals steckengeblieben w√§re. Wo will es hin? Nach unten, in den Magen, als ob ich das ‚Äěverdauen" m√ľsste. Und dann, raus aus dem Bauch, durch die Beine, und weg ist es, und die F√ľsse kribbeln ganz lustig, als ob sie tanzen wollten.

‚ÄěDu bist fett‚Äě, ‚ÄěIch hasse dich‚Äě, ‚ÄěIch will dich niemals wiedersehen!‚Äě, ‚ÄěIch bin so entt√§uscht!‚Äě, ‚ÄěHalt die Klappe!‚Äě, ‚ÄěDu bist h√§sslich!" ‚Äď zwei Stunden lang haben wir uns gegenseitig beleidigt und halb totgelacht, wir waren soweit, das man glauben k√∂nnte, wir w√§ren betrunken.

Manchmal mussten wir besondere Schmerzensstellen erst reparieren. Aber das war ganz einfach. Einfach die H√§nde auflegen und sich aufs Heilen zu konzentrieren ‚Äď ‚ÄěRepariere diese Schmerzensstelle, diese alte Wunde."

Mit zwei, die sich zusammentun und auf so etwas konzentrieren, und obwohl wir das am Telefon gemacht haben, ist es am einfachsten.

Aber alleine gehts auch, und es ist nicht mal besonders schwierig.

Wir haben ja alle einen Energiek√∂rper, und wir haben alle HEILENDE ENERGIE H√ĄNDE. Ich meine, die 95% vom Gehirn, die wir im Alltag nicht benutzen, sind genau f√ľr solche Sachen da, n√§mlich um solche Reparaturen durchzuf√ľhren.

Wir brauchen nicht zu wissen, WIE genau unsere heilende Energiehände das machen, wir brauchen ihnen nur zu sagen, daß sie es machen sollen, und alles andere geht dann automatisch.

Und was ausserdem so sch√∂n ist, ist, da√ü wir nicht zu raten brauchen, nicht unserer Intuition vertrauen m√ľssen, oder darauf warten, da√ü ein Engel kommt und mit dem Fl√ľgel auf die Energiewunden zeigt.

Wir brauchen nur zu fragen. Wo tut¬īs denn weh? Du kannst dich das selber fragen, oder du kannst einen Anderen das fragen.

Und oft braucht man gar nicht zu fragen, weil man es sehen kann.

Leute halten die Hände auf den Mund, auf die Augen, an den Kopf. Sie halten ihre eigenen Schultern oder legen die Hände auf den Magen. Sie reiben ihren eigenen Nacken oder halten sich die Ohren zu.

Die H√§nde wissen so oft, wo der Schmerz sitzt, und sie gehen da hin, um zu helfen, um es besser zu machen ‚Äď aber wir sitzen irgendwo in unseren K√∂pfen und nehmen keine Notiz, sehen es einfach nicht, oder verstehen einfach nicht, was unsere K√∂rper uns so deutlich zeigen.


6: Schutzschilde Aus Energie

Conversations - Schutzschilde Aus Energie von Silvia Hartmann

W√§hrend wir mit den Beleidigungen spielten, da passierte es, das meine Freundin mir einen Satz entgegenschmiss, und ich f√ľhlte ‚Äď absolut gar nichts.

Der Satz war dieser, ‚ÄěDu bist eine wundersch√∂ne Frau."

‚ÄěNun komm," sagt die Freundin, ‚Äěnun sag schon, wo f√ľhlst du das im K√∂rper?"

‚ÄěNirgendwo," war meine ehrliche Antwort, ‚Äědas kommt √ľberhaupt nicht an."

Nanu?

Was ist denn hier passiert?

Meine Freundin wiederholte den Satz noch mehrmals, und dann auf einmal verstand ich, was da passierte ‚Äď da war eine Wand aus Energie, ein Schutzschild, mindestens einen Meter vor mir und so dick wie eine Mauer, auf der die Energie einfach abprallte und deswegen konnte ich gar nichts f√ľhlen ‚Äď die Energie kam gar nicht in meinem K√∂rper an.

Zuerst waren wir ziemlich √ľberrascht und wu√üten nicht so recht, was wir da tun sollten, aber am Ende war wenigstens einer von uns schlau genug, die Einsicht zu haben, da√ü diese Wand aus Energie ja AUCH NUR ENERGIE ist und nichts anderes.

Und Energie kann mit Willen und Aufmerksamkeit bewegt werden.

‚ÄěMach doch mal ein kleines Loch in die Wand," schlug meine Freundin vor.

Ich muss gestehen, daß das Loch wirklich mikroskopisch klein war, und als sie den Satz noch einmal sagte, da kam ein kleines bißchen von dieser Energie durch das Loch in der Wand und - mein Gott, tat das weh!

Es traf mich direkt ins Herz und der Schmerz war wirklich unerträglich.

Und dann wu√üten wir auch, WARUM ich so eine gro√üe, dicke Mauer um mich herum gebaut hatte. Wenn so eine Energieform so weh tut, dann muss man sich davor sch√ľtzen.

Ich hatte eine schwere Wunde im Energieherzen, und genau wie eine Fleischwunde tat die kleinste, sanfteste Ber√ľhrung unendlich weh.

Also mussten wir erst einmal mein Herz heilen.

Nun h√∂rt sich das unheimlich schwer an, unheimlich kompliziert ‚Äď aber da haben wir halt gelernt, da√ü selbst die gr√∂√üten, √§ltesten Schmerzen im Energiek√∂rper doch immer nur ENERGIEN sind, und da√ü die genau so gut geheilt werden k√∂nnen wie alles andere.

Genauso schnell, genauso perfekt, und ohne jegliche Schmerzen.

Ohne jeglichen Aufstand.

Das war das erste Mal, da√ü meine Freundin und ich so etwas gemacht haben, und es dauerte vielleicht f√ľnf, zehn Minuten, und ich brauchte die Wand nicht mehr, und die Energie konnte ins Herz hineinkommen. Von da aus strahlte sie in meinen ganzen K√∂rper aus und ich f√ľhlte mich dreimal so gro√ü wie vorher und hundertmal mehr lebendig.

Erstaunlich. Unbezahlbar. Wundervoll.


7: Die Photos der Psychotherapeutin

Nun hatte ich geglaubt, daß diese Art, Energiewunden zu heilen und im allgemeinen, Energien in sich hinein fliessen zu lassen, einfach durchlaufen zu lassen, und dann heraus und weg damit!, nun etwas war, das man macht, wenn es passiert.

Also, einer beleidigt dich und du lässt es einfach durch- und herauslaufen, dann geht’s dir besser, und wenn sie dich wieder beleidigen, dann tust du es halt wieder.

Es ist ja schnell und f√ľhlt sich gut an. Klasse!

Aber das war ja nun noch nicht alles, nur wir wu√üten das noch nicht ‚Äď bis die Sache mit der Psychotherapeutin passierte.

Diese Dame, so um die 50, rief mich an und war sehr deprimiert, weil sie gerade eine Reihe von Photos geschickt bekommen hatte, aus der sie zwei f√ľr einen Magazinartikel aussuchen sollte.

‚ÄěAber ich sehe auf ALLEN Photos abscheulich aus! Alt, faltig, FURCHTBAR!‚Äě

Aha, dachte ich. Ein Versuchskaninchen f√ľr EMO!

‚ÄěDu, pass mal auf. Ich erkl√§re dir, wie man solche Gef√ľhle im K√∂rper findet, die Stellen heilt, bis die Energie wieder richtig fliesst, und du kannst dich mit den Photos hinsetzen und das mal ein aller Ruhe ausprobieren. Wie w√§rs damit?‚Äě

Die Dame sagte ja, und wir verabschiedeten uns.

Eine halbe Stunde später klingelt mein Telefon.

Es ist die Psychotherapeutin, und sie ist √ľbergl√ľcklich!

‚ÄěDas ist ja unglaublich!" ruft sie mit Lachen in der Stimme, ‚ÄěIch habe mich richtig in mich selbst verliebt! Die Photos sind gut, mehr als gut ‚Äď w√§re ich ein Klient, w√ľrde ich die Frau auf den Bildern ansehen und sagen, ja, die hat gelebt, die kann mich verstehen!‚Äě

Ich habe mich sehr mit ihr gefreut, aber vielleicht noch mehr gefreut, daß jemand das ganz allein machen kann.

Das ist sehr wichtig, denn es gibt so Dinge, √ľber die man nicht gerne mit anderen spricht, und nat√ľrlich gibt es viele Leute, die die einzigen in ihrer Familie oder Umgebung sind, die an Energie oder an Heilen interessiert sind und ‚Äěallein spielen" m√ľssen.


8: EMO Im Stau

Das war eine aufregende Zeit. Ich habe den ganzen Tag mit EMO gespielt, und das n√ľtzlichste von allem war, da√ü ich endlich mal bewusst merkte, was wirklich so in meinem K√∂rper die ganze Zeit vorgeht.

Stress im Stau? Wo f√ľhle ich das in meinem K√∂rper? Im Kopf, im Nacken. Wo will es hin? Mir den Buckel runterrutschen! Ja, und dann, wenn es flutscht, da muss man halt immer wenigstens l√§cheln!

Es war auch einfach toll, auf einmal richtig zu verstehen, wo all diese Redewendungen wirklich herkommen ‚Äď ich habe einen Frosch in der Kehle, einen Stein auf dem Herz, das ist mir richtig auf den Magen geschlagen.

Die Leute sagen es die ganze Zeit, und keiner hat richtig zugehört!

Oder zugesehen.

Es ist einfach √ľberall zu sehen, wie die Menschen sich die Schl√§fen reiben, selbst den Hals zuhalten, sich ‚Äěunsichtbare Dinge" von den Schultern streichen, aus den Armen sch√ľtteln.

Die H√§nde zeigen, wo die Schutzschilde zu finden sind. Der ganze K√∂rper und sogar die Worte und der Verstand zeigen uns die ABSOLUTE REALIT√ĄT der Energiewelt ununterbrochen, die ganze Zeit, jeder Mensch und jeden Tag.

Was haben wir denn gedacht, wo Gesten herkommen?

Haben wir wirklich gedacht, wir w√§ren alle verr√ľckt?

Wie verr√ľckt ist DAS?

Und WO f√ľhlen wir dieses Gef√ľhl der Verr√ľcktheit?


9: Vergeben, Verzeihen ...

Obwohl ich selber noch nie in Therapie war, habe ich jahrelang meine Zeit mit Therapeuten, Beratern und Coaches verbracht. Und die haben halt so ihre Ideen, und was ihnen so beigebracht worden ist, und können halt nicht anders, als ihre Religion zu zitieren.

‚ÄěDu mu√üt dich mehr lieben," sagen sie zu mir.

‚ÄěDu mu√üt lernen, zu vergeben, zu verzeihen."

‚ÄěDu mu√üt deinen √Ąrger bearbeiten ..."

Ich frage dann, ‚ÄěWIE?‚Äě

Na, und dann hört man jede Menge von Gemurmel und Gerede, und dies und das, und oft haben die gar nicht gemerkt, das ich schon lange nicht mehr im Raum bin ...

 

 

 

Eines schönen Tages bin ich am Aufräumen. Hinter einem Schrank finde ich ein Photo, ich weiß gar nicht, was das ist, wo das hergekommen ist.

Ich hebe es auf und drehe es um.

In der gleichen Nanosekunde, wo ich sein Gesicht sehe und ihn erkenne, schie√üt mir hei√üe Glut in die Brust, ich gehe in die Knie und die Tr√§nen st√ľrzen horizontal aus den Augen.

Es ist nur eine Energie. Gottverdammt, es doch nur eine Energie. Das ist alles so lange her, das ist alles vorbei, er ist hier nicht mehr, war schon seit Jahren nicht mehr hier, er gehört in die Vergangenheit.

Und diese Gef√ľhle, die sind NUR ENERGIE, NUR ENERGIE, NUR ENERGIE.

Langsam konnte ich wieder anfangen, zu atmen, tief durchzuatmen, und mich richtig auf den Boden zu setzen, mit dem Photo in Hand. Ich habe es dann vorsichtig vor mir auf den Teppich gelegt, und beide H√§nde aufs Herz gelegt, genau da, wo der gro√üe Schmerz sa√ü. Das sind meine heilenden H√§nde, meine Energieh√§nde. Der Schmerz, den ich f√ľhle und dieser furchtbare Druck im Kopf, da steht keiner mit einem Stiefel auf meiner Brust, da dr√ľcken keine gro√üen H√§nde mein Gehirn, als ob sie es zerquetschen wollten.

Das ist alles vorbei, und jetzt ist es nur noch Energie, Energieverletzungen, Energiewunden, und ich kann das mit meinen eigenen heilenden Händen endlich wieder in Ordnung bringen.

Was immer da auch verletzt war, was immer da auch zerstört worden ist, mache es heile, mach es gut, repariere es und mach es wieder so gut wie neu ...

Und ganz langsam, unter meinen warmen H√§nden, f√ľhle ich ein erstes Auftauen, eine erste Bewegung, nach all der langen Zeit, und ich mu√ü noch mehr weinen, aber diese Tr√§nen sind klar und sauber, sie helfen mit, das endlich wegfliessen zu lassen.

Ich lasse sie einfach flie√üen und konzentriere mich auf die Gef√ľhle im Herzen, wo die Energie langsam anf√§ngt, zu steigen, in zwei langsamen Kan√§len auf meine Schultern zu, √ľber meine Schultern und dann in einer V Formation auf das Steissbein zu.

Fließ weiter, fließ frei. Es ist nur Energie, und Energie muß fließen. Herein und heraus. Wie das Atmen, Einatmen und Ausatmen. Du hältst den Atem an und das Leben ist vorbei ...

Langsam, langsam reduziert sich der Druck in meinem Kopf, und mein Denken wird klarer, feiner, weiter.

Ich kann wieder atmen, ich kann wieder denken, und ich f√ľhle mich sehr ruhig, sehr meditativ. Da ist das Bild, und es ist doch nur ein Mann, den ich mal gekannt habe, mit dem ich sehr viel erlebt habe.

Ich weiß nicht, ob er noch lebt oder wo er ist, aber das ist egal.

Ich hoffe, das es ihm gutgeht, wo immer er auch ist.

So sitze ich in meinem Wohnzimmer auf dem Fussboden, mit den Händen noch auf meinem Herz, und kann nicht glauben, daß an diesem schönen Morgen ein Wunder geschehen ist, und ich uns beiden endlich verzeihen konnte.

 

 

 

Wenn man einem Hund auf den Schwanz tritt, dreht er sich um und schnappt nach dem Fuß oder dem Bein, das ihm weh getan hat.

Das ist nat√ľrlich. Ganz selbstverst√§ndlich, ganz nat√ľrlich.

Nun sind wir mit dem Hund zum Tierarzt gegangen, und der hat den Schwanz sch√∂n geflickt und eine Bandage herumgemacht, und wir sagen den Kindern, ‚ÄěNun seht zu, das ihr mit dem Hund vorsichtig seit, solange er noch die Bandage hat. Passt auf, das ihr da nicht dranst√∂√üt, denn das tut ihm sehr weh und ihr k√∂nntet gebissen werden!‚Äě

Und genauso ist das mit den Menschen auch. Irgendwann hat mir halt mal jemand ‚Äěauf den Schwanz getreten‚Äě, nur das ist nie bandagiert worden, nie geheilt worden. Einer kommt und fasst das an, oder r√ľhrt darin herum, und dann bei√üe ich, um mich zu verteidigen oder einfach nur im Reflex, weil es mir halt weh tut.

Menschen, die viel √§rgerlich oder traurig werden, haben halt solche Wunden. Wenn sie sie noch f√ľhlen k√∂nnen, und es nicht geschafft oder nicht gewollt haben, sich in ein Schneckenhaus aus Schutzschildern zu verziehen und gar nichts mehr zu f√ľhlen, dann reagieren sie mit Wut oder Tr√§nen, und sie k√∂nnen einfach nicht damit aufh√∂ren, niemals und genau solange nicht, bis ENDLICH DIE WUNDE GEHEILT WIRD.

Dann tuts nicht mehr weh, dann herrscht schöner Frieden.

Und dieser Zustand vom klaren, sauberen, ruhigen Frieden ist der Zustand des Vergebens, des Verzeihens.

Das kann man halt nicht ‚Äěmachen".

Das kann man nur ‚Äěerreichen" wenn die Wunden endlich geheilt sind.

 


10: Sichtbare und unsichtbare Wunden

Wir haben einen sichtbaren Körper und einen unsichtbaren Körper.

Im unsichtbaren Energiek√∂rper ist viel verst√∂rt, da sind so viele Probleme, und diese Probleme haben ihre Effekte auf den sichtbaren K√∂rper, weil nat√ľrlich, im Grunde genommen, alles ein einziger Totalk√∂rper ist.

Genau so, wie man nicht ohne seine Haut herumlaufen kann, kann man seinen Energiekörper nicht zu Hause lassen.

Er ist halt ein Teil von uns, und er sagt uns immer, wie‚Äôs ihm geht, was ihm fehlt, was er braucht, wo es dringende Probleme gibt ‚Äď aber wir h√∂ren halt nicht richtig zu.

Es hat uns ja nie einer gesagt, das es so etwas √ľberhaupt gibt.

Das ist wie der Weihnachtsmann, nur umgekehrt.

Die Erwachsenen haben uns gesagt, es g√§be den Weihnachtsmann, und das haben wir halt geglaubt, weil wir als kleine Kinder L√ľgen einfach nicht verstehen konnten.


11: Die Dame mit dem Seidenschal

Bei einem Energiepsychologie - Kongress erkläre ich, wie EMO funktioniert und warum das alles so einfach und schön ist. Eine Dame aus Kanada ist meine Demonstrationsperson.

Sie ist vielleicht so um die siebzig Jahre alt, tr√§gt ein Kleid bedruckt mit vielen bunten Blumen und um den Hals hat sie ein t√ľrkisfarbiges Seidentuch. Sie ist etwas nerv√∂s, vor so vielen Leuten, mit mir und einer ganz neuen Technik ihre Probleme anzugehen.

Ich l√§chele sie beruhigend an, stelle mich neben sie und frage, ‚ÄěHaben Sie vielleicht ein Gef√ľhl oder eine Emotion, die Sie schon lange haben und wirklich sehr gerne heilen w√ľrden?"

Die Dame nickt, sehr ernst.

Ich brauche gar nicht danach zu fragen, was das denn ist, oder sie um irgendwelche unerfreulichen Informationen oder Details zu bedrängen.

Das ist eine gute Demonstration f√ľr die Teilnehmer; sie k√∂nnen dann selbst sehen, da√ü man gar nichts zu wissen braucht √ľber das ‚Äěwieso", ‚Äěwie lange", ‚Äěwer", ‚Äěwas" und so weiter und so frage ich einfach, wie √ľblich, ‚ÄěUnd wo f√ľhlen Sie diesen alten Schmerz in Ihrem K√∂rper? Bitte zeigen Sie es mir mit Ihren H√§nden."

Die Dame nickt und macht sofort beide H√§nde um den eigenen Hals, genau da, wo der t√ľrkise Seidenschal ist. Ich schaue kurz auf die anderen Teilnehmer, um zu sehen, ob sie das auch bemerkt haben. Einige schreiben, andere zeigen und fl√ľstern mit ihren Nachbarn.

Da wir ja nur mit Energie besch√§ftigt sind, brauche ich ihr nicht zu sagen, das sie den Schal abnehmen soll. Das funktioniert alles sehr gut durch Kleidung hindurch, und der Schal mag sogar sehr hilfreich sein ‚Äď die Farbe und das Material, und so, wie sie ihn gewunden hat, das sind alles keine Zuf√§lle, sonder das Energiebewu√ütsein am Werk, ihr eigenes Energiebewu√ütsein, das ihr helfen will, egal ob sie das nun wei√ü, oder nicht.

Mit meinen und ihren heilenden Händen ist es schnell und einfach, ihre Kehle zu reparieren, so daß Energieströme nun wieder ordentlich in ihren richtigen Bahnen fließen können. Von der Kehle fließt es in ihren Körper hinein, und dann in die Beine.

Da ruft sie, ‚ÄěOh! Ich habe einen Schmerz in meinem linken Knie! Die Energie l√§uft sch√∂n durch das rechte Bein, aber es stockt im linken Knie."

Ich erkl√§re ihr und den anderen Teilnehmern, da√ü das wahrscheinlich eine Verletzung im Energie-Knie ist, die wir erst heilen m√ľssen, bevor das richtig auf der Seite auch aus dem Bein fliessen kann. Ich knie mich vor der Dame nieder und weil sie sich so weit nicht herunter b√ľcken kann, sage ich ihr, ‚ÄěIch mache das mit meinen heilenden H√§nden von au√üen, und Sie machen es von innen, mit Ihrer Aufmerksamkeit und mit Ihrem Willen, das jetzt zu heilen."

Nur ein paar Minuten später ist alles in Ordnung.

Wir probieren jetzt, ob diese ganze unbekannte Geschichte tatsächlich geheilt ist.

Ich bitte die Dame, noch einmal an den alten Schmerz zu denken, der so lange in ihrer Kehle sa√ü. Sie l√§chelt und seufzt vor Freude, reibt die H√§nde und macht ein paar kleine Tanzschritte, dann sagt sie, ‚ÄěNein, das ist richtig elektrisch! Das ist ja so sch√∂n, ich f√ľhle mich zwanzig Jahre j√ľnger!"

Und dann sagt sie weiter, ‚ÄěDas Knie, das war interessant. Ich habe es mir verletzt, als ich zehn Jahre alt war und vom Pferd gefallen bin. Ich habe seitdem immer Probleme damit gehabt ‚Äď und das ist 61 Jahre her! Ich wei√ü wirklich nicht, wie oft das schon ger√∂ntgt worden ist oder wie viele Doktoren mir immer wieder gesagt haben, da√ü ich mir das nur einbilde, da√ü da gar nichts ist."

Ja, die Sache ist ja die.

Als die Dame vom Pferd gefallen war, da haben sie ihr sichtbares Knie geflickt, aber das unsichtbare total vergessen. Das unsichtbare Knie war immer noch verletzt, nach all den vielen Jahren.

Und ich habe mir gedacht, wenn ein Kind sich das Knie aufgeschlagen hat, und die Mutter darauf bläst und sagt, so, jetzt wird es besser, was die Mutter da gemacht hat, ist, das unsichtbare Knie zu reparieren.

Ich sch√ľttle so oft mit dem Kopf.

Solche Dinge, wie auf die Wunde eines Kindes zu blasen um es ‚Äěbesser zu machen‚Äě, ist so nat√ľrlich. Total ungebildete Menschen machen es ganz nat√ľrlich. Weil es richtig ist, und weil das so WICHTIG IST.

Wenn das nicht gemacht wird, dann ist die Wunde nicht richtig geheilt und nur die H√§lfte des Totalk√∂rpers, die man sehen kann, aufschneiden kann, zun√§hen kann, ist ‚Äěgeheilt" worden.

Das ist nicht genug!

Diese Dame hatte Schmerzen im Knie f√ľr 61 Jahre lang!

Das ist eine Schande und eine Scham.

Ich hoffe, daß langsam mehr Leute, die in Krankenhäusern arbeiten, das wieder lernen, das richtig verstehen.

Es gibt schon viele Krankenschwestern, die es lernen, den Energiekörper auch zu restaurieren, durch Therapeutic Touch.

Vielleicht kommt der Tag, wo absolut JEDER Besuch im Krankenhaus AUCH das Energieheilen dabei hat.

Es kostet ja gar nichts, es ist so schnell, f√ľhlt sich gut und nat√ľrlich an und es HILFT DEN MENSCHEN, richtig und vollst√§ndig zu heilen.

Eine halbe Stunde oder so nach der Demonstration habe ich bemerkt, das die Dame aus Kanada ihren Seidenschal abgenommen hat und ihn sorgfältig zusammengefaltet in ihre Handtasche einpackte.


12: Energiebewußtsein

Wenn einem die Augen aufgehen und man zum erstenmal anfängt, die vielen, vielen absolut sichtbaren Effekte dieser unsichtbaren Energien so richtig zu sehen, wird auf einmal die Welt zur Zauberwelt.

Hände zeichnen richtig sichtbar in die Luft, wo die Schutzschilde sind, wo der Energiekörper weh tut, wo die Erinnerungen an alte Schmerzen im Energiefeld eingefangen sind.

Der Energiekörper hört ja nicht mit der Hautbarriere auf.

Der Energiek√∂rper ist viel gr√∂√üer, aber je weiter etwas von der Haut entfernt ist, desto weniger kann man es f√ľhlen.

K√∂rperlich f√ľhlen, hei√üt das.

Wir haben ‚ÄěEnergieantennen" die wir nie richtig gelernt haben zu gebrauchen. Wir haben nicht nur Energieh√§nde, die heilen k√∂nnen, sondern auch einen Energiekopf.

Die Wissenschaftler nannten den Energiekopf fr√ľher ‚Äědas Unterbewu√ütsein" oder sogar das ‚ÄěUnbewu√ütsein" und meinten, da√ü es wahnsinnig w√§re, total unlogisch, unzuverl√§ssig, und voller furchtbarer Irrmonster, die uns ins Ungl√ľck treiben wollen.

Der arme Energiekopf!

So viele Mißverständnisse, so viele Vorurteile, es ist wirklich traurig.

Da gibt es Leute und sogar ganze Religionen, die glauben, der Energiekopf w√§re d√§mlich, weil er das L√ľgen nicht versteht!

Das ist nicht Dämlichkeit, das ist die Reinheit und die richtige Weisheit vom Energiebewußtsein.

Das Energiebewußtsein hat seine eigene Version von Augen, die die Wahrheit der energetischen Zustände absolut durchschauen. Es hat Ohren, die wirklich alles hören können, und andere Sinne, von denen wir ja nur träumen können.

Nimm so ein Energiebewußtsein und zeig ihm eine Stelle, wo vor einer Woche ein Mord geschehen ist.

Da stehen viele Leute rum und l√ľgen sich gegenseitig mit ihren ‚ÄěBewu√ütseinen" an, kriechen im Gras mit K√§mmen herum, um ein Haar zu finden, das dann ein Beweisst√ľck wird.

Aber das Energiebewu√ütsein sieht sofort, wo alles war - wo all die Spuren sind, wo das Opfer weggelaufen ist, und dort, bei dem Baum, da ist es gestorben. Das Energiebewu√ütsein wei√ü sofort, wer der M√∂rder ist, denn es kann ja sehen und h√∂ren, wem die Spuren nun geh√∂ren. Au√üerdem kann es dir auch genau sagen, wo der M√∂rder jetzt ist, denn Zeit und Ort sind dem Energiebewusstsein egal. Es funktioniert auf einer Ebene √ľber solchen Dingen.

Die besten Detektive haben so ein bi√üchen Kontakt mit ihrem Energiebewu√ütsein, und die haben dann halt so ihre Gef√ľhle, ihre ‚ÄěIntuition" ‚Äď oder auf anderen Worten, sie wissen genau, was passiert ist und wer der M√∂rder war. Sie k√∂nnen sich darauf verlassen, das sie ‚Äěganz zuf√§llig" ein bi√üchen im Wald spazieren gehen und sich nach einer kleinen Blume b√ľcken ‚Äď und da genau liegt das Messer, das sonst niemals mit ‚Äěbewu√ütem Denken" gefunden worden w√§re.

Die besten Polizisten wissen auch sofort, ob jemand l√ľgt.

Es ist ja alles da, man kann es ja alles sehen ‚Äď jede Tat und jeder Gedanke ist im Energiek√∂rper eingeschrieben, in einer unheimlich wunderbaren, unglaublich komplizierten Matrix, und jeder andere Energiemensch kann das einfach ablesen.

Unser Problem ist, das wir uns mit unserem Denken zu weit von unserem ‚ÄěEnergiemenschen" abgetrennt haben. Je weiter wir uns abtrennen, desto schwieriger wird alles. Desto mehr Arbeit haben wir uns als Rasse gemacht.

Unser Energiemensch wei√ü genau, was giftig ist und was gesund zu essen. Er braucht das nicht erst lange und m√ľhsam zu lernen, er kann es einfach SEHEN.

Und wenn man nichts mehr verstecken kann, nichts mehr verheimlichen kann, dann werden L√ľgen nat√ľrlich sofort √ľberfl√ľssig.

L√ľgen, wie zum Beispiel sich Farbe auf das Gesicht zu machen, um so zu tun, als ob die Haut rein und gesund w√§re.

L√ľgen, wie sich einen teuren Anzug zu kaufen und eine teure Freundin, um so zu tun, als ob man machtvoll oder erfolgreich sei.

Da gibt es halt so viele L√ľgen, so viele wie Sterne am Firmament. Und viele L√ľgner, die vor Angst nicht in den Schlaf kommen, da√ü eines sch√∂nen Tages die Menschen ihren Energiek√∂rper wiederfinden, und mit ihrem Energiek√∂rper auch das Energiebewu√ütsein zur√ľckgewinnen.

Dann ist ja alles mit dem L√ľgen vorbei.


13: Wiedervereinigung

Jeden Tag steht es in der Zeitung, jeden Tag sehen wir es im Fernsehen.

Die Menschen in der westlichen Welt sind krank. Sie sind zu fett oder sterben an Anorexie oder Bulimie, an Krebskrankheiten und seltsamen, mutierten Infektionen, die √§rmere Zivilisationen √ľberhaupt nicht gekannt haben.

Sie haben all dieses viele, wunderbare Essen und haben Mangelkrankheiten und Herzinfarkte.

Sie bringen sich selber um, besonders die Jungen, und haben mehr Geisteskrankheiten als jemals zuvor.

So ist das halt.

Als ich ein kleines Kind war, und das ist so 40 Jahre her, da haben alle gesagt, da√ü wir im Jahr 2000 in wundersch√∂nen H√§usern im Gr√ľnen leben w√ľrden. Da√ü wir fliegende Autos haben w√ľrden, niemals mehr krank w√ľrden und kaum noch alterten.

Vierzig Jahre Wissenschaft mit voller Kraft, und ich glaube, ich kann wohl sagen, da√ü die Resultate nicht nur nichts zu w√ľnschen √ľbrig lassen, sondern wirklich ein richtig starkes Resultat in sich selbst sind.

Wissenschaftliches allein kann uns nicht helfen.

Es kann uns nicht nur nicht helfen, es zerstört uns, und durch uns die Welt um uns herum.

Die Wissenschaftler sagen immer, ‚ÄěGib uns mehr Zeit! Gib uns mehr Geld! Dann machen wir den Traum zur Wirklichkeit!"

Aber es tut mir leid, ich kann kosmetische Operationen halt nicht gelten lassen als Beweis, da√ü wir ‚Äěewig jung und sch√∂n sein" werden k√∂nnen.

Das ist eine L√ľge, nicht mehr, und nicht weniger.

Wir brauchen mehr, und wir brauchen ganz was anderes.

Es wird allerhöchste Zeit, daß wir das, was zerbrochen wurde, wieder zusammenbringen.

Den Körper und den Geist, das Harte und das Unsichtbare.

Und es ist allerhöchste Zeit, daß wir wirklich mal wissenschaftlich vorgehen und anstelle uns in einem sterilen, realitätsreduzierten Labor zu verkriechen, die wirkliche Realität erforschen.

Und das ist die Realit√§t, in der unsichtbare Einfl√ľsse existieren, und nicht nur existieren, sondern unsere Leben vom Moment der Zeugung bis zu dem Moment, wo wir unseren letzten Atemzug machen, absolut regieren.


14: Die Waisenkinder

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein ...

... aber was mag denn das Andere sein?

Vor vielen Jahren wurde in einem Waisenhaus ein wissenschaftliches Experiment abgehalten.

Neugeborene Babies wurden regelm√§√üig gef√ľttert und die Windeln wurden gewechselt, aber die Krankenschwestern mussten Handschuhe dabei anhaben, durften die Kinder nie aufnehmen, und durften sie auch nicht ansehen.

Die Babies schrien wie verr√ľckt f√ľr ein paar Tage, dann wurden sie blasser und leiser.

Dann wollten sie auch nicht mehr essen, und dann fingen sie an, zu sterben.

Bis heute hat die Wissenschaft keine gute Erklärung, was da passiert ist.

Worte wie ‚Äěgef√ľ" in langen Vortr√§gen und noch l√§ngeren B√ľchern sind im Grunde genommen eine Geheimsprache, um Au√üenstehende zu verwirren und die Tatsache zu verstecken, da√ü keiner wei√ü, was wirklich los ist.

Solche Dinge machen einfach keinen Sinn in einem toten Universum, wo alles nur aus Granit besteht und wenn man es nicht messen kann, dann ist es halt einfach nicht da, und wir können so weiter tun, als ob alles in Ordnung wäre.

In einem lebendigen Universum auf der anderen Seite, wo ein kleines Kind ein Energiesystem hat, das genau so furchtbar hungrig ist wie sein kleiner K√∂rper; ein Energiesystem, das unglaublich gro√üe Quantit√§ten von allen m√∂glichen Energievitaminen braucht, um nicht nur zu √ľberleben, sondern um GROSS UND STARK ZU WERDEN, da ist das doch selbstverst√§ndlich, da√ü wenn man die Energiequelle abschneidet, das Kind verhungern muss.

Es muss verhungern, egal wieviel Milch man versucht, in den kleinen Magen hineinzupumpen.

Nun, die Sache mit den Waisenkindern ist schon lange her, und obwohl es so lange her war, haben schon damals die Krankenschwestern gestreikt und den Wissenschaftlern gesagt, das sie da nicht mehr mitspielen konnten.

Gef√ľhle. Die Damen hatten halt diese unwissenschaftlichen Gef√ľhle, da√ü dieses, was da mit den kleinen Kindern geschah, etwas UNNAT√úRLICHES war, eine S√ľnde, k√∂nnte man auch sagen.

Die Gef√ľhle wurden so stark, da√ü die Krankenschwestern nicht mehr anders konnten und sich der damaligen Autorit√§t entgegenstellen mu√üten.

 


15: Energienahrung

"Wir leben in einem riesengroßen Meer von Energien, ob wir das nun wissen, oder nicht."

Nun lasst uns doch mal, Sie, lieber Leser oder Leserin, und ich, f√ľr einen Moment Pause machen, und mal √ľberlegen, was unserem Energiek√∂rper wohl fehlen k√∂nnte.

Was f√ľr Energietypen wir brauchen k√∂nnten, um uns besser zu f√ľhlen, ges√ľnder, und vielleicht richtig anfangen zu strahlen, mit feiner, weicher Haut und Haar, das gl√§nzt, weil wir wirklich gesund sind, und nicht, weil wir uns Gott wei√ü was draufgeschmiert haben damit es so aussieht ‚Äěals ob".

Manche Leute bl√ľhen richtig auf, wenn sie in die Natur kommen.

Ein weiter, blauer Himmel, ein Meeresstrand zum Sonnenuntergang, die frische, feuchte Luft, die ein wenig nach Salz schmeckt, der feine, alte Sand, der vor so langer Zeit noch gro√üe Berge war, unter den nackten, freien F√ľssen ...

Oder vielleicht die wunderbare Klarheit und Reinheit, die man in den Bergen findet, wo man so weit sehen kann, da√ü man denkt, man st√ľnde in der Unendlichkeit?

Oder alte, tief dunkelgr√ľne W√§lder, wie lebende Kathedralen, mit goldenen Lichters√§ulen?

Endlose Grasl√§nder, √ľber die der Wind huscht, und sie bewegen sich wie sanfte Wellen in einem unendlich sch√∂nen, lebendigen Meer?

K√∂nnen Sie das f√ľhlen, diese Kraft und Klarheit, selbst wenn man nur an solche Dinge denkt?

 

Das sind heilende Energien. Das ist eine Art von Grundenergien, die jeder Mensch braucht, und nicht nur f√ľr zwei Wochen im Urlaub ‚Äď das mag genug sein, um jemanden wenigstens bis zum ‚ÄěRuhestand" am Leben zu erhalten, aber auf keinen Fall genug, um ein richtiges, tolles, aufregendes Leben zu f√ľhren.

Heilende Energie Aus Der Natur

Naturenergien sind phantastisch und grundlegend wichtig.

Aber es gibt ja so viele andere Energieformen, so viele andere Gen√ľsse, Geschm√§cke ‚Äď wir leben in einem riesengro√üen Meer von Energien, ob wir das nun wissen, oder nicht.

F√ľr viele Menschen sind Tiere die Rettung.

Tiere haben keine Schneckenhäuser um ihre eigenen Energiefelder gebaut, dazu braucht man halt ein Bewusstsein, und darum ist ein jedes Tier, selbst ein kleiner Goldfisch im Aquarium oder ein Hamster im Käfig, wie ein Minireaktor von purer, sauberer, lebendiger, originaler Gottesenergie.

Tiere im Altersheim tragen dazu bei, da√ü Menschen fr√∂hlicher und aktiver werden, und auch oft weniger √ľber Schmerzen klagen.

Aber Tiere allein können nicht alle Energie liefern. Das ist halt so, also ob man nur Vitamin A einnimmt und nichts anderes.

Die ‚Äěalte Dame mit den 500 Katzen" ist ein gutes Beispiel davon. Da kommt eine Zeit, wenn man andere Energien braucht, und die Not kritisch wird. Noch mehr Katzen k√∂nnen dann nicht mehr weiterhelfen.

 


16: Schneckenhäuser

"Wir haben uns in unsere Schneckenhäuser aus Energie verkrochen."

Die erste und wichtigste Energiequelle f√ľr Menschen sind ‚Äď selbstverst√§ndlich andere Menschen.

Das ist eine gute Nachricht, denn es gibt ja nun Billionen davon.

Billionen potentielle Energiequellen f√ľr Sie, f√ľr mich, und f√ľr einander.

Da sollte man doch meinen, da√ü wir in solchem Energiereichtum richtig schwelgen w√ľrden, richtig gl√ľcklich sein und durch das ganze Leben voller Freude tanzen.

So viele Menschen, so viel Aufsicht, so viel Liebe!

Aber halt ‚Äď h√∂re ich da jemanden sagen, da√ü das gar nicht ihre Erfahrung ist?

Das man sich furchtbar ungeliebt und immer alleine f√ľhlt, und je mehr Menschen um einen herum sind, desto schlimmer wird es?

Da√ü man sich BESSER f√ľhlt, wenn man allein im Wald sitzt, und da ist √ľberhaupt kein anderer dabei?

Wie kommt das?

Es ist einfach.

Wir haben alle viel zu viele ungeheilte Verletzungen und alte Wunden in unseren Energiek√∂rpern. Viel zu viele. Und schon seit Jahr und Tag. Um √ľberhaupt noch mit anderen Menschen zusammensein zu k√∂nnen, haben wir unsere Schneckenh√§user aus Energie gebaut, und uns darin zur√ľckgezogen.

Ein Schutzschild √ľber das n√§chste, eins st√§rker und dicker als das letzte.

Und jetzt sitzen wir da drin, und all diese Energien, die uns weh tun, aber die wir genau brauchen, um nicht in hilflose Traurigkeit zu versinken wie die verhungernden Waisenkinder, die kommen an uns nicht mehr heran.

Wenn keine anderen Menschen mit ihren Energien drohen, dann k√∂nnen wir unsere F√ľhler so ein bi√üchen herausstrecken, und uns zumindest die Energie von der Natur, oder von Tieren, unseren G√§rten oder sogar von Steinen und Mineralien einsaugen.

Und das f√ľhlt sich dann ein bi√üchen besser an, und dann geht es wieder f√ľr eine Zeit weiter.

Aber das ist trotzdem kein richtiges Leben, sondern nur eine endlose Hungerkur, die uns das Leben verk√ľrzt, und uns traurig und √§rgerlich macht.¬†


17: Menschenliebe

"Wenn wir verliebt sind, dann ist die Welt eine ganz andere Welt."

Und trotzdem wissen wir alle, Waisenkinder die wir sind, daß es etwas ganz anderes wirklich gibt.

Wenn wir verliebt sind, dann ist die Welt eine ganz andere Welt.

Alles ist wie verzaubert.

Die Schritte sind leicht und wie befl√ľgelt.

Alles ist wundersch√∂n, und die langweiligste, h√§rteste Arbeit fliegt nur so von der Hand. Egal, wie alt man ist, man f√ľhlt sich jung und sch√∂n, und die Lebenskraft klopft in der Brust, und st√§rkt uns den R√ľcken, l√§sst uns die Augen erheben und l√§cheln.

Da haben wir dann mal jemanden durch Zufall getroffen, und unsere F√ľhler ganz vorsichtig hervorgestreckt, und Menschenenergie endlich wieder in unseren Systemen gef√ľhlt.

Menschenliebe ist eine Energieform, absolute real und voller Urkraft, uns nicht nur zu heilen, sondern uns auch zu erheben.

Wir m√ľssen uns heilen, damit wir wieder an diese grundlegende Energie herankommen, damit wir wieder wagen k√∂nnen, aus unseren Schneckengef√§ngnissen richtig und voll herauszukommen.

Nur dann können wir anfangen, wie richtige Menschen zu leben, unser Leben richtig zu erleben.


18: Gottesenergie

"Hat Gott uns erschaffen, damit wir uns in die Ecke setzen und dem Leben absagen?"

Eine der sch√∂nsten, st√§rksten und auch reinsten Energieformen ist, was ich die ‚ÄěGottesenergie" nenne.

Das ist so sch√∂n und f√ľhlt sich so sch√∂n an, wie Heroin.

Und genau wie Heroin ist Gottesenergie sehr suchterzeugend.

Aber Gottesenergie kann die Menschenliebe nicht ersetzen. Das ist eine ganz andere Frequenz, eine ganz andere Sache.

Berg und Tal - Realität oder Spiritualität?

Es ist eine Tatsache, das auf einem schönen Berg irgendwo in Tibet, im Kloster und ohne jegliche Sorge, mit dem Blick immer auf die Gottesenergie, absolut jedermann sich einbilden kann, daß er heilig sei.

Da ist ja nichts, was die alten Wunden aufr√ľhren k√∂nnte, und da braucht man halt auch all diese extra Energie nicht, um die Schutzschilder und Schneckenh√§user konstant aufrecht zu behalten.

Da kann man dann bis 90, 100 Jahre alt werden ‚Äď aber ist das denn wirklich ein richtiges Leben?

Hat Gott uns erschaffen, damit wir uns in die Ecke setzen und dem Leben absagen?

Ich glaube es nicht.

Ich glaube, das es einfach zu schwierig war, ohne das Energiebewu√ütsein zu leben, und da√ü dann Leute einfach eine Wahl getroffen haben ‚Äď ENTWEDER unter Menschen wie ein Mensch zu leben, ODER mit Gott wie ein Nicht-Mensch.

Ich meine, daß das eine furchtbare Sache ist, und daß man beides tun muß, damit das Leben richtig funktioniert.

Wir brauchen die Gottesenergie UND die Menschenenergie.

Und nicht nur das, sondern auch die Tierenergie, Pflanzenenergie, Steinenergie ‚Äď wir sind daf√ľr geschaffen, im Energiemeer zu schwimmen, und unser ganzes Leben lang so richtig tief und mit Genu√ü ein- und auszuatmen.

Wir sind ein Teil der absoluten Energie-√Ėkologie, genauso wie wir ein Teil der Luft-√Ėkologie sind.


19: Farben Trinken

So richtig aus dem Energieschneckenhaus ganz nackt und zitternd hervorzutreten, das ist eine Geburt in ein neues Leben, ein ganz anderes Leben.

Aber das ist ja auch ein bißchen radikal.

Lasst uns doch einfach mal mit etwas ganz einfachem anfangen, damit wir lernen können, wie das mit dem Energietrinken so vor sich geht.

Verschiedene Farben haben verschiedene Energien, und selbst die alten Wissenschaftler haben es sich erlaubt, zu bemerken, daß verschiedene Farben verschiedene Effekte auf verschiedene Menschen haben.

Es ist n√§mlich nicht so, da√ü jeder in einem schwarzen Zimmer deprimiert wird. Die meisten Leute ja, aber nicht alle. Als in einem Krankenhaus f√ľr chronische F√§lle alle Zimmer rosa gestrichen wurden, um das alte Geb√§ude ‚Äěein bi√üchen freundlicher" zu gestalten, wurden die Patienten selbstm√∂rderisch.

Das passiert, wenn man Verstörungen, Verletzungen und Schilde hat, die zwischen eine Person und das Erlebnis der Farbenenergie treten.

Farben sind im Grunde absolut rein. ALLES im Universum ist absolut rein und total unschuldig. Der einzige Ort, wo das alles schief läuft, ist im Bewußtsein von Leuten wie uns Menschen, die ein Bewußtsein entwickelt haben und total nicht wissen, was sie damit anfangen sollen.

Viele Männer haben Angst vor Rosa.

Das ist verr√ľckt, aber wahr ‚Äď Rosa repr√§sentiert Verweiblichung, Schw√§che, sogar Homosexualit√§t. Und das ist schlecht.

Aber nur f√ľr M√§nner. F√ľr Frauen, und das ist die gleiche Rasse, die gleiche Spezies, das wollen wir mal schnell festhalten, repr√§sentiert Rosa Sch√∂nheit, Sexualit√§t, Sanftheit. Und das ist gut!

Nun nehmen wir einfach mal an, da√ü Rosa das ‚ÄěVitamin C" des Energiek√∂rpers w√§re. Frauen k√∂nnen sich damit umgeben und es in sich aufnehmen, aber M√§nner d√ľrfen es nicht mal mit einer Kneifzange anfassen.

Wem w√ľrden dann wohl zuerst die Haare ausfallen?

Das ist eine gute Frage, und nur mal so zur Vorsicht, lass uns doch einfach mal durch die Farben des Regenbogens hindurchgehen, eine nach der anderen, und die einfache Frage stellen, ‚ÄěWo f√ľhlst du denn das Rosa in deinem K√∂rper?‚Äě

Wenn es irgendwo weht tut, dann benutze deinen Willen und deine heilenden Energiehände, um die Wunden zu reparieren und die Blockaden zu beseitigen.

Wenn du gar nichts f√ľhlst, sieh doch mal zu, ob da eine Wand aus Energie zwischen dir und der Farbenenergie liegt, die sonst in dich hinein str√∂men k√∂nnte, durch deine Systeme flie√üen w√ľrde, und, wie Essen oder Trinken, wichtige Bausteine an dich abgibt, die du zum richtigen Leben brauchst.

Mach es einfach mal. Schwarz, Grau, Wei√ü, Rosa, Rot, Orange, Gelb, Gr√ľn, T√ľrkis, Blau, Violett, Ultraviolett.

Das ist jedesmal ein ganz neues Gef√ľhl, ein sch√∂nes Erlebnis, und au√üerdem auch eine wunderbare Grund√ľbung in der Realit√§t der Zauberwelt Energie.


20: Resonanz

Vor nicht langer Zeit habe ich ein Mikrofon f√ľr meinen neuen Computer gekauft. Erst wollte ich nur meine Stimme aufnehmen, aber dann fing ich an, mich f√ľr Ger√§usche zu interessieren.

Einen ganzen Nachmittag lang habe ich gl√ľcklich wie ein kleines Kind mit Ger√§uschen gespielt. Ich habe Reis in eine Holzschale geworfen, dann Salz, Wasser, gefrorene Erbsen, N√§gel. Ich habe auf Stahlt√∂pfen und unbemalten Leinw√§nden getrommelt und jedes St√ľck Glas, Porzellan und Plastik aus dem ganzen Haus zusammengesucht.

Es war fantastisch.

Jedes Ding hat sein eigenes Geräusch, seine eigene Resonanz, macht seine eigene Musik.

Und wenn man mehrere Dinge kombiniert, kann man die tollsten Ger√§usche und Gef√ľhle herstellen.

Ich habe an dem Nachmittag mehr √ľber Musik, Resonanz und Energie gelernt als in zehn Jahren im Gymnasium.

Musik ist eine wunderbare Energiequelle f√ľr uns Menschen, und mehr als das, wir k√∂nnen direkt durch die Energie der Musik oder Ger√§usche etwas Neues lernen.

Man sagt, es geht ‚Äěins eine Ohr hinein und zum anderen hinaus‚Äě, und wenn Leute das sagen, dann meinen sie dabei, da√ü nichts zur√ľckbleibt, nichts gelernt wurde.

Aber das ist ja nur so f√ľr Worte und solche menschlichen Sachen, die keine Konsequenz haben und total unwichtig oder irre sind.

Wenn Energien in unseren Energiek√∂rper eintreten und durch ihn hindurch flie√üen, VER√ĄNDERN SIE DIE MATRIX.

Nach dem Einfluss der Energie ist die Matrix anders, als sie zuvor war ‚Äď und dann kann man sagen, das etwas ‚Äěgelernt" worden ist.

Aber dieses Lernen ist kein Oberflächenlernen.

Das ist ein ganz anderes Lernen, eins, das nie vergessen werden kann. Es ist wirklich so, als ob die Lebenserfahrungen in unseren Energiekörpern eingespeichert, eingeschrieben werden. Das Energiebewußtsein kann dann jeder Zeit direkt in die Matrix schauen, und, egal wie lange es auch her war, die Veränderung ablesen.

Das ist wirklich eine tolle und unheimlich praktische Sache, und es funktioniert prima. Alles, was wir brauchen, um alle unsere gesammelten Lebenserfahrungen immer in Reichweite zu halten, ist, unser Energiebewußtsein anzurufen, zu lernen, ihm richtig zuzuhören, und die Daten, die uns in energetischer Form angeliefert werden, korrekt in Bilder und Metaphern und Worten umzuwandeln.

Und das ist meistens einfach eine Frage des Willens, und es praktisch viel zu √ľben.


21: Musiklernen

Auf dem allerersten Seminar, das ich jemals √ľber EmoTrance gehalten habe, waren wir so weit, da√ü wir √ľber Energienahrung gesprochen hatten und da√ü wir ALLE Energien einnehmen und gut verwerten k√∂nnen.

Wie es zu erwarten war, fragten die Teilnehmer √§ngstlich, ob es denn nicht doch Energien g√§be, die sehr sch√§dlich sein k√∂nnten, aber ich wollte einfach nicht, da√ü sie zum Mittagessen gingen und immer noch glaubten, da√ü es ‚Äěb√∂se" oder ‚Äěgute" Energien gebe.

Es gibt keine guten oder bösen Wolken, es gibt keine guten oder bösen Sterne, und es gibt auch keine guten oder bösen Energie. Das ist wieder so ein menschlicher Fehlschlag eines Bewußtseins, das auf schwarz-weiß trainiert wurde, wenn in Wirklichkeit sogar mein kleiner Bildschirm hier 12 Millionen verschiedene Farben anerkennt.

Einer fragte, ‚ÄěAber wie ist es denn mit Energien, die mir weh tun, die mich krank machen? Ist das nicht b√∂se Energie?!"

Meine Ansicht zu dem Thema ist, da√ü man nat√ľrlich gegen verschiedene Energien allergisch werden kann, aber das das doch nur passiert, wenn man schlechte Erfahrungen mit einer Energieform gemacht hat, und noch immer ungeheilte Wunden mit sich herumtr√§gt.

‚ÄěSalzwasser ist gut f√ľr die Haut," habe ich gesagt, ‚Äěaber nicht, wenn du eine offene Wunde hast. Dann tut es richtig weh. Und so ist das auch mit Energie. Wenn es weh tut, dann sag einfach, Dankesch√∂n! Jetzt wei√ü ich wenigstens sofort, wo ich etwas reparieren kann, damit mein Leben besser klappt!‚Äě

Als die Gruppe voller Freude und Lachen vom Mittagessen zur√ľckkam, erz√§hlte einer die folgende Geschichte.

Er war in eine Gaststätte gegangen, und hatte sein Essen bestellt. Und auf einmal hat da einer Musik angestellt, sehr laut, und es war Musik, die dieser Mann furchtbar schrecklich fand. Aber er konnte nicht gehen, weil er schon bestellt hatte und eine ganze Zeit gewartet hatte; es war nicht mehr genug Zeit, woanders nochmal neu anzufangen.

Mit ihm waren zwei andere von unserem Training, und einer machte den Vorschlag, da√ü sie einfach mal probieren sollten, die ‚ÄěEnergie der Musik" durch sich durchlaufen zu lassen.

So haben sie da am Tisch gesessen und sich gegenseitig geheilt, und der Mann, der die Geschichte erz√§hlte, sagte, ‚ÄěDas war unglaublich. Ich laufe schon seit Jahr und Tag von dieser Art Musik weg ‚Äď normalerweise h√§tte ich sofort den Raum verlassen. Da war irgendwas Komisches in meinem Kopf, das richtig weh tat. Aber wir haben die Blockade beseitigen k√∂nnen, und dann auf einmal ist diese Musik in mich hinein gestr√∂mt, und ich habe gedacht, ich w√ľrde auf einmal vor lauter Kraft platzen! Ich bin aufgesprungen und habe tats√§chlich in der Gastst√§tte getanzt! Ich! Ich kann es kaum glauben!‚Äě

Nun mag das nicht so bedeutend klingen, aber es ist wirklich ein gutes Beispiel zum Thema ‚Äědas ist doch alles nur EINE ENERGIE!".

Und seit der gute Mann mich darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich das mindestens schon hundertmal gebraucht. Es ist eine richtig feine Sache, auf jeder Party, in jedem Restaurant, wenn das Radio oder das Fernsehen an ist, immer nur Musik zu h√∂ren, die einen mit Energie und neuen Erlebnissen f√ľllt!

Nun kann mich keiner mehr mit Jungle, Opern, Hard House, oder Jazz erschrecken ‚Äď und sogar Volkslieder mit der Klampfe lassen mich freudig lachen und in die H√§nde klatschen.

Es ist halt nur eine Energieform ... und man kann dabei was lernen.

Seit ich eine Erfahrung mit der Energie von Chinesischen Opern erlebt habe, habe ich viel mehr Verst√§ndnis f√ľr die Kultur. Sie f√ľhlt sich nicht mehr so fremd an, und man k√∂nnte sagen, da√ü mein Leben und auch mein Denken dadurch bereichert worden ist.

 

 


22: Essen, nicht Hassen!

Es gibt so viele, viele Dinge, die wir nicht m√∂gen, die wir ablehnen, oder sogar richtig hassen. Wenn das passiert, dann legen wir automatische Barrieren und Schilde zwischen uns und dem, was wir ablehnen ‚Äď und oft ist es so, da√ü genau das, was wir so heftig abgelehnt haben, das ist, was wir irgendwo brauchen.

Eine wundersch√∂ne Geschichte kommt von einer Autorin, die ganz bitter und verzweifelt war, weil sie einfach keinen Verleger finden konnte, der ihre B√ľcher annehmen wollte.

Sie hatte ein EMO Seminar besucht und da √ľber Energie gelernt, und wie das so mit Emotionen zusammenh√§ngt, und auf einem Besuch in ihrer Heimatstadt, in einem Buchladen, wurde sie auf einmal gewahr, wie schmerzhaft neidisch sie auf ein gro√ües Regal mit den ‚ÄěBestsellern des Monats" reagierte.

‚ÄěNormalerweise h√§tte ich versucht, diese Gef√ľhle zu ignorieren oder sie herunterzuschlucken, denn es ist ja ein schwerer Charakterfehler, auf den Erfolg anderer Menschen so neidisch zu sein.

‚ÄěAber diesmal bin ich stehengeblieben, und habe einmal tief eingeatmet und mir selber eingestanden, da√ü ich so furchtbar neidisch bin, ich k√∂nnte anfangen, zu schreien und zu heulen, und das Regal von der Wand zu reissen!

‚ÄěIch stand da f√ľr mindestens zehn Minuten, beide H√§nde auf dem Herzen, und habe mir immer wieder gesagt, das ist nur Energie, das sind nur wieder meine alten Wunden, ich will, da√ü das geheilt wird, da√ü ich von diesem Schmerz und diesem Neid und Hass befreit werde, denn so ein Mensch will ich halt nicht sein!

‚ÄěLangsam l√∂ste sich der Knoten in meiner Brust auf, und ich konnte es f√ľhlen, da√ü die Energie anfing, sich zu bewegen. Und dann konnte ich auf einmal all die B√ľcher richtig sehen, es war, als ob einer die Farben auf einem Fernseher hoch gedreht h√§tte, und ich stand da und habe gedacht, wartet es ab, meine Freunde, meine Kollegen, eines Tages werde ich hier stehen, und eins meiner B√ľcher wird genau da auf dem Regal sein!

‚ÄěUnd das f√ľhlte sich so toll an, so ‚Äď machtvoll. Ich habe mich bei den Bestsellern bedankt und bin sofort nach Hause gegangen, und habe angefangen, was neues zu schreiben. Und ich wei√ü ganz genau, ich wei√ü es in meinem Herzen, da√ü ich einen Verleger finden werde!"

 


23: Verbindungen

Kristall Auge Illustration

Um unsere Energiekörper wieder mit dem unglaublichen Stromnetz des gesamten Universums zu verbinden, muss man Verbindungen herstellen.

Dann flie√üt die Energie herein, st√§rkt uns, und lehrt uns viele Dinge, die man anders √ľberhaupt nicht lernen kann.

Stellen wir uns doch mal vor, da säße ein Zauberlehrling an einem Tisch, und die Aufgabe ist, einen kleinen Kristall zu kontaktieren, die Energie des Kristalls in sich hinein fließen zu lassen, dadurch was zu lernen, und den Kristall richtig zu verstehen.

Der Zaubermeister hat dem Lehrling gesagt, daß dies nicht etwas ist, was man mit dem Kopf machen kann, und daß, um den Kristall zu verstehen, seine Existenz und seine Essenz, das junge Mädchen ein richtiges Erlebnis haben muß, um den Kristall FÜHLEN können.

So, nun sitzt sie da.

Wie kommt man an den Kristall heran?

Wie kann man die Verbindung herstellen, durch die dann Dinge von dem jungen Mädchen IN DEN KRISTALL HINEINFLIESSEN und zur gleichen Zeit, und durch die genau gleiche Verbindung, Information vom Kristall in das Mädchen hinein fließen?

Vielleicht ist es einfacher, aufzuzeigen, wie das ABSOLUT NICHT funktioniert.

Wenn das M√§dchen da sitzt und sich √ľber die dumme Aufgabe √§rgert, oder sich den Kristall ansieht und denkt, das ist ja blo√ü ein Dreckbrocken, dann passiert gar nichts.

Aber es passiert auch nichts, falls sie sich m√ľhsam an alles, was sie so in der Mineralienklasse gelernt hat ‚Äď Silikon, Lichtbrechungswert so und so ... erinnert.

Also, wie kommt man an den Kristall heran?

 

Die einfachste und beste Methode ist, einfach anzufangen, den Kristall zu bewundern.

Lasse die ganze Welt, den Turm und den Tisch und die St√ľhle, die W√§nde und den Zaubermeister einfach wegfallen, und der Kristall wird mehr, und mehr. Und je mehr wir sehen, desto sch√∂ner wird er, desto gr√∂√üer das Wunder und die Komplexit√§t seiner Struktur, seiner Existenz. So alt, und trotzdem lebendig ‚Äď der Kristall w√§chst, streckt sich aus, atmet, und wenn wir beginnen k√∂nnen, DEN KRISTALL ZU LIEBEN, dann ist die Verbindung da, dann haben wir Kontakt gemacht, und wenn der Moment kommt, wo wir nicht mehr zwischen uns und dem Kristall unterscheiden, weil wir alles teilen, alles wissen, alles sind ‚Äď dann haben wir was gelernt.

 

 

 

Man hat nur √ľber das Macht, was man liebt.

Und wie groß die Macht, etwas zu verändern, etwas zu heilen, ist, steht in direkter Proportion dazu, wie groß die Liebe ist.

 


24: Die Blume im Topf

Dieses Prinzip der Zauberwelt Energie, n√§mlich da√ü man nur das verstehen, lernen und am Ende, ver√§ndern oder kontrollieren kann, was man liebt, steht im direkten Konflikt mit allem, was wir jemals in unseren staubigen Wissenschaftsb√ľchern gelesen haben.

Da steht immer drin, daß man grundsätzlich immer erst zerstören muss, draufschlagen, mit Schmerzen und Bestrafung Dinge erzwingen muss, mit Gewalt und mit der Brechstange rabiat gegen alles, was man haßt, vorzugehen.

Und das ist eine grausame L√ľge, und es ist genau diese L√ľge, die unsere originale Zauberwelt in eine lebende H√∂lle verwandelt hat.

Wenn man Dinge in der Zauberwelt haßt, ablehnt, verurteilt, schneidet man sich sofort davon ab.

Dann ist keine Verbindung mehr da, und egal, wieviel geschrien wird, passiert mit dem Originalen gar nichts. Da ist keine Verbindung, dadurch kann auch keine Veränderung geschehen, und alle richtige, reale und logische Macht und Kontrolle hört genau in dem Moment auf, zu existieren.

Das einzige, was in der Armutswelt aus Granit dann noch √ľbrigbleibt, ist auf dem armen K√∂rper herumzupr√ľgeln.

Du bist hässlich, du bist zu schwach, du tust mir dauernd weh, du kommst zwischen mich und Gott, ich muß dich mehr schlagen, mehr bestrafen. Du verdienst es nicht, was Schönes zu erleben, oder zu essen. ERST sollst du mir gehorchen! Und wenn du dann tust, was ich will, vielleicht gebe ich dir dann eine kleine Belohnung ...

Wenn man so etwas mit einer Pflanze macht, wird einem der totale Wahnsinn einer solchen Einstellung richtig vor die Augen gesetzt.

Da ist eine kleine Blume im Topf, und sie welkt vor sich hin, weil sie nicht genug Wasser kriegt, der Topf ist viel zu klein, und außerdem steht sie noch im Dunkeln, wo es kalt ist, und zugig.

‚ÄěSchei√ü Blume! W√§chst einfach nicht richtig! Du solltest sich was sch√§men. All die anderen Blumen sind dreimal so gro√ü! Was sagen denn die anderen Leute, wenn sie so eine schei√ü Blume sehen! Dir werde ich es zeigen! Von heute ab kriegst du nicht mehr einen einzigen Tropfen Wasser, bis du endlich gelernt hast, vern√ľnftig zu wachsen, anst√§ndig stark dazustehen mit vorzeigbaren gr√ľnen Bl√§ttern, und mindestens einem halben Dutzend gro√üen, freundlichen Bl√ľten!‚Äě

Und das, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist die Geschichte der Menschheit.

Mit dieser Einstellung geht es halt nicht mehr weiter.

Diese Einstellung bringt uns um, macht uns wahnsinnig, macht uns krank, kriminell und sehr, sehr gefährlich.

Wir m√ľssen lernen, wenn wir uns selbst retten wollen, anders zu denken, uns anders zu verhalten, aber vor allen Dingen m√ľssen wir lernen, uns ganz anders zu f√ľhlen.

Es hat ja √ľberhaupt keinen Zweck, sich vor den Topf zu stellen, in Tr√§nen auszubrechen und Mitleid f√ľr die Blume zu haben. Oder, wie viele das sehr praktisch tun, einen schnellen Blick auf die Blume werfen und dann sofort losjagen, um den G√§rtner totzuschlagen. Mit seiner eigenen Schaufel.

‚ÄěDu dreckiges Schwein! Du Psychopath! Ich werde es dir beibringen, die arme Blume so zu mi√ühandeln! Nun sag, da√ü es dir leid tut, sag, da√ü du die Blume liebst, und du sagst das besser aus vollem Herzen und mit einem L√§cheln auf deiner h√§√ülichen Fresse, sonst schlage ich dich tot!‚Äě

Hier ist eine Alternative, und die einzige Einstellung, die uns jetzt weiterhelfen kann.

Wir gehen zur Blume, und wir sehen sie genau an.

Wenn wir das tun, werden wir sehen, wie die neuen, kleinen Blätter noch gut sind, die Blume versucht ja, das bißchen Kraft, das noch fließt, da anzuwenden, wo es am meisten Gutes tut, wo es dem Überleben am meisten helfen kann.

Die Blume hat sich verzweifelt nach links gereckt, weil da das bißchen Licht herkommt. Sie hat nicht aufgegeben und weint auch nicht, sondern streckt sich, so gut sie es kann.

Das ist ein System, das Gott erschaffen hat, und man muss es einfach bewundern, muss es lieben, egal wie welk es auch ist, wie unsch√∂n es f√ľr die, die nicht wissen, wie man richtig SIEHT, erscheinen mag.

Du brauchst Licht.

Du brauchst Wärme.

Du brauchst Wasser, und du brauchst Raum, um deine Wurzeln auszustrecken, und Nahrung aus der Erde holen zu können.

Dir diese Dinge zu verschaffen, ist nichts mehr und nichts weniger, als genau das zu tun, wof√ľr Gott dich geschaffen hat.

Dich, und alles andere hier, in unserer wirklichen, wahren Zauberwelt.

 


25 - Das Sonnenherz

Sonnenherz Illustration

Nun sind wir also welke Blumen und Waisenkinder, die in ihren Schneckenschalen sitzen und vor Traurigkeit, Angst, Einsamkeit und Hass langsam umkommen.

Hört sich furchtbar an, was?

Ich könnte ja sagen, das ist nicht so schlimm, wie sich das anhört, aber unerfreulicherweise ist das wahrscheinlich noch viel schlimmer.

Aber man kann halt nicht anfangen, ein neues Haus auf den Ruinen des Alten zu bauen, solange man sich noch einbildet, die Bomben wären nie gefallen und alles wäre noch in Ordnung.

Irgendwann muss man dann mal die Courage finden, die Augen richtig aufmachen, einen tiefen Atemzug einholen und zu sagen, nun gut.

Es ist passiert, es ist ein furchtbares Durcheinander, und jetzt lass uns mal sehen, wo wir anfangen können, was wir nun tun können. Wo können wir unsere Kräfte am besten einsetzen, wo macht ein bißchen extra Aufmerksamkeit und Pflege den größten Unterschied?

Man sagt, wenn das Herz am rechten Fleck ist, dann ist alles gut.

Und auch auf der physikalischen Ebene, wenn das physikalische Herz nicht mehr weiter schlägt, dann wissen wir, daß alles vorbei ist.

So gehen wir mal einfach durch die ganze Verwicklung und Verw√ľstung hindurch und konzentrieren uns auf den Kern, das Wichtigste ‚Äď n√§mlich unser Energieherz, den nuklearen Reaktor im Zentrum unserer Energiesysteme, der wichtigste Teil von allem.

Das Energieherz ist nicht nur die Macht- und Kraftquelle f√ľr unsere gesamte Energiematrix, sondern auch die zentrale Schaltstelle, der Hauptbahnhof, wo sich alle Wege treffen und alle Bahnen kreuzen.

Vom Energieherzen kann man √ľberall hin, denn es strahlt auf allen Frequenzen, auf allen Ebenen aus, und wir brauchen gar nicht zu wissen, ob das nun Meridiane sind, die da vom Energieherzen betrieben werden, oder die psychischen Schaltkreise, oder die weiter aussen liegenden Energiefelder in all ihrer Sch√∂nheit und Komplexit√§t ‚Äď wenn das Energieherz richtig strahlt wie die Sonne, die es sein soll, dann wacht alles auf, dann f√§ngt alles zu bl√ľhen an.

Und das Energieherz bewässert nicht nur das gesamte Energiesystem. Es hat noch weitere, genau so wichtige Funktionen.

Die Ausstrahlung von der Sonne, die ja ein richtig funktionierendes Energieherz sein soll, hält den gesamten Energiekörper rein.

Wie eine Sonne verbrennt es einfach allen Unfug und Dreck, der da so ins System herein geweht worden ist ‚Äď und macht dadurch Schutzschilde √ľberfl√ľssig.

Dies ist eine aktive Verteidigung, die dazu gedacht ist, uns von allen m√∂glichen Energieformen und energetischen Einfl√ľssen zu bewahren, die sich sonst bei uns einnisten k√∂nnen.

Und letztlich ist die Ausstrahlung des Sonnenherzens auch das, was andere anzieht wie die Motten ans Licht, weil diese Energieformen sch√∂n sind, und genau das sind, was andere brauchen, um ihre eigenen Sonnenherzen so richtig in Gang zu bringen ‚Äď besonders wenn sie selbst noch klein sind, oder schwach, oder krank.

Eine Frau oder ein Mann, deren Sonnenherz hell und machtvoll strahlt, ist ein wirklich starker Mensch, der andere inspirieren kann, dem andere zuh√∂ren und vertrauen. Das ist jemand, der sich nicht mehr im Schneckenhaus verstecken mu√ü. Das ist jemand, dessen Aufmerksamkeit oder Liebe man richtig im eigenen K√∂rper f√ľhlen kann, der uns begeistern kann.

Und es ist egal, ob das ein König ist, oder eine kleine, alte Dame.

Wenn das Sonnenherz richtig scheint, dann ist es mit der Traurigkeit vorbei.

 


26: Ein Herzensgebet - Herzheilen

Herzensgebet - Das Herz Heilen

Wir haben unsere heilenden Hände.

Wir haben unseren Willen und unsere Aufmerksamkeit, um unsere heilenden Hände zu bewegen, sie auf unsere eigene Brust zu legen, und einfach laut zu sagen,

‚ÄěIch will mein Sonnenherz heilen.

Was immer auch war,

es ist jetzt nun vorbei,

und alle Macht, die ich habe,

gebe ich jetzt meinem eigenen Herzen,

so daß es groß und stark wird,

so daß es scheint wie die Sonne,

wie der Stern, der ich wirklich bin."

 


27: Der Kaiser

Die alten Chinesen nennen das Sonnenherz ‚Äěden Kaiser des Energiesystems" und unser denkendes Bewu√ütsein ‚Äěden General".

Wenn das Sonnenherz spricht, dann gehorchen wir halt.

Das hat mit Gehorsam gar nichts zu tun, weil wir absolut keine Wahl haben.

Wenn das Herz spricht, dann können wir halt nicht anders.

Dann mu√ü eine gut erzogene, pflichtbewu√üte Hausfrau und Mutter einfach ein kleines B√ľndel packen und mit dem Zigeuner in der Nacht davonlaufen.

Da muß dann ein guter Familienvater einfach seine Frau, seine 14 Kinder und seine alte Mutter sitzenlassen, egal wie groß das Geschrei und wie viel die Tränen, und ins Kloster auf dem Berge einziehen.

Dann schmei√üt der besttrainierte Soldat sein Gewehr hin, obwohl er wei√ü, da√ü er daf√ľr selbst vor die Schu√üstaffel kommt, und dann sagen die gehorsamen, √§ngstlichen Krankenschwestern ‚ÄěNein!" zu ihren Halbg√∂ttern in den weissen Kitteln.

Wenn das Herz spricht, bricht der Verstand zusammen und es gibt nichts mehr, was noch √ľberlegt werden mu√ü. Da gibt es keine Zweifel, und da gibt es auch keine Unsicherheit.

Solange noch Zweifel und Unsicherheit bestehen, hat das Herz noch nicht gesprochen.


28: Ein Bewußtsein, Allein

Das Sonnenherz spricht zum Bewußtsein.

Nun mu√ü das Bewu√ütsein irgendwie ausarbeiten, wie der Wunsch des Herzens erf√ľllt wird.

Aber ganz allein kann es das nicht machen.

Die Welt ist viel zu kompliziert.

Ein Bewußtsein allein kann mit der Welt nicht fertig werden, kann sie einfach nicht verstehen, und es hat auch soviel Angst, weil es genau weiß, daß es die Welt nicht verstehen kann.

Ein Bewußtsein allein denkt Dinge wie:

Ich bin nicht schlau genug.

Ich bin nicht stark genug.

Ich habe nicht genug Willenskraft.

Ich habe nicht genug Wissen, Erfahrung, Weisheit.

Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt.

Ich bin nicht genug, um mich zu verteidigen, um zu √ľberleben.

Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Ich bin allein und ich f√ľrchte mich ...

 

Und alle diese Dinge sind genau richtig.

Allein kann ein menschliches Bewußtsein halt nicht funktionieren.

Es braucht Verstärkung.

Aber wo soll die wohl herkommen?


 


29: Vervollständigung, bitte!

Vervollstandigung

 

Viele Bewußtseine glauben nun, daß, wenn sie sich in Paaren oder in Gruppen zusammentun, sie sich dadurch vervollständigen können.

Der Drang zum ‚ÄěVervollst√§ndigen" ist so gro√ü und machtvoll, es ist beeindruckend und genau das zeigt uns auch, wie WICHTIG es f√ľr einen Menschen ist.

Aber die Sache ist die.

Man kann sich nicht durch Kinder vervollst√§ndigen, nicht durch Familie, nicht durch Liebhaber, nicht durch den Eintritt in den Gesangverein. Das ist eine ILLUSION DER VERVOLLST√ĄNDIGUNG, die sofort dann wieder zusammenbricht, wenn die richtige Realit√§t passiert ‚Äď der Seelenverwandte haut mit der jungen Sekret√§rin ab, das Kind wird auf der Stra√üe totgefahren, die Familie streitet sich und spricht nicht mehr miteinander und der Gesangverein schmei√üt dich raus, weil du nicht singen kannst.

Und dann steht das Bewußtsein wieder da und ist genauso hilflos wie es immer war, und genauso alleine, und genauso unfähig, Antworten oder Erklärungen oder Lösungen zu finden, wie es immer war.

Das Bewußtsein braucht Hilfe und das weiß es ganz genau. Keine Jubelschar von Psychologen kann ihm das ausreden, denn das ist total strukturell in seiner Natur eingebaut.

Das Bewußtsein wartet darauf, daß einer ihm sagt, was es zu tun hat.

Wenn das Sonnenherz nicht spricht, oder das Bewu√ütsein es nicht mehr h√∂ren kann, dann kann ein jeder Politiker, Diktator, Hitler, Pop Star, General, Vertreter, Priester, Prophet oder Guru kommen und diese furchtbare Stille mit ihren eigenen Stimmen und Befehlen f√ľllen.

Und dann ist das Bewu√ütsein nicht mehr so allein, und nicht mehr so √§ngstlich, und braucht √ľber diese gro√üen Fragen wie, ‚ÄěWo komme ich her?" ‚Äď ‚ÄěWas mache ich hier?" ‚Äď ‚ÄěWas soll ich tun?" ‚Äď ‚ÄěWer bin ich?" usw. nicht mehr endlos nachzudenken.

Die Vervollständigung, die das Bewußtsein sein ganzes Leben lang sucht und so bitter vermißt, liegt in der Ganzheit des Menschen selbst, in der Ganzheit des Individuums.

Wenn man sein Herz wieder hört, dann weiß man wenigstens genau, was man zu machen hat.

WIE man das RICHTIG macht, ist die nächste Frage, und wieder eine Frage, die das Bewußtsein nicht kalkulieren kann. Das ist nicht seine Aufgabe.

Diese Frage wird dann weitergegeben an das Energiebewu√ütsein, fr√ľher falsch das ‚ÄěUnterbewu√ütsein" genannt, und das hat nun wirklich den √úberblick und die Verarbeitungsleistung, die Realit√§t der flie√üenden, immer neu entstehenden wirklichen Realit√§t zu errechnen und einen anst√§ndigen, brauchbaren Plan f√ľr Aktionen herzustellen.

Mit dem Sonnenherz und dem Energiebewu√üstein auf seiner Seite ist das Bewu√ütsein nun nicht mehr so alleine und hat viel mehr Kraft und Macht, viel mehr Intelligenz UND Weisheit, und die Vervollst√§ndigung zur√ľck zu einem richtigen totalen Menschen, der so funktioniert wie Gott das geplant hatte, ist FAST geschafft.

Aber ein Teil fehlt uns noch in unserer Rechnung, und f√ľr viele, dieses ist das wichtigste von allen.


30: Faktor X ...

Wenn das Sonnenherz der ‚ÄěKaiser des Energiesystems" ist, wo kriegt denn der Kaiser seine Befehle her?

Woher und WIE weiß das Energieherz, was wir machen sollen?

In unserem System fehlt noch eine Komponente.

Ich habe mich hingesetzt, und auf meine weiße Tafel zu Hause das Energiesystem aufgemalt.

Besonders wichtig waren die beiden Supersysteme, das Energiegehirn oder Energiebewußtsein, und das zentrale Sonnenherz.

Und dann hab ich eine Erleuchtung gehabt, oder man k√∂nnte auch sagen, da√ü mir mein Energiebewu√ütsein, das solche Dinge nat√ľrlich wei√ü, weil es das einfach in jedem Menschen sehen kann, eine Botschaft geschickt hat.

Nun gibt es keinen besseren Weg, es zu sagen, als es einfach zu sagen ‚Äď n√§mlich, da√ü das menschliche Energiesystem einfach nicht funktionieren kann ohne ein drittes, unheimlich wichtiges Energiezentrum, ein drittes Supersystem, das zwischen dem Energiebewu√ütsein und dem Sonnenherz vermittelt.

Und dieses dritte Supersystem ist ...

... die Seele.

Sehr verehrte Damen und Herren, und auch alle anderen, wir haben tatsächlich eine Seele.

Das ist kein mystisches Ding, keine Illusion, sondern eine Tatsache.

Die Seele ist ein Energiesystem, das strukturell da sein MUSS, sonst funktioniert das Ganze einfach nicht, sonst gehen die mathematischen, logischen Gleichungen nicht auf.

Mit der Seele als das dritte Supersystem funktioniert es auf einmal.

Dann wird der Mensch ein richtiger Mensch.


31: Das Dritte Supersystem

Dieses dritte Supersystem hat ein paar sehr, sehr interessante Eigenschaften.

Die bedeutendste Eigenschaft ist, da√ü es KEIN EQUIVALENT IM PHYSIOLOGISCHEN K√ĖRPER HAT.

Zum Beispiel ist das Sonnenherz auf einer Ebene mit dem physischen Herzen verwandt; es hat eine vergleichbare Funktion, halt nur auf einer anderen Ebene.

Das Energiebewußtsein ist mit dem Kopf und dem Gehirn und dem physischen Bewußtsein verwandt; es hat vergleichbare Funktionen, und funktioniert halt nur auf anderen Ebenen.

Die Seele, auf der anderen Seite, hat KEIN ORGAN im physischen K√∂rper, mit dem sie verwandt ist ‚Äď sie existiert NUR auf den anderen Ebenen, und NICHT in der K√∂rperlichkeit.

Und das hei√üt, da√ü die Seele NICHT AN DEN K√ĖRPER GEBUNDEN IST.

Das heißt, daß wenn der Körper stirbt, und das daran gebundene Sonnenherz und Energiebewußtsein mit stirbt, DIE SEELE NICHT STERBEN MUSS.

Sie kann unabhängig vom Körper existieren.

Die Seele als Energiesystem ist unsere praktische, absolut reale, PERS√ĖNLICHE Unsterblichkeit.

 

Unsterblichkeit

Du hast das Potential, wirklich und persönlich unsterblich zu sein.

Du kannst deinen Körper nicht mitnehmen, aber du kannst DIE ERRINNERUNGEN UND DIE ERFAHRUNGEN DEINES GESAMTEN LEBENS mitnehmen.

Die sind als energetische Daten in der Seele gespeichert, und zwar tats√§chlich f√ľr die Ewigkeit.


32: Das Engelskind

Es ist die Seele, die dem Sonnenherzen sagt, was zu tun ist.

Die Seele sagt dem Sonnenherzen, was f√ľr Erfahrungen sie braucht, um zu wachsen, um stark und gro√ü genug zu werden, da√ü sie allein weitermachen kann, wenn der K√∂rper nicht mehr da ist.

Die Seele ist das Engelskind in jedem Menschen, das geboren wird, wenn der jetzige Mensch stirbt.

Aber die Seele mu√ü vollst√§ndig gewachsen sein, sonst wird diese Geburt nicht geschehen. Sonst wird die kleine, halb geformte Seele wieder ins Unendliche zur√ľckgenommen und l√∂st sich auf, weht davon.

Die Seele, wie ein kleines Kind, ist hungrig und mu√ü gef√ľttert werden. Mit Energie, selbstverst√§ndlich. Und diese Energie kommt genau wie die Nahrung zu einem ungeborenen Baby durch die Plazenta der Mutter gebracht wird, durch DEN MENSCHLICHEN K√ĖRPER und von nirgendwo anders her.

Die Seele sagt dem Herzen, was ihr fehlt, was sie braucht. Das Herz sagt es dem Energiebewu√ütsein. Das Energiebewu√ütsein setzt dann den K√∂rper in Bewegung, und der Totalmensch geht los, um die ERFAHRUNGEN zu sammeln, die die Nahrungsenergie f√ľr die Seele darstellen.

Dies ist ausbalanciert mit den Bed√ľrfnissen des K√∂rperteils der menschlichen Totalit√§t, denn ohne K√∂rper kann die kleine Seele ja absolut nicht weiter, hat keine Chance, als Engelskind geboren zu werden. Den K√∂rper zu besch√ľtzen, und daf√ľr zu sorgen, da√ü er weiterleben kann, ist darum die allererste und allerwichtigste Anmeldung f√ľr dieses System.

Und das menschliche Bewußtsein ist gekommen, hat in dieses System eingegriffen, es nicht verstanden, nicht verstehen können, und hat absolutes Chaos erzeugt.

 


33: Die Heldenreise

Ich habe gelernt, daß es nicht die Länge des Lebens ist, oder wie aufregend das Leben war, was die Seele wachsen lässt.

Man muß erst wieder lernen, seinem eigenen Herzen zuzuhören. Seinem eigenen Energiebewußtsein eine Chance zu geben.

Und auf jeden Fall aufh√∂ren, zu glauben, da√ü ein ANDERER MENSCH, egal wie viele Millionen von ‚ÄěAnh√§ngern" (!) so EIN Mensch wohl hat, und egal, wie lange der schon tot ist, uns sagen kann, was wir brauchen, um wirklich nach dem Tod ein richtiger, neugeborener Engel zu werden.

Was jede einzelne, unbezahlbare Seele braucht, jeden Augenblick, jeden Tag, von Tag zu Tag, ist individuell und der einzige, der uns das sagen kann, ist unsere eigene Seele.

Wir m√ľssen uns umdrehen, und das Bewu√ütsein muss die Heldenreise ZUR√úCK zu der eigenen Totalit√§t beginnen.

Und dadurch unsere eigene Unsterblichkeit bauen.


34: Die Gottgeschaffene Ganzheit

Das Bewußtsein.

Der Körper.

Der Energiekörper.

Das Sonnenherz.

Das Energiebewußtsein.

Und das ungeborene Engelskind, die Seele.

 

Ein einziges System.

Eine gottgeschaffene Ganzheit.

Ein Mensch.

Ein unglaublich komplexes, unglaublich LOGISCHES System, in dem alle Teile zusammenarbeiten m√ľssen, um das zu verwirklichen, was im Moment der Zeugung potentielle Realit√§t wurde.

Alle ‚Äď und ganz besonders das so furchtbar ungl√ľckliche, verlorene Waisenkind der Ganzheit, das Bewu√ütsein ‚Äď WOLLEN ZUSAMMENARBEITEN, WOLLEN DIE WIEDERVEREINIGUNG.

Wir, und wir sind die Bewu√ütseine, m√ľssen die Br√ľcken bauen, von unserer Seite, und schnell, bevor die physische Sanduhr abgelaufen ist, und wir die unglaubliche Chance, die Unendlichkeit tats√§chlich selbst zu erleben, wieder verschwendet haben.¬†


35: Ein einfaches Gebet An Die Ganzheit

 

Guten Morgen.

Ich weiß ja gar nicht, mit wem ich hier spreche, wer mich hört.

Aber ich m√∂chte wirklich endlich zu mir selbst zur√ľckfinden.

Alles, was ich falsch gemacht habe, war nicht aus böser Absicht, sondern aus Unwissenheit.

Und all das ist jetzt auch nicht mehr wichtig, weil das Jetzt und die Zukunft alles ist, was ich habe.

Bitte helft mir, daß mein Sonnenherz zu strahlen beginnt.

Bitte helft mir, daß ich mein Energiebewußtsein besser zu verstehen lerne.

Bitte helft mir, daß ich die wahre Existenz meiner eigenen Seele erfahre.

Von mir aus will ich alles tun, was ich kann, um endlich zu mir selbst zur√ľckzukommen.

Es tut mir leid, wenn ich das zuerst nicht so richtig hinkriege, weil ich so viele Dinge anders machen muss, weil ich so viele Dinge ganz neu lernen muss, aber ich will tun, was ich kann, und ich bitte um eure Geduld, und um eure Unterst√ľtzung.

Vielen Dank

und alles Gute,

Eure Silvia.

 


36: Das Fantastischste Geschenk

 

Man kann sich nur mit dem verbinden, was man liebt.

So viele Religionen versuchen, einen Teil des Gesamtmenschen abzuschneiden, und dadurch unsterblich zu werden.

Da gibt es die, die es ohne Körper versuchen.

Die Wissenschaftler versuchen es, ohne den Energiekörper zu schaffen.

Aber am beliebtesten ist es, zu versuchen, das arme Bewu√ütsein loszuwerden. Wenn es das nicht g√§be, dann w√ľrde ja der Rest des Systems prima funktionieren, richtig?

Falsch.

Eine Seele, die MIT BEWUSSTSEIN hergestellt worden ist, ist etwas ganz anderes, als die diffuse Gruppenseele von unbewußten Tieren oder Gräsern.

Bewußtsein ist ein phantastisches, unglaubliches Geschenk von der schöpferischen Ordnung selbst.

Es ist neu f√ľr uns Menschen, und wir wissen nicht richtig, mit diesem Geschenk umzugehen; wir mi√übrauchen es im Augenblick, um uns selbst eine H√∂lle auf Erden zu verschaffen ‚Äď aber das ist NICHT, wozu wir das haben.

Um einen neuen Engel zu machen, kann man keine Katze nehmen. Keinen Stein. Nicht mal ein Stern oder eine Galaxie ist richtig.

Da braucht man halt EINEN MENSCHEN dazu.

Einen Totalmenschen, der gelernt hat, was f√ľr ein unglaublich machtvolles, wundervolles und wirklich ZAUBERHAFTES Geschenk ein Bewu√ütsein wirklich ist.

 

Fragen lernen

Wenn wir nur mal f√ľr einen Moment aufh√∂ren, auf unsere eigenen Bewu√ütseine loszupr√ľgeln, und anfangen, sie mit Liebe und Aufmerksamkeit zu behandeln, dann fangen wir endlich an, uns selber ein bi√üchen besser zu verstehen.

Das ist genauso, wie man zuerst aufhören muß, seinen eigenen Körper zu hassen, bevor man die Macht findet, ihn zu ändern, oder zu heilen.

Und genau das Gleiche wieder mit unserem Energiebewußtsein. Man muss ihm mit dem tiefsten Respekt entgegentreten, mit Fragen und mit einem ganz offenen Bewußtsein, das den Mut hat, zuzugeben, daß es nicht weiß, was los ist, und daß es vieles, und sogar vielleicht alles, falsch verstanden und falsch gemacht hat.

‚ÄěHallo. Wer bist du? Was machst du? Was brauchst du von mir, da√ü du das, was du machst, besser machen kannst?‚Äě

Nicht verurteilen, nicht VORURTEILEN, sondern respektvoll anfragen.

Dazu braucht man halt ein bißchen Disziplin, besonders am Anfang.

 


37: Fragen lernen

Wenn wir nur mal f√ľr einen Moment aufh√∂ren, auf unsere eigenen Bewu√ütseine loszupr√ľgeln, und anfangen, sie mit Liebe und Aufmerksamkeit zu behandeln, dann fangen wir endlich an, uns selber ein bi√üchen besser zu verstehen.

Das ist genauso, wie man zuerst aufhören muß, seinen eigenen Körper zu hassen, bevor man die Macht findet, ihn zu ändern, oder zu heilen.

Und genau das Gleiche wieder mit unserem Energiebewußtsein. Man muss ihm mit dem tiefsten Respekt entgegentreten, mit Fragen und mit einem ganz offenen Bewußtsein, das den Mut hat, zuzugeben, daß es nicht weiß, was los ist, und daß es vieles, und sogar vielleicht alles, falsch verstanden und falsch gemacht hat.

‚ÄěHallo. Wer bist du? Was machst du? Was brauchst du von mir, da√ü du das, was du machst, besser machen kannst?‚Äě

Nicht verurteilen, nicht VORURTEILEN, sondern respektvoll anfragen.

Dazu braucht man halt ein bißchen Disziplin, besonders am Anfang.


38: Disziplin

Mein ganzes Leben lang habe ich das Wort Disziplin einfach falsch verstanden.

Ich habe gedacht, das w√§re, wenn ein totaler Idiot dich anschreit und auf dir herumpr√ľgelt, damit du gezwungen wirst, Dinge zu tun, die du ha√üt, und die absolut bl√∂dsinnig, langweilig, schmerzhaft und nutzlos sind.

Ich habe das gedacht, weil das genau meine Erfahrungen waren mit Halbmenschen, die keine nat√ľrlichen, durch Liebe und Respekt gezeugten Verbindungen mit anderen aufnehmen konnten, und die dann zum Stock greifen m√ľssen, um √ľberhaupt irgendeine Form von Reaktion aus den anderen heraus zu pr√ľgeln.

Und es ist wahr, das ich dieses grausliche Beispiel meiner eigenen ‚ÄěLehrer" dann auf mich selbst und meinen eigenen K√∂rper und mein eigenes Bewu√ütsein angewendet habe.

Es ist wahr, es ist mehr als traurig, was ich all die Jahre lang mit mir selbst gemacht habe. Ich war mein eigener, persönlicher Folterer, der nie aufhört, nie schläft, dem keine Antwort, keine Anstrengung reicht, und der immer bei einem ist, egal wie weit man wegläuft, wie tief man sich versteckt, wie leise man lebt, oder wie flach man atmet.

Langsam wird es besser.

Langsam lerne ich neue Wege, mich selbst zu erziehen.

Freundliche, unterst√ľtzende, respektvolle Wege.

Wege der Liebe, die zu neuen Verbindungen f√ľhrt, wo dann mehr Energie flie√üt, wo ich mich besser f√ľhle, st√§rker f√ľhle, und dann reagiere ich darauf, indem ich begeistert weitermachen WILL.

Disziplin ist, sich daran zu erinnern, was es war, das wir eigentlich machen wollten, und dann einen Weg zu finden, UNS SELBST ZU UNTERSTÜTZEN, daß wir das dann auch tun können.

Mit freundlicher und liebevoller Disziplin können wir jeden Tag ein wenig weiterkommen, ein wenig mehr dazulernen, und ein wenig besser mit unserem Gesamtmenschen in Harmonie treten.

Das ist eine positive Spirale, die niemals endet, und jede Schwingung, jede Steigerung ist schöner als die vorhergehende.


39: Aufmerksamkeit

Wenn wir unseren Blick auf etwas richten, dann geben wir dem etwas Aufmerksamkeit.

Aufmerksamkeit ist eine Energiehandlung, ein erste und grundlegend unumgängliche Voraussetzung, um mit etwas anderem, oder jemand anderem, in Verbindung zu treten.

Aufmerksamkeit ist die erste Br√ľcke, √ľber die dann Information, Daten, Nahrungsenergien und noch viel mehr ausgetauscht werden.

Am einfachsten, herauszufinden, ob uns jemand Aufmerksamkeit zuwendet, ist zu pr√ľfen, ob sie uns mit den physischen Augen ansehen.

Mit den physischen Ohren zuhören.

Und uns im physischen K√∂rper f√ľhlen.

Man kann, wenn man nur ein kleines bi√üchen sensitiv geblieben ist, die Ber√ľhrung der Aufmerksamkeit eines anderen Menschen, oder sogar eines L√∂wen, richtig durch die Haut f√ľhlen.

Das liegt daran, da√ü Aufmerksamkeit ein Energiefl√ľgel ist, mit dem man hinausreicht, um einen anderen zu ber√ľhren, abzutasten, kennenzulernen.

Richtige Aufmerksamkeit und das gr√∂√üte Gef√ľhl der Intimit√§t, mit einem oder etwas anderem eins zu werden, passiert dann, wenn sich ALLE SINNE des Gesamtmenschen zur gleichen Zeit auf die gleiche Stelle konzentrieren.

Das stellt dann die vollst√§ndige Verbindung her, durch die die meiste Energie flie√üt, und die sich deshalb sch√∂ner als alles andere anf√ľhlt.


40: Aufnehmen

Wenn man zuerst versucht, richtig Aufmerksamkeit zu geben, dann wird meistens das noch untrainierte Bewußtsein scheinbar störende Gedanken und ablenkende Ideen produzieren.

Wir d√ľrfen aber dann nicht die Geduld verlieren, oder mit dem Bewu√ütsein √§rgerlich werden ‚Äď wir m√ľssen uns immer daran erinnern, da√ü sein ganzes Leben lang das Bewu√ütsein versucht hat, f√ľr mindestens vier zu arbeiten, und f√ľr das Sonnenherz, das Energiebewu√ütsein und die Seele zu kompensieren.

Unsere armen Bewu√ütseine sind vollst√§ndig √ľberdreht und √ľberlastet, und sie sind √ľberhaupt nicht mehr daran gewohnt, da√ü es eine nat√ľrliche Arbeitsweise f√ľr sie gibt, wo man ruhig und klar denkt, mit der Unterst√ľtzung von all den anderen Teilen der Totalit√§t, und nicht mehr alles allein zu machen braucht.

Das Bewußtsein braucht halt eine Zeit, um sich langsam wieder zu beruhigen, um zu lernen, den anderen Mitarbeitern in der Gesamtheit zu vertrauen, sie wieder richtig kennenzulernen, und zu verstehen, was denn nun die Aufgaben des Bewußtseins wirklich sind, wenn es nicht mehr all die andere Dinge tun muß.

In der Zwischenzeit ist es gut, dem Bewu√ütsein zu sagen, da√ü es einfach zuh√∂ren, aufpassen, und neue Erlebnisse und EINDR√úCKE sammeln soll. Es braucht sie nicht sofort mehr auszuwerten, oder irgendwelche Entscheidungen treffen ‚Äď ganz besonders dann nicht, wenn wir versuchen, etwas oder jemand unsere UNGETEILTE AUFMERKSAMKEIT zu schenken.

Was hier geschieht, ist, da√ü das Bewu√ütsein lernen muss, den Datenstrom umzukehren ‚Äď anstelle dauernd neue Gedanken oder Ideen oder Kommentare oder Einwendungen oder Beanstandungen ZU PRODUZIEREN, mu√ü es neue Erfahrungen IN SICH HINEINFLIESSEN lassen.

Rein, anstelle raus.

Nun ist es wahr, da√ü ein richtig gut funktionierendes Bewu√ütsein produziert UND aufnimmt, so wie Ebbe und Flut in einem sch√∂nen, nat√ľrlichen Spiralenrhythmus sind, genau wie das ein- und ausatmen.

Aber so, wie die Dinge stehen, wei√ü das arme Bewu√ütsein vom Atmen noch nichts und ist immer am Produzieren, und wir m√ľssen sanft und langsam anfangen, es davon wegzubringen so da√ü es eine Chance hat, sich zu beruhigen und nat√ľrlich, auch wirklich endlich etwas Neues dazuzulernen.


41: Endlose Fragen ...

 

Was soll ich jetzt tun?

Wo soll ich hingehen?

Wäre es besser, wenn ich dieses mache oder das?

Wie kann ich es anders machen?

Wenn wird endlich was passieren?

Werde ich jemals jemand finden, der mich wirklich liebt?

Was mache ich verkehrt?

Was muß ich neu dazulernen?

Soll ich warten, oder soll ich aktiv werden?

 

All diese Fragen, all dieser L√§rm, jeden Tag, und f√ľr viele arme Bewu√ütseine h√∂rt das nicht mal in der Nacht auf.

Die Fragen sind so endlos, weil der Teil von uns, der sie beantworten kann, abgekoppelt ist.

Um die ‚ÄěAntworten Maschine" wieder in Gang zu bekommen, m√ľssen wir etwas neues, etwas anderes mit diesen Fragen tun.

Wir m√ľssen sie f√ľr die Umbauzeit umleiten, damit erst einmal das Bewu√ütsein ein bi√üchen Ruhe, ein bi√üchen Frieden, ein bi√üchen mehr PLATZ ZUM DENKEN bekommt.

Besonders die Fragen, die jemand bewu√üt schon sein ganzes Leben lang gestellt hat, und die nie beantwortet worden sind, und deshalb immer wieder die gleichen alten Irrkreise ziehen, m√ľssen wir sehr praktisch in die Hand nehmen.

Warum hat mich meine Mutter nicht geliebt?

Warum ist mein Vater gestorben?

Warum versteht mich keiner?

Warum funktioniert mein Leben nicht?

Warum habe ich nie Gl√ľck?

Warum passieren mir alle diese furchtbaren Dinge?

Warum ist mein Haar nicht blond?

Da gibt es halt Millionen von diesen Fragen, die das Bewußtsein einfach nicht beantworten kann.

Jede dieser Fragen ist ein richtiges Energiegebilde ‚Äď wenn wir mit unseren Bewu√ütseinen etwas denken, dann entsteht eine Energieform. Wenn wir etwas nur einmal denken, dann ist es eine feine, leichte Energieform, die schnell verweht, aber wenn wir die gleichen Dinge immer wieder denken, dann werden diese Energieformen st√§rker, und realer, und in der Tat, H√ĄRTER.

Aber f√ľr Anf√§nger: das hat auch seinen Vorteil.

Diese alten Gedankenfelder sind so dicht und engmaschig, da√ü selbst jemand, der noch nie zuvor mit Energie richtig gearbeitet hat, sie in den H√§nden auffangen kann, und richtig physisch √ľber den eigenen Kopf werfen kann.

Das ist ein Signal f√ľr das Energiebewu√ütsein, diesen Gedanken zu bearbeiten, und ein gro√ües Signal vom Bewu√ütsein, da√ü es den Willen hat, solche Fragen, Probleme oder Gedanken endlich abzugeben.

Man kann auf diese einfache Art alle Formen von dichten Gedankenfeldern, von unerf√ľllten W√ľnschen, √ľber alte Erinnerungen, die in die Vergangenheit geh√∂ren, und sogar die Gedankenfelder, die mit einer gewissen Person zu tun haben, in die eigenen H√§nde str√∂men lassen, sie auffangen, und dann richtig wie einen Gedankenball √ľber den Kopf heben und sie ‚Äěden Buckel runterrutschen lassen".

Dieser ber√ľhmte Energiekanal wird von den alten Indern der ‚ÄěShushumna Nadi" genannt, und wenn er viel benutzt wird, soll er zur Erleuchtung erwachen ...

 


42: Poster, Poster An Der Wand ...

Gedankenfelder sind schon eine tolle Sache.

Das Bewußtsein, das ja nicht wußte, daß es diese Energiefelder an das Energiebewußtsein weiterleiten sollte, hat sie anstelle dessen wie Poster an die Wand um sich herum gestellt.

So kann man zum Beispiel zu einem Menschen sagen, ‚ÄěSag mal, wo ist REICHTUM in deinem Bewu√ütseinssystem? Zeig mir das doch mal, zeige es mir mit dem ausgestreckten Finger."

Sogar diejenigen, die dann sagen, ‚ÄěJa was ist das denn, spinnst du?" werden mit den Augen schon hochgeguckt haben, als du die Frage stelltest, und dann wei√üt du genau, wo sie sich das Reichtums - Poster auf ihrer inneren Weltwand aufgeklebt haben.

Zeig mir doch mal, wo Liebe ist. Oder Traurigkeit. Oder Schönheit.

Was oft passiert, ist, da√ü Liebe sich auf der einen Seite einer gro√üen Halbkugel um die Person herum befindet, und das Geld, zum Beispiel, ist ganz auf der anderen Seite. Und nat√ľrlich besteht zwischen beiden absolut keine Verbindung! Und genauso nat√ľrlich gibt es dann im Leben dieser Person einen gro√üen Konflikt ‚Äď wo sollen wir denn hingehen? Nach links zur Liebe, oder nach rechts zum Geld?

Wenn man wei√ü, wo die eigenen Energieposter so im Weltsystem sitzen, dann kann man mit ihnen was machen. Zum Beispiel kann man eine Regenbogenbr√ľcke schlagen, einfach aus Wille und Energie gebaut, und mit dem ausgestreckten Fingerspitze von der Liebe zum Geld eine Verbindung herstellen.

Dann flie√üt Energie und Information von einem zum anderen und beide werden dadurch interessanter, logischer, und vor allen Dingen stehen sie sich dann nicht mehr im Konflikt gegen√ľber.

Aber am allersch√∂nsten ist es selbstverst√§ndlich, wenn man durch diese Energieposter durchzuschauen lernt, oder sie ganz verschwinden lassen kann, zumindest f√ľr eine Zeit, oder auf einen Kanal umschaltet, wo es sie gar nicht gibt.

Dann kann man nämlich richtig die wahre Zauberwelt sehen.

Dann kann man richtig Aufmerksamkeit auf etwas oder jemand ausrichten.

Und dann kann man wirklich endlich was Neues sehen, verstehen und erleben.


43: Im Energieuniversum

Alles Materielle hat seine Energiekomponenten, aber nicht alles aus Energie Geschaffene hat materielle Komponenten.

Geister und Gedanken, zum Beispiel.

Ideen und Klänge.

Engel und Seelen.

Solche existierenden Energierealitäten sind nicht mehr ans Physische gebunden.

Das heißt nun nicht, daß ein Geist kein Bild von der Wand schmeißen kann, oder daß Ideen in anderen Leuten nicht die Macht hätten, einen Herzinfarkt oder einen Krieg auszulösen.

Energieformen und Energiestr√∂me in der Umwelt k√∂nnen K√ľhen die Milch sauer machen, V√∂gel vom Himmel fallen lassen und Menschen, die jede Nacht auf solchen unsichtbaren Strahlungszentren schlafen, k√∂nnen schwere und ‚Äěunerkl√§rliche" Krankheiten bekommen.

Bevor die alten Römer eine neue Stadt erbauten, haben sie erst eine Schafherde ein Jahr lang an der Stelle weiden lassen.

Am Ende dieses Jahres wurden die Schafe geschlachtet, und man hat sich die inneren Organe angesehen.

Gab es da ‚Äěunerkl√§rliche" Verformungen, war das ein klares Zeichen, da√ü es kein guter Platz war, Menschen dort weiden zu lassen.

Und so etwas soll Aberglaube sein?

Die alten R√∂mer waren wenigstens schlau genug, zu wissen, da√ü sie nicht mehr alles wissen, da√ü Umweltenergie wichtig ist, wenn man Kinder haben will, die stark und gl√ľcklich aufwachsen. Und wenn man das halt selbst nicht mehr richtig sehen kann, dann stellt man ein Experiment in die Mitte, das einem den EFFEKT der unsichtbaren Energien auf die sichtbare Welt richtig sch√∂n materiell zeigen kann.


44: Die Gedanken Sind Frei ...

Unsere Gedanken, und die Energiefelder, die wir damit erzeugen können, wirken sich auf die unsichtbaren Energieebenen aus.

Gedanken und Energie existieren auf einer Ebene, wo die Gesetze der Natur ganz anders funktionieren, als wir das so hier in unserer materiellen Welt gewöhnt sind.

F√ľr einen Gedanken gibt es keine Zeit, keinen Raum. Da gibt es kein unten oder oben, kein links und kein rechts, weil alles gleichzeitig da ist und keine Schwerkraft immer nach ‚Äěunten" zieht.

Weil es keine Zeit gibt, heilen ja auch die Wunden im Energiek√∂rper, die unsere st√∂renden Emotionen verursachen, nicht von selbst, und so ist es dann, da√ü jemand, nachdem 70 lange, lange Jahre auf unserer materiellen Ebene vergangen sind, noch genauso herzzerbrechend √ľber den verlorenen Liebhaber weinen kann, wie sie das allererste Mal geweint haben, als sie 15 Jahre alt waren.

Das hat aber auch seine guten Seiten.

Da es im Energiereichtum ganz egal ist, wann etwas passiert ist, weil es halt immer noch jetzt ist, kann man die ältesten Verletzung so gut behandeln wie die neuesten.

Dinge werden auch nicht ‚Äěh√§rter‚Äě, je √§lter sie sind.

Das ist wieder so eine Sache der Materialebenen, eine Begrenzung, die im Energiereich einfach nicht existiert. Es ist NICHTS hart und alles fließt, oder zumindest versucht es, zu fließen, wenn wir nicht mit unseren selbst gestrickten Gedankenfeldern dazwischenkommen.

Am sch√∂nsten finde ich es, da√ü es im Energiereich keine ‚Äěschweren" Probleme oder Verletzungen gibt.

Es gibt nur Probleme und Verletzungen, und die k√∂nnen wir l√∂sen und heilen, genau so, wie man einen Strumpf flickt. Ganz einfach, ganz logisch, ganz liebevoll und vor allen Dingen ‚Äď schnell.

Im Bereich der menschlichen Gef√ľhle kann man das sofort erfahren.

F√ľr k√∂rperliche Ver√§nderungen dauert es etwas l√§nger, und zwar nicht, weil die Energie sich nicht SOFORT ver√§ndert h√§tte, sondern weil die Zellen des K√∂rpers eine Zeit brauchen, sich anders zu organisieren, anders zu flie√üen, anders zu arbeiten.


45: Vergleiche

Spiegel, Spiegel an der Wand ...

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Was denkst du dir, was f√ľr Energiefelder machst du dir dabei?

Ist deine Nase zu groß?

Wenn du nur dein eigenes Gesicht sehen w√ľrdest, und gar nichts anderes, k√∂nntest du einen solchen Satz gar nicht formulieren.

Das ist ein Vergleich mit EINER ANDEREN NASE ‚Äď wessen Nase ist das?

Oder vielleicht bist du zu faltig.

Verglichen mit wem, oder mit was?

Was sind diese Energieposter auf deiner eigenen Realitätswand, mit denen du das, was du im Spiegel siehst, immer wieder vergleichst?

 

Ist es ein anderer, eine andere, oder vielleicht sogar ein Poster von dir selbst, als du 16 Jahre alt warst?

 

 

 

Um √ľberhaupt anfangen zu k√∂nnen, uns selbst richtig zu sehen, uns selbst richtig Aufmerksamkeit zu erteilen, m√ľssen wir die Poster der d√ľnnen Modelle und vollgeschminkten Filmsternchen von der Wand nehmen, eins nach dem anderen, und uns so lange auf das eigene Spiegelbild konzentrieren, bis wir langsam anfangen, nur noch das zu sehen, das wirklich da ist.

Dann beginnt Energie wieder richtig zu fließen, und mit der Aufmerksamkeit kommt Verbindung, und Verstehen, und dann die Liebe.

Nur das, was man liebt, kann man verändern.

Nicht ver√§ndern, um es nach irgendwelchen Wahnsinnsstandarts ‚Äěsch√∂ner" zu machen.

Sondern um zu helfen, das es so wachsen, sich entwickeln, so aufbl√ľhen kann, wie das immer im Plan Gottes f√ľr diese eine Gesch√∂pf geschrieben war.

Wir wissen doch gar nicht, wer oder was wir sein könnten.

Wir kennen doch nur eine VERSION von uns, die traurig und krank ist, die an sich selbst zweifelt, und oft an sich selbst VERzweifelt. Die ungeliebt ist, ungestreichelt, ungew√§rmt, ungef√ľttert.

Unerkannt. Unbekannt. Unanerkannt.

Und trotz allem, der PLAN der Sch√∂pfung f√ľr jeden einzelnen von uns ist bei uns, er ist in uns, und wir k√∂nnen damit anfangen, diesen Plan zum Leben zur√ľckzurufen, ihn zu unterst√ľtzen, und diesen Plan f√ľr unser Rollenmodell zu gebrauchen, damit wir endlich wissen k√∂nnen, wohin wir gehen, was wir zu tun haben, und was wir erreichen wollen.


47: Lebensplan

In jeder Zelle unseres physischem K√∂rpers existiert unser originaler Lebensplan, unsere DNA. Die Wissenschaftler wundern sich schon seit Jahren, wie dieses einfache Material so viel Information speichern kann, aber die sehen ja nat√ľrlich wieder nur auf die Dinge, die man anfassen kann.

Selbstverständlich hat auch dieses DNA seine energetischen Ebenen, und die Information, die darin liegt, ist viele tausend Mal mehr kompliziert und elegant als nur die strukturelle, materielle Version.

Wir können diese Pläne, die wir direkt von der gleichen Quelle bekommen haben, die die Sterne erstellt hat, die Galaxien, und die grandiose Welt im allgemeinen, selbst lesen.

Oh, selbstverständlich können wir die Originalpläne nicht mit dem Bewußtsein lesen, oder mit den rein physischen 5% vom Gehirn, das wir bewußt zu mißbrauchen gelernt haben.

Daf√ľr ist ja das Energiebewu√ütsein zust√§ndig.

Nun gut, es h√∂rt sich alles sehr kompliziert an, zumindest f√ľr das arme √ľberarbeitete Bewu√ütsein, aber im Grunde ist das wirklich ganz einfach.

Alles, das wir bewu√üt machen m√ľssen, ist, zu sagen, ‚ÄěIch will aufh√∂ren, alte Zeiten, andere Zeiten, oder andere Menschen meinem armen K√∂rper als Rollenmodelle aufzuzwingen, und mich damit geistig und k√∂rperlich in Wahnsinn und Krankheit zu treiben.

‚ÄěAnstelle dessen will ich vom heutigen Tage an nur noch das werden, das ich immer sein sollte, das unglaubliche Gesch√∂pf, das ich wirklich zu Recht bei der Geburt, und von Gott selbst gegeben, tats√§chlich h√§tte sein sollen.

‚ÄěVom heutigen Tage an sage ich, da√ü ich mir als Ziel hinstelle, ich selbst zu werden.

‚ÄěIch will mich selbst reparieren, mit Liebe und mit Aufmerksamkeit, und ich will lernen, mir selbst das zu verschaffen, was mein Gesamtk√∂rper wirklich richtig braucht, um erstmals zu heilen, und dann, um sich richtig weiterzuentwickeln, bis ich dann das bin, was ich immer sein sollte."

Wenn man dann noch soweit kommt, das genauso regelmäßig wie das Zähneputzen zu tun, dann werden viele gute Dinge geschehen.

 


47: √úber Den Nullpunkt Hinaus

F√ľr viele ist der Gedanke, eines Tages geheilt zu werden, ein Endziel und sie denken halt nie weiter. Das ist verst√§ndlich, denn wenn man Schmerzen hat, m√∂chte man nichts anderes, als da√ü sie endlich aufh√∂ren, und man sehnt sich nach dem Moment, wo Ruhe ist, wo Frieden ist, wo man tief durchatmen kann und man wei√ü dann, man hat es √ľberstanden, man hat es wieder √ľberlebt.

Aber dieser Frieden, diese Ruhe, ist nur der Nullpunkt.

Das Leben fängt am Nullpunkt erst richtig an.

Der Nullpunkt ist kein Ziel, sondern eine Voraussetzung, √ľberhaupt erst mit irgend etwas anzufangen.

Viele Langstreckenl√§ufer motivieren sich dadurch, da√ü sie sich ‚Äěeinbilden‚Äě, das Ziel w√§re 5 km hinter der wirklichen Ziellinie.

Im Grunde genommen ist das wirkliche Ziel Tausende von Kilometern hinter der Linie, denn am nächsten Wochenende ist ja ein neues Rennen, und dann wieder, und wieder, und wieder, und das Endziel ist in Wirklichkeit die gesamte Karriere des Langstreckenläufers, inklusive der Olympischen Spiele.

Heil zu sein, ist kein Ziel. Das ist eine Voraussetzung.

Wir haben die M√∂glichkeit, und manche sagen sogar, die Verantwortlichkeit daf√ľr, wunderbare Leben zu f√ľhren.

Und damit wir ganz klar dar√ľber sind, wunderbare Leben zu f√ľhren, braucht man keine blonden Haare, oder √ľberhaupt irgendwelche Haare. Da braucht man keine starken Beine oder gro√üe Br√ľste oder einen riesigen Penis. Da braucht man keine Kraft in den Armen dazu, oder das Gehirn eines Genies.

Dazu braucht man keine Familie, keine Kinder, keine Liebhaber, kein Geld, kein Gut, und nicht mal das Augenlicht.

Was man dazu braucht, ist die Verbindung zur Schöpfung selbst wieder herzustellen.

Wenn man die auch nur zu 1% wiederhat, dann ...

... wird ein einziger Windhauch auf den nackten Armen zu einem Erlebnis;

... f√ľhlt man ein Freudenfest in einem einzigen Regentropfen toben;

... sieht man die Unendlichkeit, jedes einzelne Mal, wo man nur einfach zum Himmel hochguckt;

... sp√ľrt man die uralte Weisheit eines kleinen Kieselsteins in der Hand;

... und dann ist man sofort, absolut, total verzaubert und transformiert bei der unglaublichen Sch√∂nheit, Heiligkeit, diese Wunderwelt, die wir die gro√üe Ehre haben, AM EIGENEN K√ĖRPER ZU ERLEBEN.


48: Experimente

Nimm doch mal deine Fingerspitze, und streiche damit ganz sanft, ganz vorsichtig √ľber deinen anderen Handr√ľcken.

Pa√ü richtig gut auf, wie sich das auf dem Handr√ľcken anf√ľhlt.

Nun klopf mal ganz, ganz sacht darauf, so wie man auf eine Trommel klopfen w√ľrde, um das erste, feinste Ger√§usch zu h√∂ren.

Kannst du das f√ľhlen?

Kannst du f√ľhlen, wie sich diese Impulse verbreiten und weitergeben, wie die Ringe, die ein Kieselstein in einen flachen See verursacht?

Klopfe einmal ganz behutsam, und dann f√ľhle das Echo, wie es durch den ganzen K√∂rper klingt.

Versuch das mal auf deiner Brust, auf deinem Bein, ganz z√§rtliche Ber√ľhrungen, und lerne wieder, diese H√§uche von Erfahrungen bis in die kleinsten, feinsten Empfindungen hin zu verfolgen.

Das ist eine Meditation f√ľr den K√∂rper.

Das ist ein erster Schritt, unseren Körper aus dem langen Schlaf zu erwecken, und unser Bewußtsein ist der Prinz, der kommen muß, um die schlafende Schönheit in die Arme zu nehmen, und ihr den Zauberkuß der Aufmerksamkeit und Liebe zu geben.

Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.


49: Ein Körper, Mein Körper

Bevor ein Menschenkind lernt, da√ü es tolpatschige H√§nde hat, und F√ľ√üe, die stinken, und einen schmutzigen Hintern, und unordentliche Haare, und ein h√§√üliches Gesicht, hat es nur einen K√∂rper im Bewu√ütsein, und das bin ICH.

Das Bewu√ütsein wird trainiert, unsere K√∂rper zu zerst√ľckeln, und dann die St√ľcke zu bewerten, zu beurteilen, zu verurteilen.

Und so baut es langsam, √ľber ein ganzen Leben hindurch, ein Ungeheuer aus diesen toten Teilen, so wie Dr. Frankenstein sein Ungeheuer im Labor gebaut hat.

F√ľr manche ist das so schlimm geworden, da√ü sie durch diese Horrorposter gar nicht mehr den wahren K√∂rper dahinter wahrnehmen k√∂nnen.

So m√ľssen wir nun unseren Bewu√ütseinen wieder beibringen, anders zu denken, und andere Bilder zu machen, eine Landkarte zu zeichnen, die nicht auf Lug und Trug, auf Scheinbildung und Einbildung aufgebaut ist, damit wir √ľberhaupt erst einmal herausfinden k√∂nnen, was denn wirklich mit unseren K√∂rpern vorgeht, und um ihnen richtig helfen zu k√∂nnen.

Schau dir mal deine eigene Hand an.

Da k√∂nnen wir einfach mal anfangen, die Wahrheit zu √ľben, indem wir zuerst einmal alle Ringe, alle Armb√§nder und die Armbanduhr abnehmen, den √Ąrmel hoch schieben und uns diesen lebendigen Teil unseres K√∂rpers ansehen.

Nun k√∂nnen wir mit den Fingerspitzen der anderen Hand einmal von einem Nagel bis in den Handr√ľcken streicheln, und uns dabei denken, ‚ÄěDas ist im Grunde genommen nicht ein Fingernagel, ein Finger, ein Handr√ľcken, sondern EIN K√ĖRPER."

‚ÄěMein K√∂rper."

Wir k√∂nnen dann vom Handr√ľcken √ľber die eingebildete Trennlinie des Handgelenks unseren Arm streicheln, und wieder dabei denken, ‚ÄěEin K√∂rper, MEIN K√∂rper."

Das ist eine kleine Wiedervereinigung, eine kleine Vervollst√§ndigung, und selbst so klein, wie sie ist, es f√ľhlt sich gut an, es f√ľhlt sich richtig an.

Der Körper ist kein toter Fleischbrocken, an dem man herumhacken kann, wie man will.

Es ist ein fließender, lebender Organismus, wo alles zusammenarbeitet, alles in Kommunikation mit allem anderen stehen muß, damit alles so funktioniert, wie es funktionieren soll.

Die Demarkationslinien und die Grenzen, die wir im Bewu√ütsein gesetzt haben, st√∂ren den Flu√ü von Daten, von Energie, von nat√ľrlicher Kommunikation im K√∂rper selbst, selbstverst√§ndlich im Energiek√∂rper, der f√ľr solche Dinge √§u√üerst anf√§llig ist, und dann auch im Bewu√ütsein, das sich entscheiden mu√ü, ob es nun wohl die linke Hand oder die rechte f√ľhlen will.


50: Gnadenregen

Da gibt es eine Geschichte von einem sehr b√∂sen Mann, der dachte, das f√ľr ihn alles verloren w√§re, da√ü er auf alle Ewigkeit verdammt w√§re und Gott ihm niemals f√ľr all die furchtbaren Dinge, die er sein Leben lang gedacht und gemacht hatte, verzeihen k√∂nnte.

Und dann kam der Tag, an dem dieser Mann vor Verzweiflung nicht mehr wußte, was er noch tun sollte, was er noch zerstören könnte, wie er sich selbst noch mehr bestrafen könnte, und er lief einfach weg, einfach in die Wildnis hinaus, bis er einfach nicht mehr weiter laufen konnte.

Da begann es, zu regnen.

Und als der böse Mann allein im Regen stand, da wurde ihm auf einmal bewußt, das der Regen genauso auf ihn fiel wie auf das Gras, wie auf die Steine, wie auf die Gräber seiner Opfer.

Und zum erstenmal in seinem langen, grausamen Leben war er nicht mehr der Aussenseiter, den keiner wollte, den alle ablehnten, und den alle vermieden und haßten, sondern im Gnadenregen vereint mit allen anderen, mit ALLEM anderen, auf die der Regen auch fiel.

Kannst du das verstehen?

Gnadenregen

Kannst du selbst unter die Dusche treten, ganz nackt und wie du wirklich bist, und das warme Wasser zu deinem eigenen Gnadenregen werden lassen?

Es √ľber deinen Kopf, deine Haare, dein Gesicht, deinen Nacken und deine Schultern fallen lassen, unbegrenzt und in absoluter Wahrheit der wirklichen Realit√§t √ľber deinen einen, wahren K√∂rper laufen lassen, und wirklich dabei verstehen, da√ü es nur ein K√∂rper ist, ohne Grenzen, ohne Urteile?

Daß es dein Körper ist?

Und wenn du es willst, kannst du diesen Gnadenregen tatsächlich alles Böse, alles Traurige, alles Negative, das du selbst oder andere je deinem Körper angetan haben, endlich wieder sauber waschen lassen.

Und was du dann f√ľhlst, das ist die Macht der Zauberwelt.


51: Energiedimensionen

Das Bewu√ütsein hat viel Unheil erschaffen, dadurch, das es in seiner Unwissenheit und Einsamkeit da gesessen hat, und versucht hat, aus all den Falschinformationen, L√ľgen, wilden Ideen, die als Wahrheit verkauft wurden, Massenhalluzinationen, Alptr√§umen und seinen eigenen Erfahrungen, ein Weltbild zusammen zu basteln.

Dieses verzerrte Horrorgebilde, dieses ‚ÄěTal des Schattens" wurde dann zur Wirklichkeit, und auf Grunde dieser v√∂llig verkehrten Landkarten haben dann die Bewu√ütseine nat√ľrlich und logischerweise mit eben so irren Verhaltensarten reagiert.

Aber genau so gut, wie das Bewußtsein diesen Unfug angestellt hat, kann es ihn wieder reparieren.

Es braucht ja nur die fehlenden Komponenten der Energiedimensionen ALLER DINGE in Betrachtung zu ziehen. Dann gehen die Gleichungen endlich auf, und nicht nur das, sondern dann kann es auch ganz neue Ideen ausprobieren, ganz neue Richtungen einschlagen und ganz neue Forschungen und Experimente durchf√ľhren.

Dann werden die alten Probleme wieder richtig interessant, weil nun eine neue Chance besteht, sie endlich zu lösen.

Wenn man so weit ist, das zu sehen, und √ľber den Schockzustand des ‚ÄěOh, es ist alles so furchtbar‚Äě, hinweggekommen ist, dann wird die Welt so richtig spannend, ganz weit offen f√ľr jeden, der wirklich gerne aus den alten K√§figen und Schneckenschalen herauswill, und was neues lernen will, was neues erfahren will ‚Äď und Freude dabei haben m√∂chte.


52: Der Zauber Der Dinge

Wenn hinter jedem Ding eine ganze unsichtbare Welt aus Energiedimensionen liegt, und wenn das menschliche Bewußtsein tatsächlich direkten Einfluß auf diese Energiedimensionen hat, dann können wir ja mal anfangen, uns die Welt ganz neu einzurichten.

Da gibt es so viele Möglichkeiten, mit dem wunderbaren Talent des Bewußtseins zu spielen, die Wahl kann richtig zur Qual werden.

Wo sollen wir denn anfangen?

Mit unseren einfachsten E√ütellern, mit unseren Kaffeetassen und Trinkgl√§sern vielleicht, um jedes einzelne darauf zu programmieren, strahlende Gesundheit und die sauberste, sch√∂nste Energie an alles zu √ľbertragen, was jemals davon gegessen, daraus getrunken wird?

Vielleicht sollten wir als allererstes tief in unsere Bettw√§sche und unsere Kopfkissen hinein greifen, sie von allen alten angesammelten Energien mit einem Freudensturm von klarer Energie befreien, und dann sanftes, liebendes Umarmen und Unterst√ľtzung f√ľr die, die da schlafen und regenerieren, einzupr√§gen?

Oder vielleicht sollten wir ein feines, aber starkes Energiesieb in unsere Haust√ľren und Eing√§nge einbauen, so da√ü diese uns helfen k√∂nnen, Negativit√§t und angesammelten Stress aus unseren Systemen zu entfernen, sobald wir durch die T√ľr eintreten?

Vielleicht haben wir Dinge um uns, die wir nicht wegwerfen k√∂nnen, nur weil da eine Energie damit verbunden ist, die wir nicht verlieren wollen, und es w√§re am N√ľtzlichsten, einfach damit anzufangen, diese Energieform in sich selbst zur√ľckzunehmen, das Objekt davon zu befreien, und es dann in den M√ľlleimer werfen zu k√∂nnen?

Vielleicht könnten wir einen wunderschönen, vielfarbigen Wasserfall in deinem Wohnzimmer gebrauchen, der die Atmosphäre rein und frisch hält?

Wir k√∂nnten auch ins Kinderzimmer gehen, und dort ein Engelsfeld erstehen lassen, das die Unschuld des Kindes beh√ľtet und es liebevoll und sanft umf√§ngt?

Oder wir könnten ein altes T-Shirt aus dem Schrank nehmen, und es in ein Heilungs- oder Schönheits- T-Shirt verwandeln, und dann darin einen richtigen Heilungs- oder Schönheitsschlaf darin verbringen.

Die Dusche kann Gnadenwasser erzeugen, aber selbstverst√§ndlich auch Heilungswasser, oder Gl√ľckswasser. So eine Freudendusche ist eine feine Sache, und kann wirklich zum Wohlsein beitragen.

Energiewinde und Energiest√ľrme k√∂nnen die √§ltesten, traurigsten R√§ume verwandeln und angesammelte Erinnerungsfetzen einfach davon blasen.

Schmei√ü den h√§sslichen Hasenfu√ü raus, denn wenn wir einen Gl√ľcksbringer brauchen, dann k√∂nnen wir uns einfach einen machen ‚Äď aus was Sch√∂nem, das uns auch auf allen Ebenen richtig gut gef√§llt.

Das Bewußtsein ist gerne aktiv, und solche Aktivitäten sind genau das, wozu es eigentlich da ist.

Fang einfach irgendwo in deinem Haus oder in deinem Garten an.

Schau dich um, und taste mal mit deinen eigenen Energief√ľhlern HINTER die materielle Fassade deiner Teppiche, deiner B√ľcher, deiner Farben.

Wenn du möchtest, fang einfach klein an, mit einem kleinen, köstlich prickelnden Springbrunnen auf dem Wohnzimmertisch.

Und wenn dir das gut gefällt, dann fang einfach an und verwandele deine Umgebung, wo immer du auch bist.

√úbung macht den Meister!


53: Eingemachte Energien

Der Schrei Raum - Nicht von Edvard Munch ...

Ich habe mal eine Dame besucht, die sehr deprimiert war. Als ich in ihr Wohnzimmer trat, bin ich vor Schreck fast r√ľckw√§rts umgefallen.

√úber ihrem Kamin hing ein riesiges Poster, das den gesamten Raum beherrschte.

Es war ‚ÄěDer Schrei" von Edvard Munch.

K√ľnstler sind Menschen, die ein bi√üchen von den unsichtbaren Energiedimensionen verstehen, und es schaffen, diese Energien ‚Äěeinzumachen" um sie dann an andere weiterzuverkaufen.

Wenn die Energie UND DAS OBJEKT auf der gleichen Wellenl√§nge funken, dann hat man etwas sehr kostbares, und etwas sehr ungew√∂hnliches, weil ja die √ľberw√§ltigende Masse der einsamen Bewu√ütseine so etwas gar nicht machen kann.

Um ein Objekt herzustellen, das genau auch im Harten die Energiedimensionen √ľbertr√§gt, mu√ü man mit seinem Energiebewu√ütsein in Kontakt stehen.

Edvard Munch hat es geschafft, einen Moment von tiefster Verstörung einzumachen, und dieses Ereignis an Millionen anderer Menschen weiterzugeben.

F√ľr ihn was das nur ein Moment, und dann ein paar Stunden, wo er den Moment gemalt hat.

F√ľr die Frau, die sich das an die Wand geh√§ngt hat, war es jeder Tag, jede Minute, und selbst Nachts, wenn sie schlief, hat der eingemachte Schrei nie aufgeh√∂rt, zu schreien.

So etwas ist traurig und sehr gefährlich.

Die Dame, die sich den Schrei ausgesucht hat, von all den unbegrenzten M√∂glichkeiten, die ja bestehen, und ihn sich auf ihren ‚ÄěHaushaltsaltar" geh√§ngt hat, hat das getan, weil sie die Wahrheit in diesem Bild erkannte, weil sie am eigenen Leibe gef√ľhlt hat, was das wirklich ist, wenn man so schreien mu√ü.

Das ist die Sache mit der richtigen Kunst, oder vielleicht sollte ich es lieber Magie nennen.

Wenn die harten Komponenten und die Energiedimensionen irgendeines Objektes, oder eines Liedes, oder sogar eines Wortes im Einklang sind, wird ein unglaublich machtvolles Geschöpf geboren, das, solange es irgendwo wiederholt wird, oder beschworen wird, die gleichen Energien wieder erzeugt.

Es ist ein Reaktor f√ľr diese Energien.

Solche Dinge sind sehr, sehr selten auf unserer Welt.

Interessanterweise sind solche Dinge die KOSTBARSTEN Dinge auf der Welt ‚Äď teuerer als Diamanten, und von Menschen viel, viel mehr geliebt.

Das ist der Grund, warum alle menschlichen Zivilisationen, egal wie alt oder wie fortschrittlich, diejenigen, die solche Dinge produzieren können, an den höchsten Platz setzen und sie mit allem, was es so in der Bewußtseinsgesellschaft halt gibt, belohnen.

Aber die K√ľnstler, die so etwas k√∂nnen, haben schwere Probleme.

Sie sind ja selbst in den Bewu√ütseinsgesellschaften aufgewachsen und durch die Mangel gegangen. Ihre Energiek√∂rper sind dabei zerst√∂rt worden, und sie sind sehr selten gl√ľcklich.

Wie Edvard Munch.

Der sein Ungl√ľck und seine Schmerzen an Millionen weitergegeben hat.

Dessen Bild auf Tausenden von Wänden von Leuten hingen, die sich dann selbst umgebracht haben, weil ihre eigenen Schmerzen mit seinen Schmerzen in ein Feedback eingegangen sind, aus dem sie nicht mehr entrinnen konnten.

Edvard gehört in ein Museum, und nicht an unsere Wände.

Und wir m√ľssen wirklich, wirklich, WIRKLICH wieder lernen, so etwas richtig zu lesen, zu verstehen, was das ist, was uns so etwas antut, und uns dann √ľberlegen, ob wir das wollen, oder ob wir endlich ein wenig Kontrolle √ľber unsere Energiedimensionen aus√ľben wollen, und dann sehen, wie sich das in unseren realen Leben reflektiert.


54: Die Kunstlösung

Ich bin selber ein K√ľnstler, und viele meiner pers√∂nlichen Freunde sind auch K√ľnstler. Als wir zuerst anfingen, √ľber solche Themen wie ‚ÄěDer Schrei" zu diskutieren, da habe ich immer wieder das Gleiche geh√∂rt.

‚ÄěDie st√§rksten Gef√ľhle sind in der Traurigkeit, der Einsamkeit, der Verzweiflung. Aber wenn ich dort hingehe, um mir Inspiration zu beschaffen, mache ich mich selber kaputt. Au√üerdem, was dann dabei herauskommt ist grausam, oft h√§sslich und ehrlich gesagt, will ich das keinem anderen antun, egal wie ehrlich oder sogar artistisch es auch sein mag."

Ein Maler sagte mir, ‚ÄěIch habe aufgeh√∂rt, meine eigenen Ideen zu malen. Ich male seit 25 Jahren IMMER WIEDER DAS GLEICHE BILD."

Wenn man die Energiedimensionen wieder einbezieht, kann man sofort sehen, da√ü da etwas ist, das seit 25 Jahren die L√ĖSUNG sucht ‚Äď vielleicht eine dieser alten Verletzungen im Energiefeld, oder vielleicht sogar eine Anfrage von der kleinen Seele, die nie beantwortet oder erf√ľllt wurde, und ohne die es einfach nicht weitergeht.

Eines sch√∂nen Tages habe ich dem Maler gesagt, und die Worte kamen aus meinem Mund heraus, bevor ich √ľberhaupt wu√üte, das ich etwas zu dem Thema zu sagen hatte, ‚ÄěDas Problem ist, da√ü du immer die Frage malst. Warum malst du nicht einfach die ANTWORT?‚Äě

Ihm fiel das Kinn herunter, er starrte mich f√ľr vielleicht zehn Sekunden an, dann sprang er auf, und fing an, wie ein Wilder zu malen. Die Antworten. Eine nach der anderen.

Und das waren keine Schreie mehr, sondern die L√ĖSUNGEN, der Weg aus der Schreih√∂lle heraus.

Das ist ein so einfaches Prinzip, da√ü man nur mit dem Kopf sch√ľtteln kann und es einfach nicht glauben kann, da√ü wir das den kleinen Kindern nicht schon in der Vorschule beibringen.

Aber das ist ja so eine Sache mit der wirklichen Zauberwelt. Man bekommt halt sofort neue Ideen, um alte Probleme ganz anders anzufassen und sie ganz anders zu l√∂sen ‚Äď nicht durch noch mehr Schmerz und noch mehr Leiden, sondern ganz im Gegenteil.

Und genau so einfach, wie es ist, ein emotionales Problem, das man f√ľr 50 Jahre mit sich herumgeschleppt hat, einfach auf den Energieebenen in f√ľnf Minuten wegflie√üen zu lassen, ist es, durch Kunst neue L√∂sungen f√ľr die Probleme der K√ľnstler zu finden.

Eine Komponistin h√∂rte von der Kunstl√∂sung und rannte sofort in ihr Studio, setzte sich vor ihr Keyboard, dachte an eines ihrer √§ltesten Probleme, ihre schlimmsten Schmerzen und sagte laut, ‚ÄěNun gib mir eine Melodie, die die ANTWORT genau DAF√úR ist!‚Äě

Bevor der Gedanke halb zu Ende war, waren ihre Hände schon auf den Tasten, und die Musik, die da entstand, war die wunderschönste, die sie je geschrieben hatte.

Wie der Maler, hat diese Komponistin seit dem Moment einfach nicht mehr aufgeh√∂rt, wundervolle Musik aus sich herausflie√üen zu lassen ‚Äď wundervolle, wahre und reine Melodien, erweckende Rhythmen, die die Macht haben, den Zuh√∂rer zum Leben zur√ľckzurufen.

Und das tollste an der Geschichte ist, da√ü die Dame mit dem Schrei an der Wand sich diese Musik angeh√∂rt hat, und da√ü sie sich dadurch NOCH MEHR angesprochen f√ľhlte als durch ihren alten Schrei.

Sie wollte ja nie schreien, und schon gar nicht f√ľr alle Ewigkeit.

Die Musik der Komponistin l√ľgt ja nicht, oder sagt ja nicht, da√ü es keine Probleme g√§be, da√ü die Komponistin nicht auch gelitten h√§tte. Das ist ja der Anfang, aber von dem Anfangsplatz des Leidens geht es jetzt weiter, weiter, raus aus dem Leiden und in eine ganz neue Zukunft hinein.

Jeder hat etwas, mit dem er dieses Prinzip selbst ausprobieren kann.

Ich sage oft, ‚ÄěHier ist das Problem, so nun erz√§hl mir doch eine Geschichte, oder vielleicht ein Gedicht, um das Problem zu l√∂sen oder zumindest, es weiterzuentwickeln, auf eine zuk√ľnftige L√∂sung zu."

Und dann beginnen sofort Bilder und Gef√ľhle, Ideen und Gedanken durch mich hindurch zu flie√üen, und das einzige Problem, das ich dann noch habe, ist, schnell genug mitzuschreiben.

Genau so gut kann man sich vor einen Tonklumpen setzen und sagen, ‚ÄěNun mach mir eine Skulptur, die die Antwort auf mein Problem (der Krankheit, der Traurigkeit, der Einsamkeit usw.) ist!‚Äě

Man braucht dazu kein professioneller K√ľnstler zu sein.

Das kann einfach jeder, und am Anfang sucht man sich halt etwas aus, das f√ľr dich pers√∂nlich am einfachsten ist.

Eine kleine Tonreihe, die eine kleine Melodie wird, die man summen kann, wenn es nötig ist.

Einfach fragen, gib mir was, das mir jetzt hilft, und einfach anfangen zu zeichnen, oder zu tanzen, oder singen, oder eine Geschichte zu erzählen.

Man kann dieses Prinzip sogar beim Kochen und beim Einkaufen anwenden.

Das Einzige, was man dann noch tun muß, ist darauf aufzupassen, daß das Bewußtsein sich ein bißchen in die Ecke setzt und einfach den Händen zuschaut, und ihnen nicht in den Weg gerät.

 

Und wenn man das gemacht hat, dann kann es sein, da√ü man eine richtige Kunstl√∂sung erreicht hat, die vom Energiebewu√ütsein kommt, wo Form, Funktion UND ENERGIE alle zusammen in Harmonie stehen, eine menschliche Zaubersch√∂pfung, f√ľr dich allein.

Und solltest du sie an jemand anderem weitergeben, dann kannst du beruhigt schlafen gehen, denn du hast ihnen gezeigt, daß es tatsächlich auf der anderen Seite der Probleme richtige, wahrhaftige, machtvolle Lösungen gibt.


55: Zauberworte

 

 

Ein Wort ist wie eine Konservendose, in der etwas drinsteckt, aber wir wissen nicht, was das wohl sein mag.

Im allgemeinen vertrauen wir darauf, daß diejenigen, die uns diese Dose verkaufen, ein kleines Bildchen von dem, was da wirklich drin ist, außen aufkleben.

In diesem Beispiel sind die Worte die Dosen, und der Inhalt die Energiekomponenten, die wirkliche Information, die hinter dem Wort steckt.

Die einsamen Bewu√ütseine, die diese Energieinformationen ja nicht f√ľr sich selbst lesen k√∂nnen, machen die Dosen nie auf.

Das ist bösen Menschen irgendwann mal aufgefallen, und seitdem wird Hundefutter an die Bewußtseine verkauft in einer schön bemalten Dose, auf der ein leckerer Pfirsich lockt.

Nehmen wir zum Beispiel das Wort, ‚Äěein Mann".

Was ist denn da in der Dose?

Von außen sieht es so aus, als ob da ein richtiger Herkules drin wäre, ein stolzer, gesunder Held, der die ganze Welt wie einen Basketball auf der Fingerspitze mit einem Lächeln tanzen lässt.

Aber wenn wir die Dose ‚Äěein Mann" tats√§chlich mal √∂ffnen, und wie aus Pandora¬īs Kiste das wirkliche Unheil endlich herauslassen, was finden wir dann?

Anstelle richtiger Macht und St√§rke, die vom eigenen Herzen kommt, gibt es da Brutalit√§t und Machtspielchen, die einem Gorilla schlecht werden lassen w√ľrden.

Da gibt es keine Sensitivit√§t und keine Intuition, keine Kreativit√§t und kein Mitgef√ľhl, weil das ‚Äěf√ľr einen richtigen Mann" verboten ist, und nur Weichlinge solche Schw√§chen zeigen.

Das soll ein Mann sein?!

Und genauso schlimm ist es f√ľr Frauen. Ich brauche dar√ľber kaum zu sprechen, wir wissen ja alle, was sich f√ľr ein grausames, jahrzehntausende altes Elend hinter DEM Wort gesammelt hat.

Und wie w√§r¬īs denn mit dem Wort, ‚ÄěKind‚Äě?

Ein nutzloses, dummes Anh√§ngsel, das √ľberhaupt keinen Wert hat, bis es endlich alt genug ist, arbeiten zu k√∂nnen ...

Genug!

 

Wir könnten wirklich unser ganzes Leben lang auf dem Sofa eines Psychotherapeuten zubringen, und nicht mal ein halbes Prozent dieser irrsinnigen Doseninhalte wieder richtig in den Griff bekommen.

Ich schlage daher etwas anderes vor, n√§mlich da√ü wir einfach die Worte nehmen, und f√ľr uns selbst entscheiden, was genau diese Worte zu bedeuten haben, was f√ľr Informationsenergie dahintersteckt, und uns dadurch die Worte, mit denen wir sprechen und denken, WIEDER ZU EIGEN MACHEN und sie daf√ľr zu benutzen, uns zu helfen, anstelle uns verr√ľckt zu machen.

Wenn wir irgendein Wort nehmen, das uns qu√§lt, oder mit dem wir Probleme haben, und es einfach genau so definieren, wie WIR ES PERS√ĖNLICH WOLLEN, dann haben wir die originalen Zauberworte wiedergefunden.

Es ist ganz einfach, so einfach, wie einfach zu sagen, ‚ÄěVon diesem Moment an werde ich, wenn ich das Wort ‚ÄěFrau" gebrauche, dabei einen Menschen meinen, der weibliche Geschlechtsteile hat, und abgesehen davon wei√ü ich noch nicht mal genau, wie eine richtige Frau, wie der Sch√∂pfer sie erstellt hat, wirklich funktioniert und was sie nicht alles erleben, erschaffen und erfahren kann."

Es geschieht dann etwas sehr Besonderes, etwas sehr Machtvolles ‚Äď n√§mlich, da√ü man dann nicht mehr an die gro√üen Machtfelder der Vergangenheit und all der Billionen Verr√ľckter, die uns vorausgegangen sind, gebunden ist.

Dann ist man frei von den alten Pfaden, von den alten Gefängnissen, die man durch die unbewußte Wiederholung von unbewußten Zauberwörtern jeden Tag neu anbetet, jeden Moment neu erstehen läßt.

Nimm die Feder in die Hand und schreibe dein eigenes Lexikon, dein eigenes Wörterbuch.

Und damit schreibt man dann halt auch in der Tat sein eigenes Leben.

 


56: Die Symbol-Diebe

Mit Worten fängt es an, aber da geht es auch noch weiter.

Die deutschen √úbersetzer meiner englischen B√ľcher haben mir ganz ernsthaft erkl√§rt, da√ü ich das Wort ‚Äědie Totalit√§t" niemals benutzen sollte ‚Äď weil dann alle Deutschsprachigen sofort ans Dritte Reich denken und ausflippen.

Das darf doch nicht wahr sein!

Das Wort, Totalit√§t, ist so alt wie die Berge. Es bezeichnet ein Gesamtes, also etwas, das in sich selbst vollst√§ndig ist. Es ist ein sehr n√ľtzliches Wort, und ich stelle mich auf den Standpunkt, da√ü ich es einfach nicht erlaube, da√ü irgendwelche Diebe mit diesem sch√∂nen, n√ľtzlichen und wertvollen Wort einfach abhauen k√∂nnen, und dann habe wir alle, und f√ľr alle Zeiten, nicht nur das Wort verloren, sondern auch die spezielle Energie, die dahintersteckt.

So etwas darf absolut nicht passieren, und wenn es geschehen ist, da√ü jemand wie Hitler mit der alten Sonnenrune, dem wundersch√∂nen Adler, griechischen Tempeln und hellenischen Sch√∂nheitsidealen weggelaufen ist, dann mu√ü man sich solche Symbole n√§mlich SOFORT WIEDER ZUR√úCKHOLEN, sonst entsteht erstmal ein gro√üer Verlust f√ľr alle anderen von dem Moment an, und zweitens sind wir schon so extrem symbol-arm, weil das schon so oft passiert ist, da√ü wir uns solche Verluste einfach nicht mehr erlauben k√∂nnen.

Symbol Diebstahl!

Den Christen das Kreuz zu √ľberlassen, den Satanisten das umgedrehte Kreuz, den Homosexuellen den Regenbogen, den Hexen das Pentagramm, den Sado-Masochisten das Triplet und den Mond nur f√ľr Mohammedaner ist heller Wahnsinn und macht unsere Kulturen kaputt, arm, und erweckt einen immer st√§rker werdenden Belagerungszustand, wenn ein Symbol nach dem anderen, ein Wort nach dem n√§chsten, von diesen Sub-Gruppen weggeschleppt wird.

Symbole und Worte sollen die Diener der Menschen sein, und nicht umgekehrt.

Ich schlage also allen Ernstes vor, daß wir anfangen, mal ein Hakenkreuz, einen Davidstern und ein Pentagramm, vielleicht ein Kreuz noch, auf ein Blatt Papier zeichnen und so lange unser Energiesystem zu bearbeiten, bis das Symbol wieder rein, und frisch, und neu ist.

Dann brauchen wir davor keine Angst mehr zu haben, keinen Haß mehr darauf zu haben, und sind nicht nur endlich frei von solchen Beschränkungen, sondern können vielleicht sogar ganz was Neues durch das saubere Symbol lernen.


57: Die Energiesprache Lernen

Das Energiebewußtsein denkt nicht mit Worten. Das ist viel zu langsam, so eins nach dem anderen, wie die Perlen auf der Schnur, A B C D E ... und außerdem viel zu ungenau.

Die Energiedimensionen sind so voll von tanzenden, beweglichen Systemen, die alle miteinander arbeiten, die alle miteinander verflochten sind, und es gibt wirklich Myriaden davon ‚Äď von den einfachsten Eigensystemen im Energiefeld eines einzigen Menschen, zu denen der anderen, der Umwelt, der Tiere und Pflanzen, der Steine, des Planeten, des Sonnensystems, und allen anderen Sonnensystemen unserer Galaxis, und alle Galaxien, und auf allen Ebenen ...

A B C reicht da wirklich nicht mehr aus, oder 1, 2, 3 ... und egal, wie viele Stellen hinter dem Komma, oder wie viele Supercomputer sich f√ľr wie viele Ewigkeiten zu Tode rechnen.

Kein Wunder, daß das arme Bewußtsein alleine da nicht mehr mitkommt.

Kein Wunder, da√ü das arme Bewu√ütsein alleine solche krassen und groben und im Grunde genommen total unn√ľtzen Unterscheidungen erzeugt hat, damit es √ľberhaupt noch eine Chance hat, sich wenigstens einbilden zu k√∂nnen, das es irgendwas richtig wei√ü oder irgendwas richtig verstanden hat.

Die Energieströme, mit denen das Energiebewußtsein arbeitet, sind so informationsreich, so informationsgeladen, daß das Bewußtsein diese Flut nicht in den Griff bekommen kann.

Und genauso wie Microsoft zwischen den Benutzer eines Computers und den Billionen Zeilen Code ein Interface gestellt hat, mit ‚ÄěFenstern" und kleinen ‚ÄěM√ľllk√∂rben‚Äě, in die man ungewollte Daten ‚Äěhineinschmei√üen" kann, liegt zwischen den Multi-Billionen Zeilen aus Energiecode und dem Bewu√ütsein ein Interface aus einfachen Bildern.

Oft ‚ÄěMetaphern" genannt, das sind die Bilder und Traumerfahrungen, wie Kinofilme, in denen man selbst ein Mitspieler ist ‚Äď nichts anderes als eine √úbersetzung von komplexer, energiebezogener Realit√§t in eine einfachere, leichtere und nicht so informationsreiche Form, die dazu da ist, damit sich das Energiebewu√ütsein mit dem Bewu√ütsein in Verbindung setzen kann, und damit die beiden eine Br√ľcke haben, um miteinander √ľberhaupt sprechen zu k√∂nnen.

Am Tage ist diese Br√ľcke f√ľr die meisten Menschen gar nicht mehr da, und so gut wie keine Information flie√üt vom Energiebewu√ütsein zum abgekoppelten, einsamen Bewu√ütsein auf diesem Wege mehr.

Nachts, wenn das Bewu√ütsein es gew√∂hnt ist, sich abschalten zu d√ľrfen, werden dann diese aufgestauten und total wirren Energiestr√∂me, die sich dann auch meistens auf Probleme im Energiefeld beziehen, in der Form von Tr√§umen gesendet, aber der, der sie annehmen sollte, ist weg und erinnert sich kaum noch an etwas, wenn das Bewu√ütsein wieder erwacht.

Es ist wirklich kein Wunder, das die Bewu√ütseine sich zusammengetan haben und gesagt haben, ‚ÄěDieses wirre Zeug ist ja nur Wahnsinn, wir tun jetzt mal einfach so, als ob es das gar nicht g√§be. Wenn wir es lange genug ignorieren, dann wirds schon von selber aufh√∂ren ..."

Ja. Bis dann der Nervenzusammenbruch kommt. Oder Parkinson¬īs. Oder Angstanf√§lle, Depressionen, oder total ungelebte, unzufriedene, zwecklose Leben ...

Um √ľberhaupt wieder eine erste Br√ľcke zum Energiebewu√ütsein zu schlagen, mu√ü man zuerst verstehen, da√ü das Bewu√ütsein wieder lernen mu√ü, sich in der Erfahrungssprache der Metaphern fl√ľssig auszudr√ľcken.

Das kann man nicht dadurch lernen, da√ü man sich Traumb√ľcher kauft, wo JEMAND ANDERER ein pers√∂nliches Lexikon der Metaphern erstellt hat.

Man kann ja nicht mal Spanisch nur mit einem Wörterbuch lernen, und die Kommunikationssprache vom Energiebewußtsein ist viele tausend Mal reicher, tiefer und auch komplizierter als eine A B C Wortsprache.

Die einzige Art, eine neue Sprache so zu lernen, da√ü man sich wirklich anst√§ndig mit den Eingeborenen verst√§ndigen kann, ist, sich in die Sprache zu vertiefen ‚Äď also anstelle ins W√∂rterbuch zu gucken, auf die Stra√üe herauszugehen und sich einfach Spanische Musik anzuh√∂ren, Spanische Filme anzusehen, Spaniern, die sich unterhalten, zuzuh√∂ren.

Selbst wenn man zuerst KEIN WORT DAVON VERSTEHT.

Wir lernen ja nicht einzelne Worte wie ein Papagei, sondern die STRUKTUR DER SPRACHE, die Musik der Sprache, den Rhythmus. Wenn wir die Struktur einer neuen Sprache verstanden haben, dann haben wir das Grundmuster, in das neue Worte und Vokabeln ganz einfach und fröhlich hinein fallen.

Dann können wir uns sofort mit den Eingeborenen verständlich machen, und wenn wir ein Wort nicht kennen, können wir darum herumreden und es anders erklären.

Genauso wie mit den Emotionen und den Gef√ľhlen des K√∂rpers, m√ľssen wir als Bewu√ütseine wieder ganz von vorne anfangen und erst mal richtig zuh√∂ren, richtig zusehen, und AUFPASSEN, was unsere pers√∂nlichen Metaphern eigentlich sind.


58: Metaphern, Metaphern ...

 

 

Metapher Bild, bildliche metapher

Metaphern sind nicht nur seltsame alte Geschichten, oder Träume.

Was ist denn ein teurer, roter Sportwagen mit einer 2 Meter langen Schnauze und jeder Menge Chrom?

Ein ‚Äěpraktisches Transportger√§t‚Äě?

Nein, selbstverständlich nicht.

Es ist eine Metapher f√ľr Erfolg, f√ľr Macht, und f√ľr die Sexualit√§t eines Herdenf√ľhrers.

Ein Auto ist eine harte Metapher. So ist jedes Haus, jedes Kleidungsst√ľck in unseren Schr√§nken, die Farbe unserer Tapeten, jede Nachttischlampe, jedes einzelne St√ľck Schmuck, und so weiter, sogar unsere Frisuren und oft auch unsere ganzen Leben, eine Metapher.

Bevor wir anfangen können, die Fluten der Energiebotschaften unserer Träume zu verstehen, sollten wir uns erst mal mit den Metaphern vertraut machen, die wir uns in die Hartwelt hinein gezaubert haben.

Hinter jedem Objekt, mag es nun ein hochhackiger Schuh sein, oder eine $50,000 Rolex Armbanduhr, liegen die eigenen Energiedimensionen.

Ein hochhackiger Schuh ist eine Abk√ľrzung f√ľr einen Datenstrom, der genauso unbewu√üt ausgesandt, wie auch empfangen wird.

Wenn wir beginnen, diesen unbewußten, wirklichen, absolut realen und manchmal sogar tödlichen Metaphern ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, dann fangen wir an, uns in die wirkliche Energiesprache zu vertiefen, die wir alle sprechen können.

Und wenn wir dann anfangen, zu verstehen, was wir mit unseren eigenen Metaphern eigentlich sagen, dann ist das ein guter Anfangspunkt, um viele Dinge zu ändern, und unsere Leben ganz anders in den Griff zu bekommen.


59: Geschenke

Das Bewu√ütsein mu√ü dann auch irgendwann mal anfangen, diese ganze Metaphernsache f√ľr sich selbst ein bi√üchen auszuprobieren, und es ist am besten, wenn man das in spielerischer Form tut, weil man dadurch am besten lernt.

Hier ist ein wirklich bezauberndes Spiel, das selbst sehr kleine Kinder schon spielen k√∂nnen, und durch das wir Erwachsene sehr viel √ľber Energieformen und bewu√ütes Sch√∂pfen und Steuern von Energieformen lernen k√∂nnen.

Stell dir einfach mal einen Menschen vor, der dir sehr lieb ist.

Stell dir vor, er oder sie st√ľnde vor dir, und du k√∂nntest ihnen ein Geschenk geben. Das k√∂nnte alles sein, was du kennst, und sogar Dinge, die du bewu√üt noch nie selbst gesehen hast.

Nun warte mal einen Moment, ob dir ein sch√∂nes Geschenk f√ľr diese Person ‚Äěeinf√§llt".

Man darf da nicht zu sehr nachdenken, denn was dann kommt, wäre ja nur ein bewußtes Geschenk und nicht ein Zaubergeschenk, das in Wirklichkeit eine ganz besondere, handgemachte, absolut persönliche Energieform ist, die nur du diesem Menschen schenken kannst.

Wenn dir etwas ‚Äěin den Sinn kommt‚Äě, dann darfst du es nicht ablehnen ‚Äď das Bewu√ütsein darf nicht sagen, ‚ÄěOh, das ist zu bl√∂d," oder, ‚ÄěDas ist nicht gut genug."

Das Bewu√ütsein darf nur zuh√∂ren und zusehen, und es darf dabei etwas √ľber Metaphern, und Energieaustausch lernen.

Als Beispiel nehmen wir mal an, das ich an einen guten Freund gedacht habe, und mir kam dabei ein Drehkreisel in den Sinn, rot mit weißen Spiralen.

Nun nehme ich einfach diesen Kreisel, und sende ihn an meinen Freund mit aller Liebe.

So einfach ist das.

Ich habe einmal einen gro√üen Strau√ü von rosa Nelken an einen alten Mann verschenkt, der gebeugt im Regen an einer Bushaltestelle stand, mit vielen Plastikbeuteln in der Hand, und sich so traurig anf√ľhlte, da√ü ich fast in Tr√§nen ausgebrochen w√§re.

Ein andermal habe ich jemanden etwas geschickt, was ich f√ľr einen Strandball hielt, aber das in Wirklichkeit eine ganze Welt war.

Manchmal verschicke ich Meereswellen, S√ľdseeinseln, alte W√§lder, tropische Orchideen, und ganze Landschaften.

Jedes einzelne Geschenk ist √ľberraschend, wundersch√∂n, freundlich und es ist ein so liebes Gef√ľhl damit verbunden, da√ü man es halt oft und √∂fter machen will.

Es verändert den Schenkenden genau so oder vielleicht auch noch mehr, als den, der das Geschenk empfangen hat.

Da braucht man kein Wort zu sagen.

Man kann einfach irgendwo auf einer Parkbank sitzen, und jedem, der vorbeikommt, ein Geschenk geben, ein Geschenk das nur du ihnen hättest geben können.

Das ist richtig heiliges Heilen, ohne Aufstand, ohne Gewinn, nur, weil man es halt kann.

Und weil es das zauberhafte Energieheilen ist, kann man auch Tiere beschenken, traurige Pflanzen, von Menschen gesch√§ndete Landschaften und vergiftete Fl√ľsse und Meere.

Da gibt es so viel, was wir in der Zauberwelt tun k√∂nnen, und wir brauchen keine H√§nde und kein Geld, keinen starken R√ľcken daf√ľr.

Ein Moment der Aufmerksamkeit, ein Moment der Liebe, ist genug.


60: Ein Blatt Papier

Braucht man, um diese Energiegeschenke an sich selbst, an alle und die Welt zu verteilen, nun eine gute Phantasie?

Nein, ganz im Gegenteil.

Phantasie ist, sich was einzubilden.

Was wir hier tun, ist, die Energiedaten des Unterbewußtseins in Bilder oder Ideen umzusetzen, und unseren Bewußtseinen beizubringen, wie man nach so etwas fragt, und es dann, wenn es geliefert wird, richtig empfängt.

Im Grunde genommen sind die Standardideen, was nun Lug, Trug, Schein und Einbildung wäre, und was wirklich Wahrheit ist, genau umgedreht und genau verkehrt.

Die Poster auf der Wand im Bewußtsein ist die Phantasie, das, was gar nicht wahr ist, und die Nachrichten vom Energiebewußtsein sind die wirkliche Realität.

Anstatt also lernen zu m√ľssen, wie ein Verr√ľckter zu halluzinieren, wollen wir anfangen, wie ein sehr intelligenter Mensch, Fragen zu stellen lernen und die Antwort zu verstehen lernen. Der zweite Teil ist vielleicht noch wichtiger als der erste.

Kennst du den alten Witz, wo ein Fremder in eine unbekannte Stadt kommt? Er spricht die Sprache √ľberhaupt nicht, aber er hat ein W√∂rterbuch. So sucht er sich m√ľhsam die Frage, ‚ÄěWo ist der Bahnhof?" heraus, findet einen Eingeborenen, der lange genug stillsteht, und fragt ihn.

Zuerst versteht der Eingeborene ihn nicht, aber dann lacht er und antwortet. Schnell, fl√ľssig und freundlich ‚Äď aber selbstverst√§ndlich versteht unser fremder Freund kein Wort davon, und so war die ganze Sache total nutzlos!

Wenn uns das Energiebewu√ütsein Antworten gibt, m√ľssen wir lernen, das korrekt zu interpretieren.

Eine der F√§higkeiten, die wir wieder hervorrufen m√ľssen, ist, mehr und schneller denken zu k√∂nnen.

Hier ist ein sehr einfaches aber hoch interessantes Experiment, das wiederum ein jeder, der es gerne m√∂chte, f√ľr sich selbst ausprobieren kann.

F√ľr die einfachste Version brauchen wir einen einfachen Stift und ein Blatt Papier.

Wenn wir so als Bewußseine auf ein blankes, weißes, jungfräuliches Blatt Papier schauen, dann ist das gar nicht mehr eine wunderschöne Einladung, etwas tolles, neues zu erleben, sondern anstelle dessen fast schon eine Folterung, wenn all die alten Wahnsinnsprogramme im Bewußtsein ablaufen.

Was soll ich denn nur jetzt auf dieses Blatt machen?

Aber ich kann doch gar nicht malen!

Ich kann doch gar nicht zeichnen!

Ich kann doch gar nicht schreiben! Zumindest nicht sch√∂n, oder selbst wenn meine Handschrift nicht so furchtbar w√§re, dann w√ľ√üte ich ja immer noch nicht, WAS ich da drauf schreiben w√ľrde, und selbst wenn ich da was drauf schreibe, dann w√§re es ja doch nur Schei√üe, die keiner lesen will, die nicht gut genug ist ...

Es ist eine Tatsache, daß ein einfaches Blatt Papier bei scheinbar wirklich geistig gesunden Erwachsenen solche psychotischen Anfälle erzeugen kann!

Vielleicht wäre es besser, einfach aus dem Blatt ein Papierflugzeug zu falten und es aus dem Fenster zu werfen ...

Aber das brauchen wir ja nicht mehr mitzumachen.

Als Allererstes atmen wir richtig sch√∂n tief ein, und dann erinnern wir unser armes Bewu√ütsein freundlich daran, da√ü alle diese Gedanken, alle diese schlechten Gef√ľhle ja nichts anderes als gest√∂rte Energien sind.

Dann können wir solange da sitzen, wie wir es halt brauchen, um die Verkrampfungen im Bauch und in den Schultern, im Nacken und sogar in den Zehen schön aufzuwärmen, schön aufzulösen, und die Energie wieder richtig frei fließt.

Nun sieht das Blatt Papier schon ganz anders aus, nicht mehr so sehr, wie ein Schlachtfeld, von dem man am Ende wieder blutig und geschändet als Versager davon kriecht, egal, wie tapfer oder wie endlos lang man nur kämpft.

Sondern halt nur wie ein Blatt Papier.

Dreh es doch mal um, 90¬ī, so das es eine andere Orientierung hat.

Falls noch irgendwas stört oder weh tut, lass es wegfließen.

Heile deine verschiedenen Störungen, Blockaden, und stell dabei fest, wie anders dein bewußten Denken wird dabei. Leichter, klarer, und viel, viel ruhiger.

Nun nimm den Stift in die Hand.

Stelle die Spitze des Stiftes auf das Papier ‚Äď unsere erste Frage, unsere erste Entscheidung, der allererste Anfang, f√ľr das, was nun passiert.

 

Selbstverst√§ndlich wei√ü das Bewu√ütsein nicht, welcher der Billionen m√∂glicher Punkte auf dem einfachen Blatt Papier der ‚Äěeinzige richtige" Anfangspunkt ist.

Darum m√ľssen wir die Kontrolle √ľber die Hand an das Energiebewu√ütsein abgeben und wirklich einfach nur zusehen, wo die Hand nun hinwill, und was sie da so macht.

Schleifen, Kreise, Spiralen, vielleicht ein halbes Wort oder einen Satz, wir können das nicht wissen. Vielleicht wird die Hand Nummern schreiben, oder Noten, es ist ja alles irgendwo da. Vielleicht macht sie geometrische Figuren.

Aber das ist ganz egal.

Das wichtigste ist, mal richtig am eigenen Leibe zu erfahren, wie sich das anf√ľhlt, wenn man etwas nicht bewu√üt erzwingen mu√ü, sondern wenn das Energiebewu√ütsein eine Aktion √ľbernimmt, und etwas anf√§ngt, richtig zu flie√üen.

Selbst ein kleines, erstes Tr√∂pfchen ist eine richtige ‚ÄěErleuchtung" der Energieverbindungen und der alten Wege, die lange nicht mehr richtig in unserem Totalsystem begangen worden sind, die traurig brachliegen, und f√ľr die das Benutzen, und die Energie, die dann durch sie hindurch flie√üt, wie Wasser in der W√ľste ist.

Dann hat n√§mlich die Landschaft unseres Totalk√∂rpers endlich wieder eine Chance, aufzubl√ľhen. Das geht nicht von heut auf morgen, aber jeder kleine Trieb, jedes kleine, feine gr√ľne Bl√§ttchen ist ein Beweis und ein Zeichen, da√ü wir endlich in die richtige Richtung gehen.


61: Den Gordischen Knoten Lösen ...

Es gibt zwei verschiedene Arten, Erinnerungen zu speichern.

Die erste Art ist, sie an das Energiebewu√ütsein weiterzuleiten, damit es sie an den richtigen Platz f√ľr uns einordnen kann, so da√ü man sie schnell wiederfindet, falls man sie noch mal brauchen sollte, aber gut sortiert, so da√ü sie der Gegenwart und dem Hier und Jetzt nicht in die Quere kommen.

Die andere Art, Erinnerungen zu speichern, ist, sie im Bewußtsein zu behalten, wie die Energieposter an der Wand, und das Bild des toten Liebhabers mitten auf dem Nachttisch, so daß es immer dicht bei uns ist.

Wenn das passiert, dann kann man energetisch nicht von der Vergangenheit loskommen, da Vergangenheit f√ľr uns nur aus den Dingen besteht, die wir nicht mehr bewu√üt t√§glich mit uns herumschleppen.

Nun wußte das Bewußtsein allein gar nicht, das es ALLE ERRINNERUNGEN, alle Erlebnisse sofort an das Energiebewußtsein weiterzugeben hat, damit das Energiebewußtsein sie fein sortieren und wegpacken kann.

Und selbst Erinnerungen, die gro√üe Ver√§nderungen im Energiesystem ausgel√∂st haben, m√ľssen bearbeitet werden und an den rechten Platz kommen, ihren rechten Platz in der Informationsmatrix eines Gesamtmenschen finden.

Und ganz besonders Erinnerungen an die besten Zeiten, denn diese Erinnerungen stören den Lebenslauf wie nichts anderes.

Zu versuchen, alte und vergangene Momente des Gl√ľckes ‚Äěwieder zu erleben‚Äě, ist schon in der harten Objektwelt ein richtiger Alptraum, aber auf den Energieebenen ist es die gr√∂√üte Katastrophe, da es die Lebenslinie sich einen Gordischen Knoten verwandelt, ein Minotaurisches Labyrinth, in dem sich die Menschen verlaufen und verlieren, ohne Eingang, ohne Ausgang, ohne Hoffnung.

Wenn etwas Ungewöhnliches oder Großartiges geschieht, etwas, das das Bewußtsein noch gar nicht kennt und es noch niemals erlebt hat, egal ob es im Schmerz oder in der Jubelminute war, kann es passieren, daß das Bewußtsein diese Ereignisse festhält, und sie nicht in den Gesamtkörper hindurchlaufen läßt.

Das ist eine Reflexbewegung des Bewu√ütseins, nicht um Schaden zu vermeiden, sondern VER√ĄNDERUNG.

Erfahrungen, und ganz besonders die starken, neuen, √ľberw√§ltigenden Erfahrungen von erster Liebe, erster Vergewaltigung, erstem Krieg oder erstem Kindergeb√§ren sind strukturell TRANSFORMATIV und sollen es tats√§chlich auch sein.

Eine Supererfahrung, gut oder schlecht, das ist egal, ver√§ndert die Energiematrix radikal, und der Totalmensch, der nach der Supererfahrung existiert, ist nicht mehr der gleiche, AN DEN DAS BEWUSSTEIN GEW√ĖHNT WAR.

Die alten Poster passen nicht mehr, und die illusion√§re Scheinwelt, die sich das arme Bewu√ütsein allein so m√ľhselig zusammen montiert hat, f√§llt auseinander.

Die Welt bricht zusammen.

F√ľr das Bewu√ütsein ist das eine furchtbare Sache und so versucht es, seine illusion√§ren Weltbilder immer aufrechtzuerhalten, keine Ver√§nderungen eintreten zu lassen, damit das nicht passiert.

Aber in der wirklichen Zauberwelt passiert etwas ganz anderes.

Da ist eine heilige, wichtige Transformation geschehen, die ganz neue M√∂glichkeiten er√∂ffnet, ganz neue Zuk√ľnfte erstehen l√§√üt, von denen das arme Bewu√ütsein niemals h√§tte tr√§umen k√∂nnen.

Stell dir doch mal die H√∂lle vor, die entstehen w√ľrde, wenn die Bewu√ütseine genau das bekommen w√ľrden, was sie zu brauchen GLAUBEN.

Immer 16, immer model-schön, immer am Strand mit Gold bepflastert und mit dem seelenverwandten Liebhaber an der Hand?

Jeder Tag ist Weihnachtstag, mit den blank geputzten, strahlenden Kindern und Mama und Papa, die sich ewig anlächeln?

Auf dem Adlerhorst zu sitzen, sich die ganze Welt anzugucken, und alle zittern vor deiner Macht?

Die ganze Welt zu kaufen und dann so zu gestalten, wie wir es f√ľr sch√∂n hielten, als wir f√ľnf Jahre alt waren?

Was ist der Sinn in so einem Leben?

Da ist kein Sinn, und das ist auch kein Leben.

Keine neuen Erfahrungen, keine persönlichen Anforderungen, keine Chance, irgendetwas Wichtiges oder wirklich Richtiges zu tun.

Wir m√ľssen wirklich anfangen, unsere Leben in die richtige Perspektive zu r√ľcken, und unsere Gordischen Knoten aufzul√∂sen, denn sonst haben wir einfach keine Zukunft.

 

 

Wenn wir das nicht richtig in den Griff nehmen, dann werden wir eines sch√∂nen Tages aufwachen, uns irgendwo im Altersheim wiederfinden, und das Leben ist vorbei, und wir habe einen Ozean voller Traurigkeit √ľber all die Dinge, die wir nicht erlebt haben, in dem wir ertrinken.

Dann haben wir niemals angefangen, herauszufinden, wer wir wirklich sind, oder was wir wirklich erschaffen hätten können.


62: Lebensperspektive

Ich kenne sehr, sehr viele Leute, die entweder Psychotherapeuten oder deren Klienten sind (und meistens sogar beides!), und es scheint, daß die folgende Übung selten oder nie gemacht wird.

Es ist ganz einfach.

Wir nehmen wieder ein Blatt Papier, oder setzen uns vor einen Computer und nehmen ein frisches Blatt virtuellen Papiers, und schreiben unsere eigene Lebensgeschichte schön der Reihe nach mit Daten auf.

Wir machen das in der dritten Person und wir machen dabei keinen großen Aufstand, sondern schreiben einfach so gezielt und kurz wie nur möglich, was so unser Leben bis zum heutigen Tage denn gebracht hat.

Das könnte zum Beispiel so aussehen:

  • 1959 ‚Äď In K√∂ln, Deutschland geboren. Eltern sind Bauern. Zwillingsbruder stirbt bei der Geburt.
  • 1960 ‚Äď 2 Monate im Kinderkrankenhaus wegen Asthma.
  • 1961 ‚Äď F√§ngt an, zu laufen und f√§llt aus einem Fenster im 1. Stock.
  • 1962 ‚Äď Wird in den Kindergarten abgegeben. Bekommt einen Teddyb√§ren, der bis 1972 ein guter Freund wird.
  • 1963 ‚Äď Sexuell mi√übraucht vom Bruder der Mutter bis 1970.
  • 1964 ‚Äď F√§ngt mit der Schule an. Probleme mit Lesen und Schreiben lernen, aber gewinnt einen Preis im Singen. Singt bis 1996.

Und so weiter, und so fort, bis wir am heutigen Tag ankommen.

Man kann das f√ľr eine Woche offen daliegen lassen, falls einem noch was Wichtiges einf√§llt, das man in diese Biographie einreihen mu√ü.

Und wenn man sein eigenes Leben auf dem Blatt hat, dann kann man einfach mal langsam mit der Fingerspitze √ľber diese Daten streichen, von Anfang bis Ende, und das alles wieder zumindest auf einigen Ebenen an seine richtige Zeit zur√ľcksenden.

Man könnte auch, falls es da noch tiefe Wunden im Energiekörper gibt, oder irgendwelche Erinnerungen noch quer liegen, ein wenig Energieheilung betreiben, bis alles wieder schön fließt, alles wieder schön hell und klar geworden ist.

Man k√∂nnte dann auch sagen, ‚ÄěDas war die Vergangenheit," und dann das Blatt ins Meer schmei√üen, oder es verbrennen.

Und anfangen, √ľber eine ganz neue Zukunft nachzudenken.


63: Lebenserfahrungen

Wußtest du, daß du dir die eigenen Erinnerungen und Erfahrungen selbst herstellen kannst?

Das ist so eine tolle Sache, die ein menschliches Bewußtsein machen kann; das ist eine Fähigkeit, die uns die Schöpfung als Geschenk mitgegeben hat, und die Tiere nicht haben.

Tiere haben nur ihre eigenen, wirklichen Lebenserfahrungen.

Ein Hund kann dir nicht erzählen, daß er vor 30 Jahren von einem bösen Mann im schwarzen Mantel geschlagen worden war, wenn das nicht auch genauso passiert ist.

Aber wir können das.

Wir k√∂nnen das nicht nur bewu√üt l√ľgnerisch erz√§hlen, sondern wir k√∂nnen tats√§chlich die Energieformen erdenken, erstellen und beschw√∂ren, die unsere eigene Energiematrix so ver√§ndern, ALS OB ES TATS√ĄCHLICH UND WIRKLICH GESCHEHEN W√ĄRE.

Es gibt Tausende von F√§llen, wo ‚Äěfalsche Erinnerungen" zwischen einem Betreuer und deren Klienten hypnotisch und magisch in die Realit√§t gezaubert worden sind. Diese ‚Äěfalschen" Erinnerungen wurden so real, da√ü V√§ter, Gro√üv√§ter, Onkel und Br√ľder, die √ľberhaupt nichts getan haben, bis heute noch daf√ľr im Gef√§ngnis sitzen.

Ja, und auch Klienten, denen so etwas gar nicht passiert ist, bis heute noch in der Therapie sitzen. Oder sogar schon an Krankheiten, die durch diese ‚Äěfalschen Erinnerungen" ausgel√∂st worden waren, gestorben sind.

Das ist die Macht des Bewußtseins.

Wir werden uns ihrer nur dann bewu√üt, wenn etwas so schief zu laufen scheint, wie es mit den ‚Äěfalschen" Erinnerungen passiert ist.

Aber wir m√ľssen die ganze Sache mal umdrehen, denn wenn wir das tun, dann verstehen wir ja auch sofort, da√ü wir uns an die Stelle furchtbarer und grausamer ‚Äěfalscher" Erinnerungen von satanischen Qu√§lereien auch genau so gut wunderbare, unterst√ľtzende Erinnerungen von engelhafter Liebe selbst einbauen k√∂nnen.

Und das ist ganz einfach, wenn man das richtig angeht und den Willen dazu hat, nicht mehr das Treibholz des eigenen Bewu√ütseins oder das von anderen zu bleiben, sondern sich selbst ganz neu zu erziehen, sich selbst genau die Erfahrungen zu erschaffen, die man HEUTE UND MORGEN wirklich braucht, um eine richtiges Menschenleben zu f√ľhren.

Das ist so einfach, wie es war, die alten falschen Erinnerungen zu erstellen. Da braucht ja nur der Therapeut zu fragen, ‚ÄěWann ist es denn passiert?‚Äě

Um diese Frage √ľberhaupt behandeln zu k√∂nnen, mu√ü eine GEDANKENFORM entstehen ‚Äď n√§mlich eine zuerst neblige, schwache und d√ľnne Gedankenform, aber nun ist sie wirklich da: ‚ÄěEs MUSS WAS PASSIERT SEIN ..."

Nun geben wir dieser nebligen Form mehr und mehr Gestalt, einfach, indem wir immer weiterfragen, und jede Frage trägt in sich schon den Hinweis, wie man eine Antwort findet.

‚ÄěWANN ist es passiert?" gibt uns einen Punkt auf der Zeitlinie des Lebens, genau so, wie man den Stift zum erstenmal aufs wei√üe Blatt Papier setzt.

‚ÄěWO ist es passiert? Drinnen, oder drau√üen? Wie war das Wetter an dem Tag? Was hast du angehabt? Wer war der Mann? Was hat er angehabt? Was hat er gesagt, was hat er gemacht?‚Äě

Mit jeder Frage, mit jeder Antwort, wird das Gedankenfeld dichter, wächst es, wird es REALER.

Spiele dieses Spielchen mit einem Zweiten, der dich genau darin unterst√ľtzt, und sogar wenn man die Regeln der Zauberwelt nicht kennt, dann kann man schon nach zwei solcher Sitzungen gar nicht mehr den Unterschied zwischen einem ‚Äěnat√ľrlichen" und einem ‚Äěhandgestrickten" Gedankenfeld erkennen.

Ist das eine schlimme Sache? Nein. Es ist nur dann eine schlimme Sache, wenn man nicht weiß, was man tut, und vor allen Dingen, wenn man sich SCHLIMME SACHEN mit diesem System einbaut.

Ich habe dieses System benutzt, um mir endlich eine GUTE Erinnerung und Erfahrung √ľber das erste Mal, da√ü ich als junge Frau mit einem Mann geschlafen habe, einzubauen, denn es mu√ü gesagt sein, da√ü die REALIT√ĄT dieser Erfahrungen, wie sie ‚Äěwirklich" waren, so furchtbar viel zu w√ľnschen √ľbrig lie√ü, es hat mir 30 Jahre lang diesen Teil des Lebens richtig und vollst√§ndig versaut.

Ich habe mich einfach hingesetzt und genau wie in der Therapie, einfach angefangen, mir die richtigen Fragen zu stellen. ‚ÄěWie alt warst du denn, als du dein erstes, wundersch√∂nes und erleuchtendes sexuelles Erlebnis gehabt hast?‚Äě

Nun mu√ü man dann halt die ‚Äěwirklichen" Erinnerungen so ein bi√üchen zur Seite stellen, und einfach loslegen. ‚ÄěIch war 14 Jahre alt."

‚ÄěUnd wo ist das passiert?" ‚Äď ‚ÄěIn einem Schlafzimmer eines Mannes."

‚ÄěWie alt war der Mann?" ‚Äď ‚ÄěDer mu√ü wohl so um die 35, 40 Jahre alt gewesen sein."

‚ÄěWas hatte er an? Wie sah er aus? Was hattest du an? Wie f√ľhltest du dich? Was ist geschehen? Was hat er gesagt, was hat er getan?‚Äě

Und so geht es dann weiter. Je mehr Details erfragt werden, desto REALER wird die Gedankenform.

Es hilft auch, anderen dar√ľber zu erz√§hlen, und die neue Gedankenform genau so zu behandeln, als ob es eine richtige Erinnerung w√§re ‚Äď der wundervolle Mann, der mir so z√§rtlich und behutsam meinen K√∂rper erkl√§rt hat, hatte eine rotbraune, seidene Tagesdecke auf seinem Bett. Wenn ich diese Farbe sehe, oder wenn ich Seide unter den Fingerspitzen f√ľhle, denke ich immer an diesen wundersch√∂nen Nachmittag ...

Dieses ‚ÄěErinnerungen bauen" ist eine der vielen, vielen wundervollen und unheimlich heilenden Dinge, die wir mit dem Bewu√ütsein und dem Energiebewu√ütsein zusammen machen k√∂nnen.

Das ist wirkliche Freiheit von der Vergangenheit.

Wenn nun die Mutter nie gesagt hat, das sie dich liebt, und du brauchst das, um HEUTE weiter vorw√§rts zu kommen, dann mach dir einfach eine Erinnerung daran. Wann genau war das? Wo war das? Welche Jahreszeit? Was hat sie angehabt? Wie haben die Tr√§nen in ihren Augen ausgesehen, wie hast du dich gef√ľhlt, als du sie gesehen hast, ihre Worte geh√∂rt hast? Was hat dieser Moment f√ľr dich bedeutet? Mache es mehr und mehr real, bis du tats√§chlich in Tr√§nen bist und das Ganze von einem einfachen Gedankenspiel in ein wirkliches Erlebnis, das du im eigenen K√∂rper f√ľhlen kannst, umgeschlagen ist.

Trage diese kostbare Erinnerung f√ľr eine Zeit mit dir herum, und wenn du genug genossen hast, dann lass sie einfach, wie alles andere, richtig durch dich hindurchgehen und zur echten Vergangenheit werden.

Dann hast du endlich das, was du immer wolltest, was immer das auch gewesen sein mag. Du hast es dir selbst erschafft und bist dadurch nicht mehr von anderen Bewu√ütseinen, die ja nicht wissen, wie wichtig so etwas f√ľr einen richtigen Gesamtmenschen ist, abh√§ngig.

Und was noch viel, viel sch√∂ner ist, ist, da√ü wir dann nicht mehr solchen Dingen aus der Vergangenheit hinterher jagen m√ľssen, sondern uns NEUE ZIELE setzen k√∂nnen, die Lichtjahre weit √ľber ‚Äěmeine Mutter hat mich nie geliebt ..." hinaus f√ľhren.


64: Vorurteile

Das größte Problem, unsere Totalsysteme wirklich nahtlos funktionieren lassen zu können, liegt in Vorurteilen.

‚ÄěDie Unsichtbaren Ebenen sind halt nicht wichtig zum √úberleben, die st√∂ren nur, die sind nicht REAL."

Und auf der anderen Seite haben wir dann: alles, was hart ist, ist unheimlich wichtig, weil es da ums √úberleben geht.

Zu träumen, zu denken oder mit sich selbst zu sprechen ist also schlecht, und hart auf den Feldern zu arbeiten ist gut.

Wenn man unsichtbare Freunde hat, heißt das, daß man so ein schlechter Mensch ist, daß man keine harten Freunde finden kann.

Immer wieder werden Manifestationen von den unsichtbaren Ebenen, oder jegliche Aktionen, die uns mehr √ľber diese Ebenen erlernen lassen w√ľrden, abgelehnt, d√§monisiert, unterdr√ľckt und verboten.

Aber da die WIRKLICHE Realität aus Hartem UND aus Unsichtbarem besteht, kann man auf diese Art und Weise wirklich nie vorwärts kommen, nie die wirkliche Realität verstehen und sie nie in den Griff bekommen.

So ganz, ganz langsam schleicht sich dann heimlich und versch√§mt ein wenig Unsichtbares wieder ins Harte zur√ľck ‚Äď in einem vielst√∂ckigen B√ľrogeb√§ude, wo die Arbeiter dauernd mit Migr√§nen und Depressionen krank werden, werden dann ein paar Motivationsposter an die blanken, grauen W√§nde geh√§ngt. Den Arbeitern wird wieder ‚Äěerlaubt‚Äě, ein paar Metaphern von zu Hause mitzubringen, und sich ein Bild der Familie oder einen Teddyb√§ren auf den Tisch zu setzen. Vielleicht d√ľrfen sie sogar ihre eigenen Kleider tragen, und ein paar Pflanzen werden an strategischen Punkten hingestellt.

Und selbst mit so traurigen, einfachen, kleinen Verbeugungen an die Wirklichkeit der unsichtbaren Energiedimensionen wird die Produktivität besser, und man kann es richtig auf schwarz, rot und weiss zählen, daß die Krankentage fallen und die Produktivität ansteigt.

Aber das ist nicht genug. Das ist im Grunde genommen nicht mal ein richtiger Anfang, denn hier wird ja nur endlich mal was richtig gemacht, weil die harten Symptome der Menschen es erzwingen ‚Äď nicht, weil man irgendwas wirklich gelernt hat, oder weil man die Ebenen wieder zusammenbringen will.

Die wirkliche Herausforderung an uns alle besteht darin, da√ü wir die lebenslange Gehirnw√§sche selbst beenden m√ľssen, und wirklich wieder anfangen, diesen unsichtbaren Ebenen und allen ihrer Botschafter GENAU DIE GLEICHE AUFMERKSAMKEIT zu schenken, und genau die gleiche WICHTIGKEIT zuzuordnen, die wir einem Kontoauszug oder einem B√ľndel Geld sofort geben w√ľrden.

Ein Alptraum ist ein rot, rot, roter Kontoauszug, der uns genau zeigt, daß wir vor einem Zusammenbruch eines Systems stehen.

Emotionen sind die Gerichtsvollzieher, die an die T√ľr trommeln, weil sie gekommen sind, unsere Fernseher abzuholen.

Psychosomatische Krankheiten sind die Kredithaie, die uns die Beine und den Kiefer brechen, weil wir nicht bezahlt haben.

Wir m√ľssen absolut die Zeit finden, auf solche Nachrichten und Feedback-Ereignisse so schnell wie m√∂glich zu reagieren.

Und das Prinzip ist, da√ü man √ľber harte Probleme genau so lange nachdenkt, wie √ľber Energieprobleme.

Also, wenn jemand Nachts wach liegt und eine halbe Stunde lang √ľber Urlaub und Geld und die geplante neue K√ľche nachdenkt, dann mu√ü er auch eine halbe Stunde lang √ľber Gef√ľhle, Tr√§ume und Kreatives nachdenken, sonst ist das nicht fair und die Ebenen sind nicht im Einklang.

Das ist ein schönes und einfaches Prinzip, denn das funktioniert ja auch genau anders herum.

Wenn jemand IMMER NUR √ľber religi√∂se oder unsichtbare Dinge nachdenkt, dann mu√ü so eine Person anfangen, die gleiche Aufmerksamkeit dem Harten zu widmen, und genauso oft und lange auch √ľber harte Dinge nachzudenken, wie zum Beispiel Kontoausz√ľge und Fitnessprogramme.

Wenn man einen unsichtbaren Freund hat, sollte man auch einen harten Freund haben zur Balance; und auf diese Art und Weise fangen wir dann an, die Welt mit allen ihren Ebenen wieder ein wenig auszubalancieren.

Das ist ein Anfang.

Aber die wirkliche Aufgabe ist ja nicht, das Harte und das Unsichtbare der Reihe nach zu bedenken, sondern es zu schaffen, beide GLEICHZEITIG und ZUSAMMEN zu halten, zu sehen und zu verstehen.

Nur dann fängt man an, die Kausalitätsgesetze zu erkennen, die zwischen diesen Ebenen bestehen, die sie in Wirklichkeit verbinden, und die beide dann durcheinander vervollständigen.

Dann beginnt man, die wahre Zauberwelt wieder zu sehen, und dann hat man auch endlich wieder die Macht, diese Ursachen und Wirkungen f√ľr sich selbst, im eigenen Leben, auszuprobieren, damit zu spielen, um sie besser verstehen zu lernen.


65: Ebenenverwirrungen

Ich habe viel davon gesprochen, da√ü die wirkliche Zauberwelt aus vielen Ebenen besteht, und nicht nur aus den materiellen oder physischen Ebenen, die ich als Abk√ľrzung ‚Äěhart" oder ‚Äědas Harte" nenne.

Wir haben viele Beispiele gesehen und gehört, die uns erklären, daß wir die wirkliche Welt nicht in den Griff bekommen können, und sie einfach niemals richtig verstehen werden, wenn wir so tun, also ob die Energiedimensionen nicht existierten, nur weil wir sie nicht mit den harten Augen sehen können.

Aber es ist ja nicht so, also ob nun alles wirklich nur hart w√§re; wenn das so w√§re, w√ľrden viele Dinge besser funktionieren.

Die gr√∂√üten Probleme f√ľr Menschen mit den Bewu√ütseinen passieren dann, wenn eine Ebenenverwirrung entsteht.

 

Zum Beispiel, wenn ein Baby schreit, weil es Energie braucht, und anstelle Energie zu bekommen, wird noch mehr hartes Futter in den Magen gepumpt.

Dann lernt ein kleines Kind etwas sehr, sehr Verkehrtes, n√§mlich da√ü man mit hartem Essen Energiebed√ľrfnisse erf√ľllen kann. Das ist nicht wahr, funktioniert nicht, wird NIE funktionieren, aber man h√∂rt dann nie auf, nach mehr und mehr hartem Futter zu suchen ‚Äď weil der Hunger nie aufh√∂rt.

Das ist ein Beispiel einer krankhaften und oft tödlichen Ebenenverwirrung.

Hartes Futter kann als Ersatz f√ľr Energie mi√üverstanden werden, aber viele andere Dinge auch, wie zum Beispiel Geld, das mit notwendigen Energien, die einen l√§cheln lassen, weil sie sich so gut anf√ľhlen, oft verwechselt wird, und dann sekund√§r, die vielen verschiedenen harten Objekte, die man mit Geld kaufen kann ‚Äď Autos, Schmuck, gro√üe H√§user.

√Ąmter, Gewehre, Peitschen und Diplome k√∂nnen und werden dauernd mit richtiger Zaubermacht verwechselt, und Aktionen, wie von zu Hause wegzulaufen, mit richtiger Freiheit.

Alle diese essentiellen menschlichen Bed√ľrfnisse, wie Freude, Freiheit, Macht, Gesundheit, Liebe sind Gef√ľhle, entstehen dann, wenn die richtigen Energiezust√§nde im Energiek√∂rper herrschen.

Die kann man nicht erkaufen, und zu versuchen, sich solche Gef√ľhle mit Objekten zu erkaufen, oder sich Menschen zu erkaufen, die solche Gef√ľhle in einem anregen sollen, das ist sehr traurig, sehr hoffnungslos und kann niemals richtig funktionieren.

Also m√ľssen wir zuerst einmal damit anfangen, unsere Ebenen zu sortieren und uns klar zu werden, was wo hingeh√∂rt, und was wo herkommt.

Im Grunde genommen ist das nicht einmal sehr kompliziert. Man mu√ü dazu nur wissen, das alles, das eine unsichtbare Komponente hat, auch unsichtbare L√∂sungen braucht. Ein gutes Beispiel f√ľr dieses Prinzip sind die Emotionen, wo man ‚Äěeinen Druck im Herzen f√ľhlt" aber da ist keine harte, sichtbare Faust auf der Brust, die man daf√ľr verantwortlich machen k√∂nnte. So etwas ist dann halt eine Energiesache, und dann wei√ü man sofort, da√ü das nicht durch Einkaufen, Rasenm√§hen, Jogging, Sex oder noch mehr Essen oder Alkohol erleichtert werden kann.

Sobald wir nur wissen, daß etwas nicht im Harten erzeugt, hergestellt, repariert oder gebaut werden kann, um entweder emotionale Zustände zu erreichen oder sie zu verhindern, können wir wenigstens damit aufhören, unsere Zeit, unser kostbare Lebenszeit damit zu verschwenden, hinter noch mehr Häusern, Autos, Edelsteinen oder Sammlungsobjekten herzujagen, weil wir nun aus Erfahrung selbst gelernt haben, daß es nicht funktioniert, daß der Hunger nie richtig gestillt wird.

Wenn wir nicht mehr hinter den falschen Dingen (und den falschen Personen!) hinterherlaufen, dann k√∂nnen wir erst mal tief einatmen, und uns hinsetzen, und nun √ľberlegen, was man wohl sonst tun k√∂nnte, um das zu erreichen, was man haben will, was man braucht.

Dann haben wir eine Chance, da√ü uns neue Ideen kommen, wie man wohl am besten mehr Macht, oder Frieden, oder Gl√ľck, oder Freude in sein Leben hinein rufen k√∂nnte.

Wir haben dann auch mehr Zeit, einfach mal verschiedene Dinge auszuprobieren, nur um herauszufinden, ob dieses oder jenes vielleicht in eine bessere Richtung zeigt.

Das ist wie das alte Kinderspiel ‚Äěkalt, warm, hei√ü ‚Äď du hast es gefunden!".

F√ľr viele Menschen ist es auch interessanterweise so, da√ü, wenn sie mit dem ewigen Rennen auf die Scheinziele aufh√∂ren und sich einfach mal am Stra√üenrand hinsetzen, sie mit Erstaunen bemerken, da√ü die kleinen Bl√ľmchen im Gras eigentlich doch wirklich sch√∂n sind, das sie gar nichts kosten und auch immer schon da waren ‚Äď man hatte es nur vor lauter Stress gar nicht sehen k√∂nnen.

Solche Dinge sind eine T√ľr in die Zauberwelt.

Diese T√ľren gibt es √ľberall, nicht nur in den Bergen oder im Urlaub, im Kloster, im Weltraum oder auf einer weit entfernten Insel.

Wenn man so weit ist, da√ü man sich so sehr beruhigt hat, da√ü man wieder klar sehen und klar denken kann, dann wird absolut ALLES zur T√ľr ins Zauberreich, und dann sind wir soweit, der wirklichen Realit√§t endlich wieder entgegenzutreten.


66: Das Spiralengeheimnis

Ein richtiges, lang und tief geh√ľtetes Geheimnis aus der Zauberwelt ist die Sache mit den Spiralen.

In der wirklichen Natur gibt es n√§mlich keine Kreise, niemals, nirgendwo und wirklich √ľberhaupt nicht. Kreise, oder man k√∂nnte auch sagen, Teufelskreise, aus denen es kein Entrinnen gibt, sind eine dieser Wahnsinnsideen der einsamen Bewu√ütseine.

In der Geschichte vom L√∂wenk√∂nig wird vom ‚Äěewigen Kreis des Lebens" gesprochen und gesungen, als der alte L√∂we seinen neu geborenen Sohn vorzeigt, der ihn eines Tages als K√∂nig ersetzen wird.

Aber das ist ja wirklich totaler Unsinn, denn dieser Sohn ist NICHT der alte König.

Das Reich, das er vorfindet, wenn er erwachsen ist, ist ein ganz anderes Reich. Nicht ein Blatt, nicht eine Ameise, nicht ein einziges bißchen Gras ist noch so, wie es zuvor war. Nicht eine Wolkenformation ist oder wird jemals die gleiche sein, die sein Vater angesehen hat, und nicht ein einziger Gedanke, den der Sohn haben wird, wird genau gleich wie die Gedanken seines Vaters sein.

Das ist die Wahrheit der Natur, das ist eine ständige Evolution, und das ist niemals ein Kreis, sondern anstelle dessen, eine Spirale, die immer höher und höher geht, sich immer verändert, wo nicht ein einziges Atom oder kleinstes Teilchen jemals so ist, wie das vorangegangene.

Wo immer die menschlichen Bewußtseine sich Kreise aufgemalt haben, ist Unwahrheit am Gange, Zerstörerisches am Werk, Schmerzhaftes in Aktion.

Nehmen wir zum Beispiel den sogenannten ‚ÄěKreislauf". Sehr geehrte Damen und Herren, das Blut im K√∂rper l√§uft absolut NICHT endlos im Kreis herum. Das ist selbstverst√§ndlich, wie alles andere in der wirklichen Zauberwelt, ein offenes Spiralensystem, wo st√§ndig neue Dinge von einem Ort an den anderen transportiert werden und sich dadurch WEITERENTWICKELN.

Es ist wirklich sehr wichtig, dieses Prinzip richtig gut bewu√üt zu verstehen, denn wenn das Bewu√ütsein sich denkt, da√ü das Atmen zum Beispiel so eine ‚Äěrein raus" ‚Äď ‚Äěhin und her" Bewegung ist, anstatt von dem, was es wirklich und in Wahrheit ist, n√§mlich wieder eine evolution√§re Spirale, die sich immer neu entfaltet, dann kann es solche Systeme falsch beeinflussen, ihnen richtig hart in die Quere kommen, und sie tats√§chlich total kaputt machen.

Die Zauberwelt fließt immer vorwärts, MUSS immer vorwärts fließen, sonst kommen wirklich furchtbare Störungen und absolut vermeidliche Katastrophen zustande.

Man kann eine Krankheit nicht ‚Äězur√ľckdrehen" oder versuchen, einen richtigen, nat√ľrlichen K√∂rper, der den wirklichen Naturgesetzen der Zauberwelt untersteht, so wieder hinzubiegen, als ob niemals etwas passiert w√§re.

Jede Krankheit hat ihre eigene Evolution und ist eine Spirale, und wenn man das richtig versteht, dann kann man, anstatt zu versuchen, diese nat√ľrliche Spirale auseinanderzurei√üen und sie in einen Kreis zu verwandeln, oder eine Schlange, die den eigenen Schwanz fri√üt, sich stattdessen darauf konzentrieren, der Spirale zu helfen ‚Äď sie so elegant und unterst√ľtzt wie m√∂glich durch diese Krankheit hindurch flie√üen zu lassen, so da√ü wir dann auf die n√§chste Ebene, die n√§chste Schwingung der Spirale gelangen, wo die Krankheit nun in der Vergangenheit ist und das ganze System ANDERS IST, ALS ES VORHER WAR.

Das Spiralengeheimnis richtig zu verstehen ist wirklich etwas sehr Wunderbares, etwas sehr Heilendes, und ganz besonders auf den Ebenen der bewußten Erinnerungen und Erlebnissen.

Wenn jemand als junger Mann fr√∂hlich in den Krieg zieht, und dann mit Wunden und ganz anderen Gedanken zur√ľckkommt, dann ist ein Spiralenereignis eingetreten. Wenn man mit dieser Spirale bewu√üt mitgeht, anstelle nun zu jammern und zu flehen, da√ü der junge fr√∂hliche Mann ‚Äěverloren gegangen" ist, dann geschieht ein erstaunlicher Effekt, den man gut damit vergleichen kann, was passiert, wenn man anstatt gegen die Schwerkraft in der Kurve auf einem Motorrad zu k√§mpfen, sich mit der Kraft vereinigt und richtig ‚Äěin die Kurve legt".

An der Stelle von Verlust und Trauer und endlosen Schmerzen findet man dann Kraft, und eine ganz neue Art von Stärke, Weisheit, Erfahrung und neue Fähigkeiten, von denen unser unschuldiger und unerfahrener junger Mann nie hätte träumen können.

Der neue Mann ist nicht nur ANDERS, sondern auch viel MEHR als der J√ľngling jemals war.

Das ist die Wahrheit, und das ist das Wunder des Spiralengeheimnisses.

Es √∂ffnet ganz neue Leben f√ľr alle, die es kennen, und anstatt sich endlos zu f√ľrchten, da√ü man immer nur mehr verliert oder weniger wird, kommen die Gedanken, die Gef√ľhle, und am Ende das ganze Leben endlich aus den bewu√üten Teufelskreisen heraus und beginnt, sich richtig vorw√§rts und AUFW√ĄRTS zu entfalten.

Das ist nicht nur wahr und ein absolutes Naturgesetz der Zauberwelt, sondern auch ein sehr tröstender Gedanke, vielleicht der einzige, der wirklich noch auf dem Sterbebett funktioniert.


67: Ein Neuer Anfang

Nun sind wir am Ende dieser Einf√ľhrung in die Zauberwelt, die aus sichtbaren und aus unsichtbaren Ebenen besteht, und von der wir kaum etwas wissen.

Wor√ľber ich in diesem Buch geschrieben habe, ist keine abstrakte Philosophie, hat keine Religion, und ist nicht etwas, das man mal f√ľr eine halbe Stunde macht, wenn man nun gar nichts besseres mehr zu tun hat.

Es ist die Wahrheit und die Wirklichkeit unserer jetzigen Leben, unserer Tage, unserer Stunden auf der Welt in unserer jetzigen Form als vieldimensionale Geschöpfe.

Wir m√ľssen ganz neu anfangen, und wir m√ľssen jetzt endlich zum Kind werden in dieser neuen Welt.

Das ist kein Luxus, kein Spielchen f√ľr dekadente, gelangweilte Intellektuelle, sondern eine √úberlebenssache f√ľr alle Menschen.

Ohne das Grundverständnis der vollständigen Welt, der wirklichen Zauberwelt, sind wir alle absolut zu Höllenleben verdammt, die kurz, schmerzhaft und total nutzlos sind.

Wir k√∂nnen anderen nicht helfen, k√∂nnen uns selbst nicht helfen und versinken in grauer Depression und f√ľrchten uns zu Tode, im wahrsten Sinne des Wortes, w√§hrend wir auf die Schmerzen und Dem√ľtigungen des Alterns warten.

So etwas ist kein Leben.

Das ist nicht, was Gott f√ľr uns wollte, und bei Gott, das ist nicht, was ich f√ľr mich pers√∂nlich vom Leben erwartet habe.

Es ist falsch, all das ist wirklich nur eine alte L√ľge, die aus Mi√üverst√§ndnissen, Dummheit und Aberglauben erstanden ist, und es ist schon mindestens zehntausend Jahre zu lange in Aktion.

Und wir d√ľrfen absolut nicht mehr unsere eigenen Schicksale, unsere Erlebnisse, unsere Schmerzen und all das, was wir am eigenen Leibe erlebt haben und viel wichtiger, was WIR NOCH ZU ERLEBEN ERHOFFEN in die H√§nde anderer Menschen geben, egal, wie lange sie schon tot sind, oder wie schlau sie sein sollen, oder wie viele Autorit√§tstitel sie sich gegenseitig verliehen haben.

Jeder Mensch hat nicht nur das Recht, sondern sogar die absolute Pflicht, sich DIREKT MIT DER SCH√ĖPFUNG in Verbindung zu setzen, seine eigenen Fragen direkt an die Realit√§t zu richten, und selbst zu lernen.

Wir m√ľssen unsere eigenen und pers√∂nlichen Experimente machen, und wieder anfangen, an unsere eigenen K√∂rper zu glauben, ihnen zuzuh√∂ren, und auf ihre Bitten und Flehen zur Unterst√ľtzung richtig einzugehen. Das selbe gilt f√ľr unsere armen Bewu√ütseine, unsere Energiesysteme, unsere menschliche Totalit√§t.

So viele Dinge, die wir gelernt haben, als ‚ÄěWunder" anzusehen, sind nichts anderes als endlich mal ein kurzer Blitzschlag aus der richtigen, wirklichen Zauberwelt, der uns zeigt, da√ü die Welt und das ganze Universum so viel, viel gr√∂√üer, komplizierter, sch√∂ner, m√§chtiger und zauberhafter ist als wir jemals in unseren Armutstr√§umen geglaubt h√§tten.

Anstatt dann von der Zauberwelt in Panik wegzulaufen und sich in einer Scheinwelt aus grauen Mauern zu verstecken, sollten wir alle jubilieren und vor Freude weinen, denn eine Welt unter totaler Kontrolle von den Bewußtseinen irgendwelcher Menschen, egal wie lieb oder erleuchtend sie auch sein wollen, wäre ja ein tatsächlich wirklicher Alptraum.

Ich möchte zum Abschluß ganz persönlich etwas zu dir sagen.

Du wei√üt genau, da√ü das stimmt, was ich √ľber die Zauberwelt gesagt habe.

Du weißt das schon so lange, wie du dich nur erinnern kannst.

Du hattest Recht, mehr zu wollen, entt√§uscht zu sein, w√ľtend zu sein, traurig zu sein und dich zu fragen, wie alles so falsch gelaufen seien k√∂nnte.

Die Gef√ľhle, die du gehabt hast und die hast, sind wirklich da, sind wirklich wahr, und sie haben Sinn, und Logik, und sehr gute Gr√ľnde f√ľr ihre Existenz.

Die verr√ľckten Gedanken und Ideen, die du gehabt hast, sind genauso logisch und genauso verst√§ndlich, und hatten genau ihre Gr√ľnde wie deine Gef√ľhle.

Du hattest absolut recht, dir zu denken, daß du etwas Besonderes bist, etwas Wichtiges, und daß du wichtige Dinge im Leben zu tun hast.

Du bist nicht verr√ľckt, oder wenigstens nicht viel mehr verr√ľckt als wir es alle sind, egal wo wir geboren sind oder was mit uns seitdem geschah.

Genau wie alle anderen hast du versucht, bis an das Ende deiner Geduld und Kraft es irgendwie zusammenzuhalten, und dein Bestes zu tun, egal wie schwer es auch war.

Du bist noch immer hier, und du hast nie wirklich aufgegeben.

Gib dir selbst daf√ľr einen Orden.

Von heute an wird es besser werden.

Von heute an, und egal wie klein die Schritte, wie behutsam wir uns nun endlich wieder an die wirkliche Zauberwelt heran tasten, wird das Leben anders. Gr√∂√üer, weiter, sch√∂ner, und mit jedem Millimeter in die richtige Richtung wirst du die Erleichterung f√ľhlen, absolut real und absolut praktisch, im K√∂rper, in deinen Emotionen, in deinen Gedanken und in deinen Aktionen.

Die Zauberwelt ist f√ľr jeden da, sie ist immer da und kann niemals verloren gehen.

Wenn wir wieder erlernen, gut aufzupassen und wirklich den Willen haben, uns von ihr verzaubern zu lassen, dann steht uns die Sch√∂pfung wieder zur Verf√ľgung, empf√§ngt uns mit offenen Armen, uns arme Menschenkinder, die wir uns verlaufen haben, und nun endlich, endlich, tropfnass, zitternd kalt und halb verhungert auf der Schwelle stehen.

Das Zauberreich ist da.

Die Zauberwelt ist wahr.

Die T√ľr ist offen.

Bitte.

Tritt herein.

 

 

 

Silvia Hartmann

08.05.04




Im Zukunftsreich

 

Komm, nun sei doch nicht so traurig.

 

Nun komm, die Welt, die ist doch schön.

 

Nun wein` doch nicht,

du bist doch nicht allein.

 

 

Da, schau mal, die Gardinen wehen.

 

 

Der Wind ist gekommen,

um dir Guten Tag zu sagen;

er streichelt deine Haut, dein Haar,

und es macht ihm gar nichts aus,

ob du nun schön gekämmt bist

oder nicht,

und es ist ihm ganz egal,

ob deine Haare blond sind,

oder braun, grau oder weiss -

 

er lädt dich ein,

die Augen zu erheben.

 

 

Hier ist der Himmel

hoch und immer sprachlos

in der Weite, in der wahren Schönheit,

egal ob er im blauen Sonnenglanz erscheint,

im Grau von Regenwolken

oder in dem feinsten Festgewand

aus schwarzen Samt mit Diamanten.

 

 

Nimm deinen schweren Herzenskummer

nun mit beiden Händen

und heb ihn hoch und höher -

und dann wirf ihn hinter dich.

 

 

Das ist ganz wichtig und gesund

denn nur die Zukunft kann und wird uns heilen

wir m√ľssen brav und tapfer in die Zukunft gehen

wir m√ľssen in die Zukunft sehen,

das Alte, die Vergangenheit,

gehört an ihren rechten Platz;

egal was war, es ist vorbei,

und nur was kommt

und nur das Neue hat den Zauber,

hat die Macht

und Gott sieht zu,

was wir so machen mit der

größten Gabe, mit dem Leben,

und er erwartet uns

im Zukunftsreich.

 

 

Die Zukunft ist die folgende Sekunde,

so eine nach der anderen

und Zeit, sie strömt herein

und sie ist immer frisch und neu -

und jeder Augenblick ist ein Geschenk

das du in deinen eignen Händen hältst.

 

 

Nun mach es auf,

was findest du darin?

 

Was ist das, was du dir

nun selbst geschenkt hast?

 

 

Was hast du dir f√ľr dich selbst gesucht,

gekauft und eingepackt,

mit der kleinen Karte in der eignen Handschrift

beigelegt - von mir zu mir,

mit aller Liebe?

 

 

Der Tag ist lang,

der Tag ist kurz,

und man darf dann schon nicht vergessen,

dass auch dann Morgen

wieder ein Geburtstag ist,

und es wird Zeit, nun loszugehen,

um f√ľr dich etwas auszusuchen,

und es dir einzupacken,

damit du Morgen, wenn du aufwachst,

etwas Neues auszuwickeln hast.

 

 

Und so kann man vielleicht verstehen,

daß der Tag und auch das Jahr

kein Kreis des Lebens ist ‚Äď

es sind doch goldene Spiralen,

immer anders, immer neu

nicht ein Tag

ist jemals wie ein anderer

wenn sich das Universum so entfaltet,

alle Sterne, die Planeten, alles Licht

in ständiger Bewegung.

 

 

So m√ľssen wir auch einfach

wieder lernen, so zu denken -

ständige Bewegung,

alles immer neu, sie fließt

die elegante Reise, eine Karawane

die nie endet, vorwärts, immer

vorwärts zieht sie nun

von einer Stadt zur anderen,

von Land zu Land,

der Schlag des Herzens

im Einklang mit dem Meeresrauschen und

dem Mond, den Sternenliedern,

alle reisen, alles singt -

 

 

und du, du kannst es hören, kannst

es f√ľhlen, kannst es wissen und du,

du kannst dann sagen,

Ja, ich weiß es,

und ich will mein Teil im Universum tun

und einfach mitgehen,

vorwärts,

immer vorwärts,

denn mein Gl√ľck

erwartet mich

im Zukunftsreich.

 

 

 

 

 

Silvia Hartmann 2003

Aus: Die Reise In Die Heimat 

 

 

 

Posted Jan 13, 2017   
ūüĎć Like & Share on Facebook
ūüó£ Comments
You have to be logged in to comment
Popular ūüŹę GoE Library Categories